Saison 2025/26

Mittelrheinliga

(18. Spieltag)

 

Sportanlage Wallrafstraße - Platz 2 (KR)
(Bornheim/Rhein)

 
Samstag, 07. März 2026 / 15:00 Uhr
 
SSV Bornheim -
SV 09 Bergisch Gladbach


0:2 (0:0)


Tore:

0:1 (62.) Mathias Leander Hülsenbusch

0:2 (80.) Jonas Rücker

  

Gelbe Karten: Marius Jennes (25.), Mohammed Bouchafrati (73.), Ayman Gassa (90.+1.), Julio Heiner Molongua Efemba (90.+3.) / Sami Akremi (76.), Mathias Leander Hülsenbusch (81.), Ole Tillmann (90.).

Schiedsrichter: Paul Schwering

Zuschauer: 180


Zu Teil 1 des Berichts => KLICK!

 

Um 12:55 Uhr saß ich im Auto und da die Wegstrecke zum mittleren Kick des Tages nur  124 Kilometer waren, sah es bei meinen Planungen zuhause eigentlich nach einer entspannten Anreise aus. Die Realität war allerdings anders, denn auf quasi jede Wegstrecke, die zu meinem zweiten Zielort führte, war überlastet. Normal wollte mein Navi über die A46 und dann A3 oder A4 fahren, gerade weil die A1 hinter Remscheid wegen einer Baustelle vollgesperrt war, aber der Verkehr den erstgenannten Autobahnen war so extrem, dass ich dort Ankunftszeiten von frühestens 14:55 Uhr hatte. Deswegen entschied ich mich auf diesem Highway zu bleiben und das Gekurve auf den Landstraßen in Kauf zu nehmen, zumal ich hier 14:40 Uhr als Ankunftszeit hatte. War halt auch eine doofe Route derzeit, denn das sind alles genau die Strecken, die jetzt so langsam auch tausende BVB-Fans beginnen zu nehmen, weil sie heute Abend in der Domstadt ihr Bundesligaspiel bestreiten. Bei Remscheid also runter, auf die B51 und auf Landstraßen an Wermelskirchen vorbei (weil in der Stadt vom Navi auch alles knallrot vermeldet wurde), stieg auch meine Zeit immer weiter an.  Nachdem ich wieder zurück auf der A1 war, hatte ich 14:49 Uhr auf dem Navi stehen, versuchte aber da, wo es möglich war, noch ein wenig Gas zu geben. Am Kreuz Leverkusen wechselte ich auf die A3, die glücklicherweise halbwegs frei war, aber Zeit gewinnen konnte man hier aufgrund der Geschwindigkeitsbeschränkungen auch nicht. Am Dreieck Köln-Heumar noch mal zur A4 und am Kreuz Köln-Süd zur A555 geswitched. An der Ausfahrt Wesseling/Bornheim-Nord ging es auf die letzten fünf Kilometer Landstraßen und um 14:47 Uhr parkte ich auf dem Schul-Parkplatz, vielleicht 100 Meter entfernt vom Kopfende des Grounds. Am Eingang acht Euro bezahlt, war meine Foto-„Runde“ schnell beendet, denn man darf nur auf die eine Längsseite und eine halbe Seite hinter einer Hintertorseite. Ach, ich liebe solche Grounds (NICHT!!!!), aber gut, zum Ziel der Oberliga-Komplettierung gehören sie nun mal dazu. Ich stellte mich dann recht weit zur unteren Eckfahne, damit ich größtenteils meine Ruhe habe.

 

Mit dem heutigen Kreuz in der Mittelrheinliga, konnte ich auch hier endlich die Grenze zur Zweistelligkeit überschreiten und habe hier nun 10 von 15 Grounds besucht. Tabellarisch gesehen bedeutet meine Partie SSV Bornheim gegen den SV 09 Bergisch Gladbach Zehnter gegen Erster und während die Hausherren im Mittelfeld rumdümpeln und mit 13 Punkten Vorsprung und 18 Punkten Rückstand vermutlich weder mit Ab-, noch mit Aufstieg, etwas zu tun haben dürften, scheint es einen eher entspannten Saisonende entgegen zu gehen. Die Gäste, aus dem Nordosten von Köln angereist, hingegen sind Tabellenführer dieser Spielklasse und haben eine reelle Chance sich nächste Spielzeit Regionalligist schimpfen zu dürfen, eine Ebene, auf der sie bereits 2019/20 und 2020/21 aktiv waren. Da man in der vergangenen Woche nach 11 Siegen und 6 Unentschieden das erste Saisonspiel verlor, ist der Vorsprung auf die Verfolger auf zwei bzw. vier Punkte geschmolzen. Selbst die Mannschaften auf den Rängen 4 und 5 haben nur sechs Zähler Rückstand, es ist also noch lange nichts entschieden.

 

In den ersten 45 Minuten war es ein ziemlich ausgeglichenes Spiel, aber die Anzahl der Chancen hielt sich doch arg in Grenzen. Die besseren hatten sogar noch die Hausherren, die unter anderem auch einmal die Latte trafen. Zuerst ging es aber mal mit diesem torlosen Remis in die Kabinen und nach dem Seitenwechsel zeigten die 09er endlich warum sie aktuell von der Tabellenspitze grüßen. Von Minute zu Minute riss man das Spiel immer mehr an sich und der Druck nahm auch immer mehr zu. Ihr Führungstreffer nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit fiel dann aber doch eher zufällig nach einem Gewühl im Anschluss an einen so genannten ruhenden Ball. Fortan hatte der Spitzenreiter alles im Griff und ließ kaum etwas gefährliches des SSV zu. Im Gegenteil, man traf vorne sogar noch ein zweites Mal und hatte danach leichtes Spiel den Dreier zu sichern und mit ins bergische Land zu nehmen. Somit hat man erstmal fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger, aber alle restlichen Partien des 18. Spieltags finden erst morgen statt. Dennoch zählt natürlich jeder Punkt, auch wenn immer noch exakt ein Dutzend Partien zu absolvieren sind.

 

Zu Teil 3 des Berichts => KLICK!


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