Saison 2025/26

Sachsenklasse Nord

(30. Spieltag)

 

Sportpark Camillo Ugi
(Markkleeberg)

 
Sonntag, 21. Juni 2026 / 15:00 Uhr
 
Kickers 94 Markkleeberg -
VfB Zwenkau


4:2 (1:1)


Tore:

1:0 (38.) Julian Vass

1:1 (41.) Spencer Stadler

1:2 (48.) Tankred Leimert

2:2 (71.) Joris Jaskulla

3:2 (82.) Felix Rocca

4:2 (87.) Franz Xaver Gersöne

  

Gelbe Karte: Franz Xaver Gersöne (64.) / - .

Schiedsrichter: Nick Moßig

Zuschauer: 94

 

Zu Teil 5 des Berichtes => KLICK!

 

Nach dem pünktlichen Abpfiff beim Match bei den Eisenbahnern saßen wir schon um 12:20 Uhr wieder in Matthias‘ Auto. Da wir massig Zeit hatten und das Frühstück bisher ausgefallen war (die Tanke war eine 24h-Kartentankstelle ohne Shop und beim ESV gab es leider nur Bockwurst mit einer Scheibe Toastbrot), entschieden wir uns über Landstraßen zu unserem nächsten Ziel zu fahren und hofften, irgendwo ein Restaurant zu finden, was uns zusagt. Erst einmal mussten wir Chemnitz raus und das geschah dann in nördliche Richtung und wenige Ortschaften dahinter in Göppersdorf fanden wir einen Griechen, wo wir und nieder ließen. Gut gestärkt saßen wir um 13:50 Uhr wieder im Auto und fuhren nun doch über die Autobahn A72, die Straßen führten ja sowieso fast parallel in Richtung Leipzig. Wir hatten nun noch 63 Kilometer, die vom Navi mit 39 Minuten angegeben waren und konnten entsprechend gemütlich weiter fahren. Etwas mehr als 20 Minuten vor Spielbeginn kamen wir am Sportpark an und parkten gegenüber, an der Kasse gab es schon kein Wechselgeld mehr, aber wir kratzten alle Groschen zusammen und konnten die größeren Scheine wieder einpacken. Natürlich wurde auch hier direkt zuerst mal die Foto-Runde gedreht, wobei wir sogar insgesamt fast zwei komplette Runden drehten, bis wir endlich einen Sitzplatz mit Schatten gefunden hatten, wo auch ein kleines Lüftchen ging.

 

Der Abschluss dieser Tour bildete ein Spiel der Landesklasse Sachsen Nord, was die siebthöchste Spielklasse in Sachsen bedeutet. Genauer gesagt handelt es sich um das Duell zwischen Kickers 94 Markkleeberg und dem VfB Zwenkau, was tabellarisch gesehen der Erste gegen den Achten ist. Die Hausherren stehen bereits seit einem 0-1 Auswärtssieg beim SV Liebertwolkwitz am 26. Spieltag als Aufsteiger fest und können den heutigen 30. und letzten Gameday der Saison zum Feiern nutzen. Ob der Gegner ihnen dabei im Weg steht, ist fraglich, denn man steht auf einem absoluten Mittelfeldplatz und bei 28 Punkten Rückstand und 14 Punkten Vorsprung steht bereits seit einiger Zeit fest, dass man auch in der kommenden Spielzeit in dieser Liga beheimatet sein wird. Für die Kickers ist der Aufstieg eine Rückkehr zur kommenden Saison in diese Liga (Sachsenliga), in der man die letzten Jahre zumeist beheimatet war. Zu Zeiten des getrennten Deutschlands kam man in Markkleeberg sogar auf acht Jahre in der zweithöchsten Spielklasse des Landes, der DDR-Liga.

 

Diese Zeiten sind natürlich schon lange rum und auch heute fanden sich trotz des bereits feststehenden Aufstiegs in die Sachsenliga nur insgesamt 94 Zuschauer in das nette alte Stadion im Sportpark Camillo Ugi ein, wovon mindestens ein Dutzend im App eingeloggte Groundhopper waren und mindestens nochmal die gleiche Anzahl erkennbaren Gästefans. Bei weiterhin klar über 30 Grad Celsius hatten die Spieler logischerweise ebenfalls arg mit den Temperaturen zu kämpfen, dafür (zudem noch ein letzter Spieltag, an dem es um Nichts wirklich mehr geht) war der Kick noch recht ordentlich, auch wenn lange die ganz großen Highlights fehlen. Der Aufsteiger ging in der 38. Minute in Front, musste aber vor dem Gang in die Kabinen noch den Ausgleich hinnehmen. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste erstmals selbst in Führung und waren fortan mindestens ebenbürtig, eher sogar noch das bessere Team. Zwanzig Minuten vor dem Spielende aber der schönste Treffer des Tages, als eine Hereingabe volley per Direktabnahme ins Netz gehämmert wurde. Beide Mannschaften wollten gerne noch den Dreier ziehen, das merkte man, und wenn man oben steht, gewinnt man diese Spiele eben auch. Vor dem 3-2 kam der Ball durch Freund & Feind vorbei eher glücklich zum Torschützen, aber wie gesagt, das passiert auch nur, wenn man oben steht. Einen Treffer setzte man sogar noch drauf, aber dieser war dann eher für die Statistik für die Kickers, die am Ende mit neun Punkten Vorsprung ins Ziel reiten.

 

Wenigstens waren wir auch heute wieder halbwegs pünktlich und trotz jeweils einer Trinkpause pro Halbzeit pfiff der Unparteiische pünktlich nach 45 bzw. 90 Minuten ab. Somit startete Matthias um 16:50 Uhr den Motor seiner Karre und wir waren ruckzuck auf der B2, dem Zubringer zur A38. Hier wechselten wir aber auch nach wenigen Minuten, und zwar am Kreuz Rippbachtal auf die A9. Diese befuhren wir bis zum Hermsdorfer Kreuz und ab dort ging es auf der A4 weiter, zwei Autobahnen, auf denen wir an den letzten vier Wochenenden echt oft und lange unterwegs waren. In Magdala verzichteten wir heute mal auf den heiß geliebten Imbiss Haase, aber die Hitze schlauchte schon gewaltig, so dass wir schnellstmöglich nachhause wollten und zudem waren wir noch komplett satt vom Griechen vier Stunden zuvor. Eine kurze Pause machten wir aber bei Erfurt am Autohof Neudietendorf noch, um nochmal gekühlte Getränke nachzuladen. Ab dem Kirchheimer Dreieck hatten wir noch ein wenig A5 und ab dem Gambacher Kreuz die letzten Kilometer noch auf der A45. Um 20:20 Uhr erreichten wir den Treffpunkt vom Freitag Nachmittag in Staden, wo sich unsere Wege nach vier gemeinsamen Wochenende am Stück trennten. Etwas mehr als eine Viertelstunde später war ich dann komplett zuhause und stellte das Auto in der Garage ab. Oben machte ich den Bericht noch schnell fertig, stellte ihn auf die HP und ging duschen. Danach räumte ich noch meine Tasche aus, lag auch recht schnell im Bett und schaute dort nebenher mit Belgien gegen den Iran noch WM im TV.


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