Saison 2025/26

Oberliga Niederrhein

(30. Spieltag)

 

Bezirkssportanlage Am Eisenbrand - Platz 3 (KR)
(Meerbusch - Büderich)

 
Sonntag, 03. Mai 2026 / 15:30 Uhr
 
FC Büderich -
SpVg. Schonnebeck


1:1 (1:1)


Tore:

0:1 (17.) Niko Bosnjak (Handelfmeter)

1:1 (29.) Glayne Baptiste Wago


Gelbe Karten: Maximilian Köhler (45.+1.) / Noah Kloth (39.), Marcio Elia Lopes Da Silva Do Vale (72.).

Schiedsrichter: Marten Kaufels

Zuschauer: 50


Zu Teil 1 des Berichts => KLICK!

 

Der Ref und die Heim-Mannschaft hatten es beim Spiel zuvor nicht ganz so eilig wie ich und so war es doch wieder exakt 15 Uhr, bis ich los kam. Die gesamte Strecke zum zweiten Match war aber eh nur 19 Kilometer und sollte laut Navi 21 Minuten dauern. Zuerst ging es wieder zur gleiche Auf-/Abfahrt zurück, auf welcher ich vorhin auch abgefahren war und hier befuhr ich die A57 in Richtung Krefeld. Nach acht Kilometern wechselte ich am Kreuz Kaarst auf die A52 Richtung Mönchengladbach / Roermond, musste aber direkt die nächste Ausfahrt (Kaarst-Nord) wieder herunter. Die letzten fünf Kilometer waren noch auf der Landstraße hinter mich zu bringen und um 15:22 Uhr stellte ich mein Auto auf dem Parkplatz ab. Am Eingang zehn Euro gezahlt, sah ich direkt, wie das Unparteiischen-Trio bereits vor den Mannschaftskabinen auf den 22 Akteuren warteten. Ich lief an allen vorbei und begann schon mal meine Fotorunde zu drehen und nachdem ich den Anpfiff abgelichtet hatte, stellte ich mich seitlich der Gäste-Bank auf die Geraden und beobachtete das Treiben auf dem künstlichen Grün direkt unter der Abflugschneise des Düsseldorfer Flughafens.

 

Das zweite Match des Tages war dann eins, welches mich bei meiner Jagd nach der Oberliga-Komplettierung auch wieder ein kleines Stückchen voran bringt. Der (noch nett ausgedrückt) nichtssagende Kunstrasen des FC Büderich ist nämlich einer von zwei noch fehlenden Kreuzen in der Staffel Niederrhein und mit der Partie gegen die SpVg: Schonnebeck sollte dieser Platz abgehakt werden. Tabellarisch gesehen in einer Liga mit 18 Mannschaften das Duell zwischen den Rängen 13 und 5. Die Gäste werden auch im kommenden Jahr in der Oberliga spielen, was bei 12 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer und einzigen Aufsteiger und 16 Zählern Vorsprung auf den ersten der drei Abstiegsplätzen auch rechnerisch schon so gut wie fest steht. Die Hausherren hingegen müssen noch kämpfen und zwar gegen den Abstieg, denn der Vorsprung auf Platz 16 sind nur zwei Punkte. Bei (inkl. heute) noch fünf auszutragenden Spielen kann da noch ziemlich viel passieren. Büderich spielte 2015/15 übrigens noch Kreisliga A, stieg in dieser Saison aber in die Bezirksliga auf. Im sechsten Jahr in dieser Spielklasse feierte man ebenfalls einen Aufstieg, um im darauf folgenden Sommer erneut eine Spielklasse nach oben klettern. Nach zwei einstelligen Tabellenplätzen (9. und 7.) muss man heuer das erste Mal so richtig um den Oberliga-Klassenerhalt bangen. Schonnebeck ist seit 2015/16 ein Oberligist am Niederrhein und konnte seitdem vier(!) Vizemeister sammeln, zum großen Wurf (den Regionalliga-Aufstieg) reichte es bisher aber noch nie.

 

Auch heute hatten sie bei 90 Minuten mal mehr und mal weniger Nieselregen den besseren Start, um in Führung zu gehen benötigten sie dann aber nach etwas mehr als einer Viertelstunde einen eher fragwürdigen Handelfmeter. Auch die Folgeminuten nach dem 0-1 ging an die Spielvereinigung, die es aber versäumte die zweite Bude nachzulegen. Büderich zeigte die ersten etwa 25 Minuten wenig für einen Abstiegskandidaten, dann traf man aus dem Nichts den Pfosten und das weckte sie auf. Zwei, drei Minuten danach konnten sie per Fernschuss den Ausgleich herstellen und dabei blieb es auch, bis sich beide Mannschaften in die Kabinen verabschiedeten. Nach dem Seitenwechsel blieb es weitestgehend ein ausgeglichenes Duell, vielleicht mit minimalen Vorteilen für den FCB, der auch die besseren Chancen vorweisen konnte. Dennoch wechselte das Momentum öfters hin und her, das Pendel hätte tatsächlich auch in beide Richtungen ausschlagen können. Da aber Keiner mehr die Kugel ins Netz bugsieren konnte, blieb es am Ende bei der Punkteteilung. Mit dieser können die Gäste sicherlich leben bzw. es dürfte ihnen fast egal sein, für Büderich ist dieser eine Punkt in ihrer derzeitigen Situation eigentlich fast schon zu wenig, zumal einer der beiden Hauptkontrahenten heute einen Dreier zog.

 

Zu Teil 3 des Berichts => KLICK!


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