Saison 2025/26

Berlin-Liga

(31. Spieltag)

 

Volksparkstadion
(Berlin-Mariendorf)

 
Sonntag, 31. Mai 2026 / 14:30 Uhr
 
TSV Mariendorf -
FSV Spandauer Kickers


2:0 (1:0)


Tore:

1:0 (20.) Yusuf Yorguner

2:0 (47.) Marvin Özdal

   

Gelbe Karten: Malte Fürst (70.) / Jack Krumnow (54.), Kilian Dewald (88.), Isaac Vefonge Wana (90.).

Schiedsrichter: Sebastian Hirsch

Zuschauer: ca. 90


Zu Teil 4 des Berichtes => KLICK!

 

Durch die ganzen völlig unnötigen Verzögerungen saßen wir erst um 14:08 Uhr wieder im Auto. Immerhin war die Wegstrecke zum nächsten Ground mit 3,8 Kilometern recht gering, in Zeit ausgedrückt sind das durch den Stadtverkehr aber auch zehn Minuten. Durch einen Stadtbus vor uns, wurde es sogar noch ein wenig mehr, wenigstens war ein Parkplatz recht schnell gefunden, auch wenn dafür ein klein wenig außerhalb der Reihe geparkt werden musste. Auf den 150-200 Metern Fußweg zum Stadion hörte man schon Bälle vom aufwärmen fliegen, die gefühlt aus Richtung dem Stadion kommen könnten. Endgültig erleichtert war ich aber erst, als ich die Kunstrasenplätze einsehen konnte, wo keinerlei Bewegung war und zehn Sekunden später standen wir an der Kasse und hatten die endgültige Bestätigung. Dafür zahlt man dann die sieben Euro gerne, um einen Kick in solch einem netten Stadion geboten zu bekommen. Ich drehte natürlich direkt meine Fotorunde, leider waren die beiden Kurven wegen Baufälligkeit gesperrt, aber von der Gegengerade konnte man top Fotos machen. Von hier lichtete ich auch den Anstoß ab und ging dann rüber zu Matthias auf die Tribüne.

 

Somit waren wir dann auch bereits schon wieder am fünften und letzten Match unserer Tour angekommen. Dieses handelte sich nochmal um eine Partie aus der Berlin-Liga im schönen Volksparkstadion Mariendorf, wo der heimische TSV auf die Spandauer Kickers treffen wird. Im Ranking findet man die heutigen Gegner auf den Plätzen Sieben und Neun wieder, was bei 18 Mannschaften in dieser Liga natürlich das Prädikat eines klassischen Mittelfeldduells bekommen kann. Mit dem Abstieg und erst Recht mit dem Aufstieg hat man bereits seit Wochen nichts mehr zu tun, es geht also nur noch um die bestmögliche Platzierung zum Saisonende. Mit 43 bzw. 42 gesammelten Zähler könnten bei einem Auswärtsdreier heute sogar die Tabellenplätze getauscht werden. Da es sich heute auch erst um den viertletzten Gameday der Saison handelt, sind noch einige Wechsel der Platzierungen möglich, zumal zwischen den Rängen 3 und 13 nur sieben Zähler Differenz sind. Der TSV darf somit in der neuen Saison in seine fünfte Berlin-Liga Saison am Stück gehen, bei Spandau ist es dann sogar bereits die neunte in Folge.

 

In den ersten Minuten war es erstmal ein abtasten bzw. man könnte es auch einen lauen Sommerkick nennen, bei dem es für beide Teams um nichts mehr geht. Vor der Pause nahm es dann aber doch noch ein klein wenig Fahrt auf und die Hausherren gingen auch noch verdient in Front nach einem Volleyschuss von etwa auf Höhe des Elfmeterpunktes. Verdiente Führung zum Gang in die Kabinen, ich gönnte mir derweil in der Unterbrechung eine weitere Bulette und suchte kurz das stille Örtchen auf. Das Level des Entertainments stieg auch leider nach dem Seitenwechsel nicht wirklich an, phasenweise war es echt zäh hier zuzuschauen. Die Einheimischen waren aber weiterhin überlegen und konnten auch einen zweiten Treffer nachlegen. Auch dieses Spiel wurde zum Ende hin nochmal ein wenig nickelig und es gab viele Diskussionen auf dem Rasen, eigentlich völlig ohne wirklichen Grund. Am Ende blieb es beim verdienten Heimdreier für den TSV, der die Kickers in der Tabelle erstmal um vier Punkte distanzierte.

 

Um 16:30 Uhr saßen wir wieder im Auto und das Spiel hätte auch keine fünf Minuten länger dauern dürfen, denn schon auf dem Weg zum Parkplatz regnete es leicht, kurz darauf war es dann schon viel mehr und wir wären vermutlich komplett nass geworden. Die Strecke bis zum Treffpunkt in Staden waren 521 Kilometer bzw. laut Navi 4:55 Std., aber das natürlich alles ohne irgendwelche Pausen gerechnet. Die erste machten wir schon direkt an einer Tanke, wo wir ein gekühltes Getränk für die Heimfahrt kauften und dann auf der B101 die Bundeshauptstadt verlassen. Allerdings ist es erstmal nur ein kurzer Abschied, denn nächste Woche Samstag auf Sonntag übernachten wir dort wieder und haben zum Abschluss der nächsten Tour noch zwei Kicks in „Big B“. An der Auffahrt Ludwigsfelde (also in der Nähe unseres Hotels der letzten beiden Tage) fuhren wir auf die A10, um am Dreieck Potsdam auf die A9 zu wechseln. Am Hermsdorfer Kreuz dann noch rechts ab auf die A4, wo wir direkt eine Pinkelpause einlegten, was auch gut so war, denn ein paar Kilometer danach fing der Regen an, der uns dann denn Rest des Heimwegs begleitete. Wenigstens war aber kaum Verkehr, so dass wir problemlos in Richtung Heimat voran kamen. Zwei Autobahnwechsel hatten wir noch und zwar waren das die am Kirchheimer Dreieck zur A5 und am kurz vor Schluss am Gambacher Kreuz noch auf die A45. In Staden trafen wir um 21:25 Uhr ein und ich wurde dort abgeholt, eine Viertelstunde später waren wir zuhause, wo ich direkt meine Tasche teilweise auspackte, manche Sachen aber auch dabei stehen ließ, denn nächstes Wochenende wird sie ja wieder benötigt. Ich finalisierte den Bericht und schaute dabei das Endspiel der Eishockey-Weltmeisterschaft (welches übrigens ganz nach meinem Geschmack endete) im TV zu Ende, bevor ich mich gegen 23:30 Uhr ins Bett begab.


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