Saison 2025/26

Sachsenliga

(29. Spieltag)

 

Sportpark Ostragehege - Platz 15
(Dresden-Friedrichstadt)

 
Samstag, 13. Juni 2026 / 14:00 Uhr
 
SG Dynamo Dresden II -
Reichenbacher FC


2:1 (1:0)


Tore:

1:0 (27.) Rick Edward Wuchrer

1:1 (48.) Manuel Strobel

2:1 (86.) Arne Seemann

  

Gelbe Karten: - / Julien Pascal Knappe (45.+2.), Ramon Seidel (67.), David Günnel (80.).

Schiedsrichter: Jens Rohland

Zuschauer: 273


Zu Teil 1 des Berichtes => KLICK!

 

Da es keine Verzögerung und auch keine Nachspielzeit gab, saßen wir um 12:05 Uhr schon wieder im Auto und hatten 91 Kilometer bzw. etwa 1:15 Std.. Wir fuhren nach Teplice und tankten erstmal ein wenig was in mein Fahrzeug, um über den Tag zu kommen bzw. damit es reicht, um nach dem letzten Spiel des Tages erst wieder tanken zu müssen. Hier gab es auch noch ein „Mopded“ (Kenner kennen‘s...) und dann ging es wieder zurück auf die A8 an Usti nad Labem vorbei in Richtung Deutschland. An der Grenze ließ man uns zum Glück in Ruhe und wir fuhren die A17 entlang nach Elbflorenz. An der Ausfahrt Dresden-Südvorstadt mussten wir runter und es waren noch 8,5 Kilometer Stadtverkehr, die wir hinter uns bringen mussten. Hier war einiges an Verkehr und es war doch schon wieder 13:35 Uhr, als wir am Seitenstreifen der Pieschener Allee parkten. Am Eingang fünf Euro gezahlt, drinnen, nun ja, das Nötigste halt abgelichtet, stellten wir uns seitlich gegenüber den Bänken hin und warteten, bis die Partie angepfiffen wurde.

 

In unserem zweiten Spiel des Tages haben wir die Chance mal wieder einen Aufstieg mitzuerleben. Leider handelt es sich um eine Zweitvertretung, deren größten Freunde wir sicherlich nicht sind. Im Duell SG Dynamo Dresden II gegen den Reichenbacher FC haben es die Hausherren bei fünf Punkten Vorsprung und nur noch zwei ausstehenden Partien komplett selbst in der Hand, man hat quasi zwei Matchbälle und keiner glaubt daran, dass sie das noch verspielen werden. Dazu war die Zweitvertretung des Zweitligisten in der Rückrunde auch einfach zu stabil mit 11 Siegen bei nur 2 Unentschieden und das vorentscheidend wichtige Duell am 24. Spieltag mit der damals punktgleichen SSG Handwerk Rabenstein gewann man auswärts mit 0-2, den weiteren härtesten Verfolger aus Taucha konnte man mit einem 0-0 wenigstens auf Distanz halten. Der Gegner aus dem Vogtland konnte auch bereits 51 Zähler einheimsen und steht auf einem respektablen 7. Tabellenplatz mit z.B. bereits 27 Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Bis 1983 war man im Osten zeitweise sogar drittklassig, pendelt nun aber seit 1995 durchgehend zwischen Sachsenliga (6. Liga) und Landesklasse bzw. früher Bezirksliga (7. Liga) hin und her. Dynamo II spielte bis 2015 zumeist in der gesamtdeutschen Oberliga, zog seine Mannschaft dann aber vom Spielbetrieb zurück. Im letzten Frühjahr meldete man erneut eine zweite Mannschaft und ein Passus in den Statuten des sächsischen Fußballverbandes macht es möglich, dass man direkt in die Sachsenliga eingruppiert werden kann, wenn es der entsprechende Profi-Verein so wünscht.

 

Die Dynamo Bubis gaben von Beginn an Gas und pressten unglaublich früh, was ihrem Gegner immer wieder vor Probleme stellte. Die vielen Ballgewinne wurden aber nur selten in Torchancen umgemünzt, so dass es zwar gut aussah, aber wenig erträglich war. Es sammelten sich durch den großen Druck aber auch einiges am Eckbälle an und einer dieser wurde kurz vor dem Gang in die Kabinen doch noch eingeköpft, zur logischerweise dennoch hochverdienten Führung. Nach dem Seitenwechsel prompt der Ausgleich und die in der ersten Halbzeit noch so harmlosen Gäste aus dem Erzgebirge waren plötzlich mindestens ebenbürtig und in manchen Phasen der zweiten 45 Minuten sogar das aktivere Team. Entweder musste die Zweitvertretung ihrem Tempo des ersten Abschnittes Tribut zollen oder sie kamen ins Grübeln bzw. des heure möglichen Aufstiegs. Erst in der Schlussviertelstunde wurde die SGD-Truppe wieder selbst etwas aktiver und man traf tatsächlich kurz vor Ende noch zum 2-1. In den über sechs Minuten Nachspielzeit spielte man es echt gut herunter und kam absolut gar nicht mehr in Bedrängnis, was nach Abpfiff dann den feststehenden Oberliga-Aufstieg bedeutete.

 

Zu Teil 3 des Berichtes => KLICK!


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