Saison 2025/26

Landesliga Brandenburg Süd

(29. Spieltag)

 

Stadion der Hüttenwerker auf den Sportanlagen Waldstraße
(Eisenhüttenstadt)

 

Samstag, 06. Juni 2026 / 15:00 Uhr
 
FC Eisenhüttenstadt -
SV Frankonia Wernsdorf


3:2 (2:0)


Tore:

1:0 (41.) Ademola Tolani Akinrinmade

2:0 (44.) Erik Schack

3:0 (76.) Nico Fischer

3:1 (83.) Gordon Teichert

3:2 (89.) Max Milz

  

Gelbe Karten: - / Mohamed Shams Al Den Abo Abid (84.), xxx (90.+3.), xxx (90.+7.).

Schiedsrichter: Jonas Kühn

Zuschauer: 125


Zu Teil 1 des Berichtes => KLICK!

 

Unser erster Kick war auf dem Nebenplatz des oben in der Einleitung beschriebenen dann noch fehlenden Stadion der Freundschaft in Frankfurt/Oder. Kurioserweise spielt die Erste danach im Stadion, aber wir hauen nach der Zweiten ab, obwohl der 1. FC gute Chancen hat in die Oberliga aufzusteigen, was ja genau mein Suchfeld ist. Das hat aber einfach damit zu tun, dass Matthias den Ground schon besucht hat, das kommt halt nun mal vor und auf einer solchen Tour versucht man natürlich schon, dass jeder möglichst viele neue Stadien abhaken kann. Also fuhren wir um 14:28 Uhr in FFO weg und hatten 25 Kilometer, die laut Navi 23 Minuten dauern sollten. Aus der Stadt waren wir recht schnell, danach ging es auf die B112 u.a. an Brieskow vorbei und das Gute war, dass diese Bundesstraße alle paar Kilometer für etwa 1 bis 1,5 Kilometer eine zweite Spur zum überholen hatte. Es war letztendlich 14:47 Uhr, als wir auf dem Nebenplatz parkten und zum Eingang waren es vielleicht 50 Meter. Dort einen Fünfer abgelegt, ein nettes Ticket bekommen und nach dem Betreten den Innenraums erstmal gestaunt. Puh, was ein Brett! Richtig geile Bude und so machte die Fotorunde natürlich doppelt viel Spaß.

 

Das Nachmittag-Spiel war eins aus der Landesliga Brandenburg Süd (7. Liga – analog zu den hessischen Gruppenligen) und in dieser Liga mit 16 Mannschaften standen sich mit dem FC Eisenhüttenstadt der Achte und dem SV Frankonia Wernsdorf der Elfte der Tabelle gegenüber. Der einzige Aufstiegsplatz ist 33 bzw. 41 Punkte entfernt, da es aber zwei extrem schwache Mannschaften gibt, die erst sieben bzw. sechs Zähler aus 27 Spielen sammeln konnten, muss man sich auch seit Wochen und Monaten hier keinerlei Gedanken machen. Beide Mannschaften waren zuletzt teilweise in der Brandenburgliga unterwegs, sind nun aber auch schon das dritte (Frankonia) bzw. das vierte Jahr (FCE) am Stück nur noch Landesligist. Lang ist es her, die Zeit als damals noch unter dem Namen Stahl Eisenhüttenstadt in der DDR-Oberliga, der damals höchsten Spielklasse gespielt wurde. Man qualifizierte sich als Vize-Pokalsieger in der letzten DDR-Spielzeit für den DFB-Supercup und den Europapokal der Pokalsieger, da der Pokalsieger Hansa Rostock gleichzeitig auch Meister wurde. Man schied aber gegen Werder Bremen und Galatasaray Istanbul jeweils in den ersten Runden aus und fortan ging es nach der Wende steil bergab und die Folgejahre waren geprägt von verpassten Qualifikationen zu Liga-Zusammenschlüssen und finanziellen Problemen bis hin zu einer Insolvenz inkl. Rückzug der Mannschaft aus dem laufenden Spielbetrieb im Hebst 2004.

 

Der Ground war super, wie bereits erwähnt, allerdings verirrten sich leider nur 125 Menschen hier und wenn man dann noch 28 eingecheckte Groundhopper (plus welche ohne die App) abzieht, nun ja… Sportlich waren die von zwei Hand voll Fans begleiteten Gäste (liegt an der südöstlichen Berliner Grenze zwischen Erkner und König Wusterhausen) in der ersten Halbzeit weitestgehend tonangebend. Sie hatten auch erste Torannäherungen, die sie dann aber weitestgehend doch eher schwach vergaben. Völlig aus dem Nichts gingen die Hausherren unmittelbar vor dem Gang in die Kabinen in Führung und bauten diesen auch per Doppelschlag noch aus, verrückter Fußball. Nach dem Seitenwechsel legten sie noch das 3-0 nach und alles schien auf einen komplett ungefährdeten Heimsieg hinaus zu laufen. Da hatte man aber die Rechnung ohne den Gegner gemacht, denn diese trafen erst in der 83. Minute zum Anschluss, was kein Problem gewesen wäre, aber in der 89. fiel auch noch das 3-2. So wurde die Schlussphase doch nochmal spannend und in der Nachspielzeit stürmte auch der Frankonia-Torhüter mit. Der FCE wackelte zwar, aber der Ball wollte nicht mehr über die Linie und so blieben die drei Punkte nähe der polnischen Grenze, deren Fans uns im Laufe der zweiten Hälfte sogar noch eine kleine Pyroshow boten. Wir waren auf jeden Fall happy, allerdings mussten wir auf das nach dem Spiel gebende Freibier verzichten, denn wir hatten ja noch ein Spiel.

 

Zu Teil 3 des Berichtes => KLICK!

 


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