Saison 2025/26

Landesliga Berlin 1

(28. Spieltag)

 

Sportpark Britz-Süd - Platz 3 (KR)
(Berlin-Britz)

 
Sonntag, 31. Mai 2026 / 12:00 Uhr
 
DJK Schwarz-Weiß Neukölln -
SV Blau-Weiß Berolina Mitte


1:0 (0:0)


Tor:

1:0 (49.) Norman Guski

  

Gelb-Rote Karte: Diawy Chioccarelli (84./

Gelbe Karten: Theodoros Panagiotis Xydias (72.), Norman Guski (77.), Kamil Czuba (90.+2.) / Diawy Chioccarelli (72.), Stephan Arbelaez Rodriguez (74.).

Schiedsrichter: Stefan Schlums

Zuschauer: ca. 45

 

Zu Teil 3 des Berichtes => KLICK!

 

Diese Nacht war auf jeden Fall besser als die vorherige, auch wenn ich gegen 7:30 Uhr wieder recht früh aufwachte, aber da ich auch früher einschlief als in der ersten Nacht, waren es doch in Richtung sieben Stunden. Wir machten uns in aller Ruhe fertig, gammelten noch ein wenig rum und verließen um 10:20 Uhr unser Hotel. Das Navi sagte 22 Kilometer bzw. 27 Minuten voraus, wir wollten aber noch tanken und schauen, ob wir irgendwo etwas frühstücken können. Zuerst ging es von Ludwigsfelde auf die B101 in Richtung Norden und dann via Großziethen (der dortige Ground ist ebenfalls schon abgehakt) Berlin rein. Durch Neukölln (wo wir tankten) in den Stadtteil Britz, wo wir um 11:10 Uhr am Sportgelände ankamen - natürlich ohne vorher etwas zum frühstücken gefunden zu haben. Ein wenig chillten wir noch im Auto herum und gingen um 11:35 Uhr rein, wo uns der Kassierer sagte, dass auf Platz 3 gespielt wird. Dieser ist zwar offiziell ihr Hauptplatz, aber auf fussball.de war der Naturrasenplatz eingetragen, dieser wäre auch bedeutend schöner gewesen. Nun ja, man ist es ja mittlerweile gewohnt und drehte halt seine Fotorunde. Die Bulette war auch gerade so vor Anpfiff noch fertig und so hatte man wenigstens erstmal was im Magen.

 

Erster Kick des Tages war heute ein Match der Landesliga (Staffel 1) und zwar im Stadtteil Britz, obwohl der Verein eigentlich den Namen des Nachbar-Stadtteils trägt. Die DJK Schwarz-Weiß Neukölln traf am 28. und somit drittletzten Spieltag auf Berolina Mitte, was tabellarisch ausgedrückt der Sechzehnte gegen den Fünfzehnten in einer Liga mit 16 Mannschaften bedeutet. Wir hatten also den Letzten gegen den Vorletzten erwischt, die beide bereits fix abgestiegen sind, denn der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt schon 11 bzw. 13 Punkte. An den letzten beiden Spieltagen tauschten die beiden heutigen Kontrahenten jeweils die Plätze, da der eine Verein siege und der andere gleichzeitig verloren hatte. Auch heute wäre ein Platztausch bei einem Dreier der Gäste wieder möglich, da der Unterschied bei 19 bzw. 17 gesammelten Zählern ja nur zwei Punkte beträgt. Für die schwarz-weißen geht es somit nach drei Jahren Landesliga (in denen man sogar die respektablen Plätze 3, 4 und 6 erreichte) wieder zurück in die Bezirksliga, die Gäste erwischte es nach nur zwei Saisons, in den man aber auch mit den Plätzen 13 und 12 zwei Mal bereits nur knapp dem Abstieg entrinnen konnte, einmal mit drei Punkten Vorsprung und vor zwei Jahren war mal nach 30 Spieltag sogar punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz. 

 

Beide Mannschaften kamen schon später aus der Kabine, die übliche sinnlose Einschwörung kostete auch mal wieder Zeit und zum Abschluss hatte der Schiedsrichter noch Probleme mit einem Auswechselspieler, der etwa fünf Meter(!) hinter der Barriere stand. Dieser musste sich dann wegen Verwechslungsgefahr ein Leibchen drüber ziehen. Es war fast 12:09 Uhr, bis das Spiel angepfiffen wurde, total affig das Ganze mal wieder. Zum Sportlichen: Es war in der ersten Hälfte genau das, was man sich vorstellt, wenn man „Letzter gegen Vorletzter“ hört, es passierte wenig bis gar nichts. Das 0-0 zum Gang in die Kabinen war das einzig richtige Ergebnis und als wir uns in der Pause unterhielten, konnten wir und an keinen einzigen halbwegs gefährlich Torschuss erinnern. Das änderte sich zum Glück unmittelbar nach dem Seitenwechsel, als nach einem Angriff der Gastgeber durch Zufall bzw. mit ein wenig Stolperei in gegnerischen Strafraum, hier wurde es aber mit zwei schnellen Pässen gut ausgespielt und am Ende überlegt eingeschoben, so hatten wir wenigstens schon mal ein Tor gesehen. Die weitere Partie blieb auf sehr niedrigem Niveau und wurde in der Schlussphase nochmal richtig ruppig inkl. Platzverweis und Auswechslung aufgrund von Gelb-Rot-Gefahr. Dazu noch ein übergenauer Schiedsrichter, der öfters mal meinte den Erklärbär spielen zu müssen und so ging viel Zeit ins Land. An Ende blieb es beim knappen Heimsieg und die Partie, die eigentlich für 12 Uhr angesetzt war, wurde um 14:05 Uhr abgepfiffen, es wird echt immer schlimmer mit dem Zeitmanagement beim deutschen Amateur-Fußball.

 

Zu Teil 5 des Berichtes => KLICK!

 


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