Saison 2025/26

Landesklasse Brandenburg Ost

(29. Spieltag)

 

getgoodspark (KR)
(Frankfurt/Oder-Gubener Vorstadt)

 
Samstag, 06. Juni 2026 / 12:30 Uhr
 
1. FC Frankfurt/O. II -
FC Germania 90 Schöneiche II


7:1 (1:1)


Tore:

1:0 (12.) Rick Drews

1:1 (19.) Emil Peter Eckhardt

2:1 (50.) Ole Händschke

3:1 (51.) Ole Händschke

4:1 (67.) Rick Drews

5:1 (71.) Rick Drews

6:1 (80.) Niclas Weddemar

7:1 (82.) Oskar-Ludwig Jahn

  

Gelbe Karte: - / TRAINER (12.).

Schiedsrichter: Philipp Moller

Zuschauer: 70


Wie ich bereits in meinem Bericht vom letzten Wochenende geschrieben hatte, werden wir vier Wochenenden am Stück im Osten der Nation (inkl. Berlin) verbringen, teilweise kurz unterbrochen durch Abstecher nach Polen oder Tschechien. Heute begann das zweite dieser Wochenenden und wir hatten zuerst zwei Kicks in Brandenburg grenznah zu Polen und am Abend geht es noch mal über die Grenze, morgen folgen dann zwei weitere Matches in der Bundeshauptstadt. Leider gab es keinen Oberligisten mehr zu kreuzen, aber mit Eisenhüttenstadt wird nun das zweite von drei Stadien in Ostdeutschland gekreuzt, welche mir schon länger am Herzen liegen. Im vergangenen Sommer wurde Stahl Brandenburg besucht, im Laufe dieser Tour wird es der FC Eisenhüttenstadt und mit dem 1. FC Frankfurt/Oder bleibt dann noch ein weiterer richtig guter Ground übrig. Mit Matthias war ich mir wie so oft schnell einig, Sven war auch Feuer & Flamme, als er unseren Plan sah und so würde unsere Tour zu Dritt über die Bühne gehen. Vor zwei Wochen fand ich sogar noch ein recht günstiges und gut gelegenes Hotel, welches in der Nähe des ersten sonntäglichen Spiels liegt.

 

Ich lag zwar gestern bereits in Richtung 23:45 Uhr in meinem Bett, aber zuerst daddelte ich noch am Handy herum und konnte auch danach nicht wirklich einschlafen. Um 1 schaute ich noch auf die Uhr und auch danach war nichts mit schnell weg knacken. entsprechend erschrocken war ich, als nach kurzer Nacht um 5:15 Uhr der Wecker klingelte. Nur schnell fertig machen, das Frühstück ließ ich ausfallen und um 5:45 Uhr ging es runter in unseren Hof, wo Sven und Matthias bereits warteten. Fünf Minuten später waren wir auch schon unterwegs auf dem ersten Teilstück, welches 568 Kilometer lang war und laut Navi 5:27 Stunden lang war. Irgendwie waren das plötzlich über 20 Minuten weniger als gestern, wo wir über unsere Abfahrtszeit gesprochen hatten und deswegen nun der große Puffer von 1:15 Std., aber gut, lieber so, als andersrum und wer weiß, für was es noch gut ist. Nachdem wir via Nidda und Mücke binnen 35 Minuten direkt in Homberg (Ohm) auf die A5 fuhren, konnte ich so wenigstens den Tempomat auch gechillte und spritsparende 120 km/h einstellen. Ab dem Kirchheimer Dreieck, welches seit der Eröffnung der A49 mittlerweile zumeist recht entspannt befahrbar ist, ging es auf der A4 weiter und hier machten wir am Autohof Neudietendorf eine Pause und es gab ein Brötchen zum Frühstück. Danach wechselten wir noch am Hermsdorfer Kreuz auf die A9, wo wir hinter Dessau noch einen zweiten kurzen Halt machten. Am Dreieck Potsdam auf die A10 und am Dreieck Spreeau auf die A12 waren die letzten beiden Autobahnwechsel, bevor es an der Ausfahrt Frankfurt/Oder - Mitte vom Highway runter ging. Ein klein wenig durch die Stadt, überquerten wir erstmal die Grenze zu Polen und tankten ein wenig was in die Karre, um nachher zwischen den Spielen keine Probleme zu bekommen, denn allzu viel Zeit ist jeweils nicht. Danach wieder über die Oder zurück nach Deutschland erreichten wir das Stadion der Freundschaft knapp 20 Minuten vor Spielbeginn des Zweitmannschafts-Spiels. Am Eingang drei Euro gezahlt, ging es auf dem Kunstrasen neben dem Stadion und nachdem die Fotos geschossen waren, warteten wir auf den Anpfiff.

 

Unser erstes Spiel dieser Zwei-Tages-Tour war eins aus der Landesklasse Brandenburg Ost, was die achthöchste Spielklasse ist, also quasi wie unsere hessische Kreisoberliga. Die zweite Mannschaft des 1. FC Frankfurt/Oder traf auf die zweite Mannschaft vom SV Germania 90 Schöneiche, was tabellarisch gesehen die Plätze Zwei und Fünf bedeutet. Die Hausherren haben sich durch fünf Dreier in Folge an den Spitzenreiter und einzigen Direktaufsteiger heran gepirscht und der Rückstand beträgt nur noch einen einzigen Punkt. Wenn man also heute siegreich den Platz verlässt, hat man kommendes Wochenende definitiv ein Endspiel, denn dann trifft man auswärts auf den Tabellenführer SG Schulzendorf und könnte den zweiten Aufstieg in Folge feiern. Für die Gäste geht es um Nichts mehr, außer ihre solide Runde noch zu verfeinern (zwischen Platz 3 und 6 am Ende ist noch alles möglich), wofür die zuletzt vier Siege am Stück auch hindeuten. In der Spielzeit 2021/22 spielte man noch in der Kreisliga, also zwei Spielklassen weiter unten, in der Landesklasse ist man nun das zweite Jahr in Folge unterwegs.

 

Der Spielbeginn war auf 12:30 Uhr angesetzt, die Hausherren blieben nach dem aufwärmen auf dem Platz und tauschten nur noch kurz T-Shirts gegen Trikots. Die Gäste gingen nochmal in die Kabine, die im Funktionsgebäude des Stadions ist und das waren locker 250-300 Meter Fußweg. Die Unparteiischen kamen um 12:25 Uhr, das passte also alles noch, von der Gast-Mannschaft keine Spur, die kamen dann exakt 12:30 Uhr (wo eigentlich Anpfiff war) gemütlich angeschlendert und nach der Platzwahl musste natürlich noch ein ewig langer Kreis gebildet werden mit allen Auswechselspielern, es nervt einfach nur noch! Der erste Pfiff des Tages ertönte dann um 12:36 Uhr, Wahnsinn! Genug geärgert, die Hausherren zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren sich ihr „Endspiel“ nächste Woche zu verdienen. Direkt in den ersten Minuten suchte man den Weg in die Offensive und traf auch früh nach einem Eckball per Kopf zur Führung. Nach einem langen Ball verschätzte sich dann aber ihr Torhüter beim heraus laufen und es stand plötzlich 1-1 und so ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb der Meisterschaftsanwärter zumeist im Vorwärtsgang und erzielte recht früh per Doppelschlag ihren zweiten und dritten Treffer. Damit war bei den warmen Temperaturen dann auch schon der Wille der Gäste gebrochen und die Hausherren bauten das Ergebnis bis zum Spielende sukzessive auf ein 7-1 aus.

 

Zu Teil 2 des Berichtes => KLICK!


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