Tore:
0:1 (7.) Paul Anton Johann Büsch
0:2 (44.) Anton Otter
0:3 (83.) Louis Djaiz
0:4 (90.+6.) Anton Otter
Gelbe Karten: Marc Bruch (69.), Luca Jansen (79.) / Tobias Wiegand (73.).
Schiedsrichter: k.A.
Zuschauer: ca. 75
Saison 2025/26
Kreisliga A1 Berg
(25. Spieltag)
Volksbank Parkstadion im Sportcentrum (KR)
(Lindlar)
0:4 (0:2)
Tore:
0:1 (7.) Paul Anton Johann Büsch
0:2 (44.) Anton Otter
0:3 (83.) Louis Djaiz
0:4 (90.+6.) Anton Otter
Gelbe Karten: Marc Bruch (69.), Luca Jansen (79.) / Tobias Wiegand (73.).
Schiedsrichter: k.A.
Zuschauer: ca. 75
Zu Teil 2 des Berichts => KLICK!
Wieder dauerte es beim Spiel zuvor exakt zwei Stunden nach regulärem Anpfiff; bis ich wieder im Auto saß und um genau 17:30 Uhr den Schlüssel umdrehte. Da ja im halben Ruhegebiet mal wieder Stau war, sagte mein Navi mir 1:14 Std. für die eigentlich nur 79 Kilometer Fahrstrecke voraus. Zuerst ging es auf die B7 in Richtung Düsseldorf und dann auch durch die Rheinmetropole hindurch. Am östlichen Stadtrand führte die B8 direkt in die A52 und am Kreuz Breitscheid ging es auf die A3. Hier blieb ich bis zum Kreuz Köln-Ost und musste dort rechts ab auf die A4, quasi so als würde ich nachhause fahren. Müde genug dafür war ich eigentlich auch, aber ein Kick lag noch so gut von Strecke & Zeit, so dass ich den einfach mitnehmen musste. An der Abfahrt Untereschbach ging es auf die Landstraßen und es wurde ländlich und bergig. Nach 15 Kilometer hatte ich meinen Zielort erreicht und parkte knapp zehn Minuten vor offiziellem Spielbeginn auf dem Parkplatz. Am Eingang drei Euro bezahlt, sah ich drinnen wie noch ein wenig abgebaut wurde, war hier den ganzen Tag über eine Vorrundengruppe eines U13-Turniers, dessen Finale am 10. Mai in Köln vor dem Bundesliga-Spiel ausgetragen wird. Das war auch der Grund, warum dieses Spiel (auf die für mich gute Uhrzeit) 19 Uhr angesetzt wurde.
Letzter und tatsächlich zwölfter(!) Kick in dieser Woche in Deutschland mit elf neuen Grounds und nur einer Zweitmannschaft - dieses aber auch nur aufgrund des Grounds heute morgen. Hierfür hatte ich mir die Partie der TuS Lindlar gegen den SV Altenburg heraus gesucht, ein Duell des 25. Spieltags der Kreisliga A1 Berg. Einen Blick auf die Tabelle geworfen, zeigte diese mir, dass es sich um die Plätze Zwei und Sechs in einer 16er Liga handelt. Die Gäste sind trotz der ordentlichen Platzierung im Niemandsland des Rankings, hat man 25 Punkte Vorsprung auf den ersten der zwei direkten Abstiegsplätze und 20 Punkte Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Dieser Platz wird aktuell belegt vom heutigen Heim-Team, die dicke im Kampf um den Aufstieg mitmischen. Als Zweiter mit 60 Punkten hat man drei Zähler Rückstand auf die Tabellenspitze und dem direkten Aufstiegsplatz in die Bezirksliga, aber auch nur ganze vier Punkte Vorsprung auf Rang 3, der nach Ende der regulären Spielzeit die goldene Ananas bedeuten würde. Ihre beiden ärgsten Gegner stehen sich am drittletzten Gameday nochmal gegenüber, während Lindlar alle direkten Duelle bereits hinter sich hat.
Erstaunlicherweise war es aber nicht der Aufstiegsaspirant, der in diesem Spiel voran ging, sondern das Mittelfeldteam, für das es um nichts mehr geht. Dachte man zu Beginn noch, dass Lindlar sicherlich irgendwann ins Spiel kommen wird, sah man sich zuerst getäuscht, denn die kompletten ersten 45 Minuten war der SVA besser. Folgerichtig traf man auch zwei Mal und ging mit dieser Führung in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel war es zuerst recht ausgeglichen und dann gab es zwischen der ca. 65. und 83. Minute die beste Phase der TuS im ganzen Spiel, wo sie auch wirklich mindestens eine Handvoll bester Chancen liegen ließen: Mit dem 0-3 sieben Minuten vor Schluss war das Match natürlich entschieden. Wenige Sekunden vor Ende der Nachspielzeit gab es noch Einschlag Nummer 4 und das Match kam dem Tabellebzweiten etwas von einem kleinen Debakel gleich.
Um exakt 21 Uhr ging es endgültig auf den Heimweg und dieser war 173 Kilometer lang und das Navi sagte mir 1:49 Std. voraus. Zuerst ging es durch Lindlar durch und nach knapp zehn Minuten kurvigen und bergigen Straßen befuhr ich an der Auffahrt Engelskirchen wieder die A4. Es dauerte nicht lang und ich war am Kreuz Olpe-Süd, von hier hieß es dann wieder sich durch die ganzen Baustellen auf der A45 zu kämpfen. Gesagt, getan, war ich froh, als ich in Berstadt die Autobahn verlassen konnte und nur noch etwas mehr als eine Viertelstunde hatte, bis ich komplett zuhause war. Als ich den Autoschlüssel abzog, war es aber auch schon 23 Uhr. Oben den Bericht online gestellt, mich bettfertig gemacht usw. war es mal wieder schon ein Stückchen nach Mitternacht, als ich mich in die Waagrechte legte.