Saison 2025/26

1.B trída dospelych sk. B Ústecky kraj (7. Liga)

(30. Spieltag)

 

Stadion Ohníč
(Ohníč / Tschechien)

 
Samstag, 13. Juni 2026 / 10:15 Uhr
 
TJ Baník Ohníč -
SK FK Chlumčany


2:7 (1:4)


Tore:

0:1 (6.) Lukáš Kalous

1:1 (7.) Jan Rokos

1:2 (35.) Otto Urma

1:3 (41.) Otakar Ríha

1:4 (45.+1.) Lukáš Kalous

2:4 (73.) Ondrej Kindl

2:5 (80.) Dominik Pedrouzek

2:6 (82.) Bohumil Klima

2:7 (88.) Otto Urma

  

Gelbe Karten: - / Bohumil Klima (82.).

Schiedsrichter: Jakub Záček

Zuschauer: 50


Heute startete auch schon das dritte der vier aufeinander folgenden „Ost-Wochenenden“, wobei nach zwei Mal Berlin/Brandenburg (inkl. kleinem Abstecher nach Polen) der Schwerpunkt dieses Mal in Sachsen liegt und wir ein klein wenig Tschechien dazu gepackt haben. Genau diese beiden Spiele im Nachbarland machten uns ein wenig Probleme, denn hier wurde (wie in den letzten Jahren auch bereits) massig verlegt, wenn es für die Teams am letzten Spieltag um nichts mehr geht, gerade beim 10:15 Uhr Spiel gab es doch die ein oder andere ungeplante Änderung. Letztendlich fanden wir aber doch eine Zusammenstellung, mit welcher wir alle leben konnten - zumal wir für Samstagabend das Relegations-Rückspiel zwischen dritter und zweiter Liga in CZ passend für uns angesetzt bekamen - nicht um 17 Uhr, sondern für Tschechien unüblich um 18:30 Uhr, so dass wir es zeitlich problemlos einplanen konnten. Die Tour war mit Patrick, Matthias und Tobi bereits seit Wochen „ausgebucht“ und am gleichen Abend (Montag dieser Woche) wo ich das Relegationsspiel fand, sah ich auch ein Hotel in der Nähe von Dresden, welches Einzelzimmer für 32,40 Euro anbot. Das Doppelzimmer wäre zwar noch fünf Euro pro Nase günstiger gewesen, aber bei diesem Spitzenpreis gönnten wir uns doch mal den „Luxus“ eines Einzelzimmers, denn in Ruhe schläft es sich natürlich definitiv immer besser.

 

Gestern Abend noch nördlich von Kassel bei einem Relegationsspiel gewesen, lag ich trotzdem schon um 23:30 Uhr im Bett. Dann kommt aber das übliche Problem mit dem einschlafen, wenn man weiß, dass es eh eine kurze Nacht gibt und ich auch fahren muss, weil Matthias' Auto an diesem Wochenende eine kleine Reparatur bekommt. Es dürfte etwa 0:30 Uhr gewesen sein, als ich endlich eingeschlafen war und um 4:10 Uhr klingelte der Wecker schon wieder. Wir machten uns schnell frisch und nachdem Matthias eingetroffen war, starteten wir um 4:33 Uhr auf unser erstes Teilstück, was 499 Kilometer lang war und 4:55 Stunden dauern sollte. Zuerst via Nidda und Mücke zum Autohof bei Homberg (Ohm) direkt am der A5, wo Tobi noch zustieg. Die A5 befuhren wie bis zum Kirchheimer Dreieck, wo wir auf die A4 wechselten. An der Abfahrt Friedewald mussten wir wegen einer Vollsperrung nach einem LKW-Unfall die Autobahn verlassen und mussten das Stück bis zur Auffahrt Hönebach umfahren. An sich kein großer Deal, aber mit drei LKW vor uns und dazu auch noch 15 Autos hinter diesen, plus eine dämliche Ampelschaltung dazu, so verliert man schon recht schnell eine Handvoll Minuten. Wieder zurück auf dem Highway wurde es danach um mich herum ruhig, bis ich kurz hinter dem Hermsdorfer Kreuz einen Parkplatz ansteuerte. Danach lief es zuerst auch problemlos, aber bei Hainichen wurden wegen eines Unfalls zwei von drei Fahrspuren gesperrt und das kostete die nächste Viertelstunde in etwa. Am Dreieck Dresden-West noch einmal rechts ab zur A17, auf welcher wir bis zur Grenze blieben. Dahinter wurde es direkt zur A8 in Richtung Prag. Nach nur 26 Kilometern mussten wir an der Ausfahrt Teplice auf die B63, zum Abschluss waren noch 14 Kilometer, weitestgehend auf dieser Bundesstraße. Wir erreichten den Parkplatz unseres Grounds 25 Minuten vor Spielbeginn und auf dem Weg zu den Zuschauerplätzen schossen wir natürlich auch schon Fotos des Grounds.

 

In den Fußballtag starten wir somit endlich mal wieder im „gelobten Land“, in welchem ich seit Karfreitag (03. April) nicht mehr war. In den letzten war Ende Mai / Anfang Juni öfters der Zeitpunkt, wo ich einige Tschechien-Touren gemacht habe, aber mein Besuch in Milevsko vor zehn Wochen war tatsächlich mein bisher einziger Besuch in dieser Saison (die ja in zweieinhalb Wochen offiziell endet) im schönen Nachbarland. In den Jahren 2022 + 2023 habe ich insgesamt 46 Tschechen-Grounds abgehakt, seitdem geht die Zahl stetig bergab. Es liegt aber nicht unbedingt daran, dass die höherklassigen Ligen schon recht weit sind (in CZ gibt es unterklassig massig super Grounds), sondern einfach daran, dass ich aktuell andere Prioritäten habe, wie z.B. die deutschen Oberligen. Dennoch freue ich mich natürlich immer wieder, wenn ich es mal in die Ceska Republika packe, wie heute endlich wieder mal. Unser heutiges Spiel hieß TJ Baník Ohníč gegen SK FK Chlumčany und war zwar „nur“ ein Spiel der siebthöchsten tschechischen Liga, aber wie oben bereits erwähnt, war es nicht wirklich einfach ein Spiel für heute Morgen zu finden, da viele Ligen ihren letzten Spieltag zu absolvieren haben und zudem soll es mit Dresden (unserem zweiten Zielort der Tour) zeitlich möglichst einfach zu schaffen sein. So war es auch hier in der „1.B třída dospělých sk. B Ústecký kraj“ der 30. und somit letzte Gameday in dieser Spielzeit, bei dem der Tabellenneunte zuhause den Ersten und schon feststehenden Meister empfing. Mit 77 von bisher 87 möglichen Punkten legen die Gäste eine außergewöhnliche Saison hin und haben auch mit 138-40 Tore die meisten in dieser Liga geschossen und dazu die wenigsten kassiert. Die Hausherren hingegen nehmen mit ihren 41 Punkten in der 16er Liga einen gesicherten Mittelfeldplatz ein, aber dazu haben sie mit 96-94 Toren ein spannendes Torverhältnis, denn diese insgesamt 190 Tore sind die meisten eines Vereins in dieser Liga und bedeutet, dass bei Spielen mit ihrer Beteiligung über 6,5 Tore im Schnitt fallen.

 

Natürlich war es der erwartete Kick, was man so denkt, wenn man „7. Liga Tschechien“ hört. Allerdings war der Ground doch ganz okay, die Klobasa ebenfalls, und meine Mitfahrer konnten das ein oder andere Pivo zu sich nehmen und der Ball rollte. Tobi machte online schnell die beiden Top-Torschützen der beiden Mannschaften aus und der der Gäste (38 Saisontore) legte in der 6. Minute vor und der der Einheimischen (32 Saisontore) legte nur eine Minute später nach. Der Tabellenführer war im Laufe des Spiels klar überlegen, es dauerte aber bis zur 35. Minute, ehe der Ball das zweite Mal im Netz lag. Dafür trafen sie dann aber in den zehn Minuten bis zur Pause noch zwei weiter Male zum Stand von 1-4 zum Gang in die Kabinen. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild von besseren Gästen, aber der letzte Druck zum Tor fehlte komplett. So konnte Banik sogar nochmal verkürzen, aber direkt danach war es auch schon wieder vorbei mit ihrer Herrlichkeit. Der Meister legte erneut einen Dreierpack in erneut den letzten zehn Minuten der Halbzeit nach und am Ende stand ei. 2-7 auf der Anzeigetafel.

 

Zu Teil 2 des Berichtes => KLICK!


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