Saison 2025/26

Burgenlandpokal

(Finale)

 

Ernst-Thälmann-Stadion
(Zeitz)

 
Samstag, 20. Juni 2026 / 18:00 Uhr
 
SSC Weißenfels II -
FC RSK Freyburg


2:1 n.V. (0:0)


Tore:

1:0 (99.) Phillip Kopp

2:0 (105.+2.) Tony Barnickel

2:1 (115.) Max Schirner

  

Gelbe Karten: Tommy Scheiding (82.), Chris Karl (111.), Alexander Reiche (120.) / Lukas Töpe (37.), Fabian Großmann (103.).

Schiedsrichter: Silvio Schaller

Zuschauer: 602


Zu Teil 3 des Berichtes => KLICK!

 

Nachdem wir zum Parkplatz zurückgelaufen waren, saßen wir um 16:55 Uhr wieder in Matthias' Auto und starteten zwei Minuten später auch ab. Halbwegs entspannt waren es dieses Mal erneut nur 37 Kilometer bzw. 36 Minuten bis zu Spiel Nummer Drei. Es ging erstmal wieder ein kleines Stück der Strecke vom Morgen entlang auf der B87, aber statt in Richtung Bad Dürenberg zur Autobahn zu fahren, blieben wir auf der Bundesstraße. Durch Lützen hindurch und an Hohenmölsen vorbei erreichten wir Zeitz „on time“. Matthias hatte einen Parkplatz ausgesucht, den wir auch ansteuerten und hier gab es sogar tatsächlich noch Schatten-Parkplätze. Einmal die Brücke über die Saale genutzt, waren wir auch schon fast direkt am Eingang, wo wir an der Kasse sechs Euro zahlen mussten. Ein Ticket „Ligaspiel des 1. FC Zeitz“ gab es dafür und wir durften das Sportgelände 20 Minuten vor Spielbeginn betreten. Natürlich wurde zuerst mal die Fotorunde gedreht und es gab ja doch ein wenig was zu knipsen und danach begrüßten wir mit Micha, Jonas und Zimme drei unserer heute vielzahlig angereisten Kollegen. Danach begann das Spiel auch bereits.

 

Heute Abend hatten wir noch ein zweites Pokal-Endspiel als Abschluss des Fußballtages auf unserem Plan stehen und zwar das des Burgenlandpokals. Lustigerweise hatte ich in der vergangenen Spielzeit (morgen vor exakt einem Kalenderjahr) ebenfalls das Endspiel dieses Wettbewerbs angeschaut, als es in Großkorbetha, einem Stadtteil von Weißenfels, stattfand. In diesem Jahr ist der neutrale Austragungsort das Ernst-Thälmann-Stadion in Zeitz, einem netten 5.000er in der ehemaligen Residenzstadt des Herzogtums Sachsen, welches vor dem Umbau nach dem Hochwasser 2018 / 2019  sogar eine Kapazität von 12.000 hatte. Die Paarung heute lautete SSC Weißenfels II gegen den FC Rotkäppchen Sektkellerei Freyburg und handelte sich um den Meister der Landesklasse Sachsen-Anhalt 6 und dem Tabellenvierten aus der gleichen Liga. Getrennt waren beide Mannschaften in der Liga durch 18 Punkte Differenz nach 24 Spielen, was ja doch schon ein wenig was ist. Die direkten Duelle gingen in Weißenfels klar mit 3-0 an den Gastgeber, aber das Rückspiel vor zwei Wochen in Freyburg war schon bedeutend enger und hier siegte der Meister knapp mit 2-3. Erfolgreiche Spielzeit für den SSC, denn die Erste ist nach vielen Jahren des Scheiterns (vier Mal Zweiter und einmal Dritter in den letzten fünf Runden) endlich in die Oberliga aufgestiegen und die Zweite steigt von der achten in die siebte Liga auf – hier wäre der heutige Kreispokalsieg natürlich noch das i-Tüpfelchen auf der Saison.

 

Die immer noch recht hohen Temperaturen veranlassten auch hier einen recht ruhigen Beginn nach Anpfiff, aber während die anderen Spiele irgendwann im Laufe der ersten Halbzeit Fahrt aufnahmen, war dieses hier nicht der Fall. Logischerweise war das einzig korrekte Ergebnis zum Gang in die Kabinen ein torloses 0-0. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Zweite des zukünftigen Oberligisten im Laufe des weiteren Spiels immer mehr das komplette Geschehen. Bei der RSK bestand das Spiel nur noch aus „Ball hinten raus schlagen“ und hin und wieder entstanden daraus kleinere Möglichkeiten durch Konter, mehr war aber tatsächlich nicht mehr. Der SSC spielte zeitweise Powerplay um den gegnerischen Strafraum und da es wenig Durchkommen gab, versuchte man es öfters mit Fernschüssen. Diese wurden aber zu 95% abgeblockt oder zumindestens zum Eckball abgefälscht. Man hatte echt das Gefühl, die Freyburger Abwehr bestünde aus 100 Beinen und so kam es wie es kommen musste, erneut Verlängerung! Hätte ich bei diesen Temperaturen und wegen dem bevorstehenden deutschen WM-Spiel auch darauf verzichten können, aber nun ist es nun mal so. Am Spiel änderte sich grundsätzlich Nichts, Weißenfels drückte, rannte an und versuchte alles, hatte nun allerdings Glück, dass ein flacher Querpass mal durch kam und am langen Pfosten zum 1-0 eingeschossen wurde (99.). In der Nachspielzeit der ersten Verlängerung erhöhte man sogar noch auf 2-0 und man dachte nun eigentlich, dass das Thema durch sei.  Nach dem Seitenwechsel in der Overtime bekam aber Freyburg nochmal eine zweite Luft und in der 115. wurde nochmal verkürzt. Der nominelle Gastverein blieb auch weiter optisch überlegen, aber richtig gute Chancen waren doch eher Mangelware und so brachte Weißenfels den knappen Spielstand über die Zeit und konnte den Pokal mit nach Hause nehmen.

 

Nach dem Spiel wieder den kurzen Fußweg über die Saale genommen und um 20:43 Uhr auf dem Parkplatz dahinter abgestartet. Jetzt mussten wir ja nur noch zum Hotel und dieses war in „KMS“, also 84 Kilometer bzw. 59 Minuten entfernt vom Standort. Zuerst mal aus der Stadt raus, dahinter auf die B2, die uns 18 Kilometer später kurz vor Gera auf die A4 brachte. Hier ging es noch weiter in östliche Richtung und wir entschieden uns an der Abfahrt Glauchau nochmal kurz runter zu fahren und den Supermarkt keinen Kilometer entfernt von der Autobahn zu stürmen. Danach ging es wieder zurück auf die A4 und wir hatten noch knapp 20 Minuten bis zu unserer Unterkunft, die wir nach dem abbiegen am Kreuz Chemnitz auf die A72 und dem endgültigen Verlassen des Highways bei der Ausfahrt Chemnitz-Süd um 22:05 Uhr erreichten. Das einchecken ging recht schnell, wobei wir schon in der Lobby unten kurzzeitig das WM-Spiel der DFB-Auswahl gegen die Elfenbeinküste schauen konnten. Oben schauten wir das Spiel dann noch zu Ende und sahen den Last-Minute-Sieg durch den Doppelpack von Deniz Undav. Ich schrieb danach hier noch am Bericht weiter, während neben mir schon geschlafen wurde. Um 1:30 Uhr machte ich dann auch den TV und das Licht aus, obwohl ich noch ein wenig brauchte, bis ich eingeschlafen war.

 

Zu Teil 5 des Berichtes => KLICK!


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