Saison 2025/26

NOFV-Oberliga Nord

(25. Spieltag)

 

Wolf System Arena
(Schwerin-Lankow)

 
Samstag, 18. April 2026 / 14:00 Uhr
 
SG Dynamo Schwerin -
BSV Eintracht Mahlsdorf


0:1 (0:0)


Tor:

0:1 (65.) Nils Stettin

 

Gelbe Karten: Jevgenijs Kazakocs (21.) / Peter Köster (36.).

Schiedsrichter: Tobias Behm

Zuschauer: 195

 

Zu Teil 2 des Berichts => KLICK!

 

Durch die Verspätung war es bereits 11:15 Uhr, als ich im Hamburger Stadtteil Eimbüttel den Motor meiner Karre startete. Ich hatte während des Spiels Aumund-Vegesack mal angeschrieben, ob man tatsächlich wie bei fussball.de angegeben auf dem Rasenplatz im Stadion spielen würde, bekam erstmal aber keine Antwort. Eigentlich machte ich mir wegen des guten Wetters wenig Sorgen und fuhr erstmal los in Richtung Bremen, Wegen der Tunnelsperrung musste ich fast einmal komplett durch die Hansestadt und als ich gerade schon ein gutes Stück gefahren war, meldete sich Aumund-Vegesack doch noch und schrieb „vermutlich auf dem Kunstrasen“. Völlig sinnbefreit 20 Grad und keinerlei Regen die letzten Tage!!! Schnell mal in eine Parkbucht gestellt, die gleiche Frage zur SG Dynamo Schwerin gesendet und parallel geschaut, ob es noch einen Anschlusskick geben würde. Dieser wurde schnell gefunden und die SG Dynamo gab mir innerhalb von drei, vier Minuten die Rückmeldung „trotz miserablem Zustand des Platzes spielen wir auf Naturrasen“. Danke, das wollte ich hören und vor allen Dingen: Danke für die mega schnelle Antwort. Das Navi umgestellt und statt Hamburg südlich raus, ging es nun östlich weiter. Am Stadtrand direkt auf die A24 gefahren, auf dieser blieb ich bis zur Abfahrt Hagenow, von wo es noch 26 Kilometer waren, beginnend mit der B231 durch Radelübbe. In Schwerin-Süd nochmal links ab auf die B106 und nach wenigen Kilometern erreichte ich das Sportgelände um 13:25 Uhr. Das war früh genug dafür, so dass ich wieder ein paar Kilometer hätte zurück fahren können, falls man doch plötzlich noch auf den Kunstrasen gewechselt wäre, in Pampow war nämlich ebenfalls um 14 Uhr auch noch ein Verbandsliga-Spiel. So weit kam es aber zum Glück nicht, denn man machte sich auf dem gewünschten Naturrasenplatz warm und ich war glücklich den nächsten Oberligisten kreuzen zu können - übrigens Nummer 178 von 238, also wurde heute die 75%-Hürde übersprungen. Am Eingang wurden acht Euro fällig, ich schoss ein paar Fotos und nach einer Krakauer, die ganz okay war, aber dafür das Brötchen gefühlt von 1946 war, stellte ich mich seitlich der Heim-Bank und ein paar Minuten später ging es auch schon los.

 

Es war eine Partie des 25. Spieltags in der NOFV-Oberliga Nord und es standen sich die SG Dynamo Schwerin und der BSV Eintracht Mahlsdorf aus der Bundeshauptstadt gegenüber. In dieser Liga nehmen 16 Mannschaften teil und das heutige Duell war eins zwischen den Plätzen Zwölf und Fünf. Während die Gäste nach oben und nach unten jeweils ein Dutzend Punkte Rückstand bzw. Vorsprung haben, werden in der kommenden Saison also auf jeden Fall auch wieder Oberligist sein, denn bei (inklusive heut) nur och sechs Spielen passiert da in keine Richtung noch irgendwas. Bei den Hausherren sieht es ganz anders aus, denn auf Platz 12 steckt man mitten im Abstiegskampf. Die beiden Direktabsteiger dürften gefunden sein, auf diese hat man auch bereits acht bzw. fünfzehn  Zähler Vorsprung. Allerdings ist Platz 14 ebenfalls ein potentieller direkter Abstiegsplatz, was allerdings auch damit zusammen hängen wird, wie es in den Ligen darüber weiter geht. Mit Aue dürfte auf jeden Fall ein Drittligist in die Regionalliga kommen und sofern der Relegationsteilnehmer aus der RL Nordost scheitert und nicht in die 3. Liga aufsteigt, ist der 14. ebenfalls ein Absteiger und die beiden 13. aus den NOFV-Oberligen Nord und Süd spielen in einer Relegation noch einen weiteren Absteiger aus. Und mit diesen beiden Plätzen 13 und 14 in Schwerin aktuell punktgleich und nur aufgrund des besseren Torverhältnis wäre man aktuell komplett gesichert.

 

In der Anfangsphase war es recht ruhig, beide Mannschaften tasteten sich so langsam erst rein in die Partie. Hier kamen die Gäste eher aus dem Quark und hatte erste kleinere Möglichkeiten auf die Führung. Erst spät in der ersten Hälfte wurden die Hausherren wach und hatten selbst erste Aktivitäten in der Offensive, waren alles in allem aber einfach zu harmlos. Verdientes Ergebnis zum Gang in die Kabinen: Das torlose 0-0! Nach dem Seitenwechsel war es auch wieder die Truppe vom Rosenhag, die stärker begann und aus dem Gewühl den ersten Treffer erzielte, das war dann aber auch für lange Zeit schon wieder das einzige Highlight, denn es war ein Spiel auf echt niedrigem Niveau und mit wenig Action in den jeweiligen Strafräumen. Erst zum Schluss hin wachte Dynamo ein wenig auf und versuchte wenigstens noch einen Punkt zu ergattern, die Berliner Verteidigung hielt aber den Angriffen der abstiegsgefährdeteten SGD-Mannschaft stand und so gingen die drei Punkte mit in den Gäste-Bus.

 

Zu Teil 4 des Berichts => KLICK!

 


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