Tore:
1:0 (20.) Yusuf Yorguner
2:0 (47.) Marvin Özdal
Gelbe Karten: Malte Fürst (70.) / Jack Krumnow (54.), Kilian Dewald (88.), Isaac Vefonge Wana (90.).
Saison 2025/26
Berlin-Liga
(31. Spieltag)
Volksparkstadion
(Berlin-Mariendorf)
2:0 (1:0)
Tore:
1:0 (20.) Yusuf Yorguner
2:0 (47.) Marvin Özdal
Gelbe Karten: Malte Fürst (70.) / Jack Krumnow (54.), Kilian Dewald (88.), Isaac Vefonge Wana (90.).
Schiedsrichter: Sebastian Hirsch
Zuschauer: ca. 90
Zu Teil 4 des Berichtes => KLICK!
Durch die ganzen völlig unnötigen Verzögerungen saßen wir erst um 14:08 Uhr wieder im Auto. Immerhin war die Wegstrecke zum nächsten Ground mit 3,8 Kilometern recht gering, in Zeit ausgedrückt sind das durch den Stadtverkehr aber auch zehn Minuten. Durch einen Stadtbus vor uns, wurde es sogar noch ein wenig mehr, wenigstens war ein Parkplatz recht schnell gefunden, auch wenn dafür ein klein wenig außerhalb der Reihe geparkt werden musste. Auf den 150-200 Metern Fußweg zum Stadion hörte man schon Bälle vom aufwärmen fliegen, die gefühlt aus Richtung dem Stadion kommen könnten. Endgültig erleichtert war ich aber erst, als ich die Kunstrasenplätze einsehen konnte, wo keinerlei Bewegung war und zehn Sekunden später standen wir an der Kasse und hatten die endgültige Bestätigung. Dafür zahlt man dann die sieben Euro gerne, um einen Kick in solch einem netten Stadion geboten zu bekommen. Ich drehte natürlich direkt meine Fotorunde, leider waren die beiden Kurven wegen Baufälligkeit gesperrt, aber von der Gegengerade konnte man top Fotos machen. Von hier lichtete ich auch den Anstoß ab und ging dann rüber zu Matthias auf die Tribüne.
Somit waren wir dann auch bereits schon wieder am fünften und letzten Match unserer Tour angekommen. Dieses handelte sich nochmal um eine Partie aus der Berlin-Liga im schönen Volksparkstadion Mariendorf, wo der heimische TSV auf die Spandauer Kickers treffen wird. Im Ranking findet man die heutigen Gegner auf den Plätzen Sieben und Neun wieder, was bei 18 Mannschaften in dieser Liga natürlich das Prädikat eines klassischen Mittelfeldduells bekommen kann. Mit dem Abstieg und erst Recht mit dem Aufstieg hat man bereits seit Wochen nichts mehr zu tun, es geht also nur noch um die bestmögliche Platzierung zum Saisonende. Mit 43 bzw. 42 gesammelten Zähler könnten bei einem Auswärtsdreier heute sogar die Tabellenplätze getauscht werden. Da es sich heute auch erst um den viertletzten Gameday der Saison handelt, sind noch einige Wechsel der Platzierungen möglich, zumal zwischen den Rängen 3 und 13 nur sieben Zähler Differenz sind. Der TSV darf somit in der neuen Saison in seine fünfte Berlin-Liga Saison am Stück gehen, bei Spandau ist es dann sogar bereits die neunte in Folge.
In den ersten Minuten war es erstmal ein abtasten bzw. man könnte es auch einen lauen Sommerkick nennen, bei dem es für beide Teams um nichts mehr geht. Vor der Pause nahm es dann aber doch noch ein klein wenig Fahrt auf und die Hausherren gingen auch noch verdient in Front nach einem Volleyschuss von etwa auf Höhe des Elfmeterpunktes. Verdiente Führung zum Gang in die Kabinen, ich gönnte mir derweil in der Unterbrechung eine weitere Bulette und suchte kurz das stille Örtchen auf. Das Level des Entertainments stieg auch leider nach dem Seitenwechsel nicht wirklich an, phasenweise war es echt zäh hier zuzuschauen. Die Einheimischen waren aber weiterhin überlegen und konnten auch einen zweiten Treffer nachlegen. Auch dieses Spiel wurde zum Ende hin nochmal ein wenig nickelig und es gab viele Diskussionen auf dem Rasen, eigentlich völlig ohne wirklichen Grund. Am Ende blieb es beim verdienten Heimdreier für den TSV, der die Kickers in der Tabelle erstmal um vier Punkte distanzierte.