Saison 2025/26

Oberliga Steiermark Mitte West (5. Liga Österreich)

(17. Spieltag)

 

Hubert Vamlek Sportanlage
(Leibnitz / Österreich)

 
Samstag, 04. April 2026 / 10:00 Uhr
 
1. FC Leibnitz -
SV Frohnleiten


3:3 (1:2)


Tore:

0:1 (27.) Bono Vucic

0:2 (34.) Stipo Grgic

1:2 (44.) Emanuel Wruss

2:2 (73.) Tobias Zoisl (Foulelfmeter)

3:2 (86.) Lukas Kleier

3:3 (89.) Jonas Rainer (Foulelfmeter)


Gelb-Rote Karte: Martin Kupfner (84./SVF)

Gelbe Karten: Marcel Musger (33.), Kevin Pirker (67.) / Anto Culap (12.), Martin Kupfner (67.).

Zuschauer: ca. 110


Zu Teil 2 des Berichts => KLICK!

 

Wir hatten den Wecker auf 8 Uhr gestellt, aber da wir alle ziemlich k.o. recht früh eingeschlafen waren, begann ab 7 Uhr schon die Bewegung in unserer Wohnung. Dennoch war es eine ordentliche Nacht, was aber vermutlich der Müdigkeit geschuldet war, dass ich nicht mehrmals Nachts wach war. Nacheinander machten wir uns in aller Ruhe fertig, ließen es aber ganz gechillt angehen. Um 9:05 Uhr verließen wir erst die Wohnung, denn wir hatten heute Morgen nichts mehr vor und um zum Beispiel in Graz herum zu laufen fehlte uns die Zeit und auch ehrlicherweise die Lust. Der erste Weg führte uns zu einem der drei Supermärkte im Ort, um belegte Brötchen und Stückchen aus der Teigwarenabteilung zu holen. Das hinter uns gebracht, machten wir uns auf die 26 Kilometer zum Ground, für die das Navi 19 Minuten vermeldete. Unterpremstätten liegt direkt an der A9 und so waren wir nach zwei Minuten auf dem Highway und in Richtung Süden unterwegs. Ab der Ausfahrt Leibnitz ging es schon wieder runter und von der Abfahrt zum Sportgelände waren es auch nur 2,5 Kilometer, es war quasi so, als hätten Spielplanersteller und die Vereine sich abgesprochen und das Spiel passenderweise für uns angesetzt, zumal es wirklich tatsächlich auf der direkten Strecke zu unserem Mittags-Kick lag. Wir kamen 20 Minuten vor Spielbeginn am Ground an, frühstückten noch am Auto und betraten zehn Minuten später im Tausch gegen einen Zehner den Innenraum. Logischerweise wurden zuerst die Fotos geschossen, bevor wir uns auf eine Bank an der Längsseite setzten und dem Treiben auf dem Rasen verfolgten.

 

Auch heute war der erste Kick des Tages recht früh angesetzt, aber die Entfernung war wie oben beschrieben ja nicht allzu weit und so nahmen wir diesen natürlich gerne mit, zumal er sowieso auf der Strecke in Richtung Slowenien lag. Wir hatten ein Duell zweier Tabellen-Nachbarn, denn der 1. FC Leibnitz steht aktuell auf dem achten Rang und Frohnleiten einen Platz dahinter. Da die beiden Teams nur durch einen einzigen Punkt getrennt sind, können die Gäste mit einem Auswärtssieg am heutigen Kontrahenten vorbei ziehen. Inklusive der heutigen Partie sind noch 13 Spieltage zu absolvieren, das sind noch eine Menge Punkte, die zu verteilen sind, aber sofern keiner der Beiden komplett einbricht, sollten die aktuell neun bzw. acht Punkte Vorsprung auf die gefährdete Zone ausreichend sein. Nach oben hingegen ist der Zug natürlich schon lange abgefahren, auch wenn es in dieser Spielklasse keinen Dominator gibt, der dem Rest der Liga vorweg gerannt ist.

 

In den ersten Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit kleineren Chancen hüben, wie drüben, alles in allem war es aber doch eher arm an Highlights. Nach der Hälfte der 45 Minuten trafen dann die Gäste zum 0-1 und legten kurz darauf den zweiten Treffer nach, aber unter gütiger Mithilfe des gegnerischen Torhüters, der einen Ball direkt in den Mitte abprallen ließ. Die Hausherren taten sich schwer, konnten aber immerhin unmittelbar vor dem Gang in die Kabinen noch verkürzen. Nach dem Seitenwechsel war erneut erstmal lange Leerlauf, bis ein meines Erachtens fragwürdiger (aber wir standen auch 70-80 Meter entfernt) für den Ausgleich herhalten musste. Das weckte nun den 1. FC, der plötzlich mehr wollte uns offensiv sehr präsent war. Ein Gästespieler erhielt in der 84. Minute die Ampelkarte und nur zwei Minuten später hatten die Gastgeber das Match durch einen Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck komplett gedreht. Der Leibnitzer Torhüter forderte zum Wiederanpfiff „Jetzt clever sein, die letzten Minuten!“. Genau einen Angriff später war er es selbst es, der dieser Aussage nicht folgte. Er verursachte einen Foulelfmeter auf Höhe der Torlinie und zwar fast ganz außen, wo der Gegenspieler fast schon auf dem Weg in Richtung Eckfahne war. Sorry, aber dämlicher geht echt kaum! Der Strafstoß wurde souverän verwandelt und die Hausherren bekamen danach nicht mehr den Fuß auf‘s Gaspedal, so dass es bei der Punkteteilung blieb, als der Unparteiische nach 90+4 Minuten die Partie beendete. Ein Punkt blieb in Leibnitz, der andere Punkt ging mit auf die Reise zum nördlichsten Verein der Liga (etwa 65 Kilometer Autobahn / ca. 45 Minuten Fahrt).

 

Zu Teil 4 des Berichts => KLICK!


Datenschutz | Vertrag widerrufen