Saison 2025/26

Kreisklassenpokal Saalekreis

(Finale)

 

Sportplatz Sumpfwald
(Leuna - Spergau)

 
Samstag, 20. Juni 2026 / 12:30 Uhr
 
TSV Germania Salzmünde -
SV Großgräfendorf


4:2 n.V. (2:2,0:0)


Tore:

1:0 (52.) Mario Hannich

1:1 (63.) Nico Scheffel

1:2 (73.) Panuchi Miguel Mendes Fernandes

2:2 (90.+5.) Tom Trümmel

3:2 (107.) Mario Hannich

4:2 (108.) Mario Hannich

  

Gelbe Karten: Fabian Bluhme (45.+2.), Justus Birke (80.), Philipp Plato (87.), Jannis Manig (90.) / Panuchi Miguel Mendes Fernandes (31.), Benjamin Weitzel (64.), Jan Ole Bunzel (88.), xxx (108.), Jonas Ernst (114.).

Schiedsrichter: Andreas Kräbel

Zuschauer: 152


Zu Teil 1 des Berichtes => KLICK!

 

Nach einer wirklich (trotz Hitze) erstaunlich ordentlichen Nacht platzten uns um 8:30 Uhr die Augen auf. Wir gammelten herum, machten uns in aller Ruhe fertig und verließen um ziemlich genau 11 Uhr uns Hotel. Die Strecke zum ersten Tages-Kick waren nur 18 Kilometer und sollte laut Navi 19 Minuten dauern. Ruckzuck waren wir wieder auf der A9 und ein kleines Stückchen in Richtung Süden unterwegs und an der nächsten Ausfahrt (Bad Dürenberg) verließen wir den Highway schon wieder. In der zur Ausfahrt gehörenden Stadt machten wir in einem Supermarkt Halt und plünderten die Backwarenabteilung für unser Frühstück. Erstmal fuhren wir aber noch die vier Kilometer zum Ground, wo wir um 11:40 Uhr ankamen und erstmal auf dem Parkplatz die Teigwaren zu uns nahmen. Knapp eine halbe Stunde vor Spielbeginn betraten wir das Sportgelände nach Bezahlen eines Fünfers am Eingang. In aller Ruhe drehten wir unsere Fotorunde und setzten uns in der Nähe des Ausgangs auf die Bank einer Festzeltgarnitur, die extra für den heutigen Pokalendspieltag aufgestellt wurden.

 

Als erstes Match des Tages hatten wir uns ein Kreispokal-Endspiel heraus gesucht und zwar das des Kreisklassenpokals im Saalekreis, in dem sich die Mannschaften von TSV Germania Salzmünde und des SV Großgräfendorf gegenüber standen und es trafen somit zwei Teams der 1. Kreisklasse (11. Liga) aufeinander. In der regulären Saison belegten die Germanen nach 22 Spieltagen den 2. Rang und sind somit in die Kreisliga aufgestiegen, der SVG wurde Fünfter und schrammte nur um sechs Zähler am Aufstieg vorbei. Die beiden direkten Duelle fand komischerweise beide erst im Mai diesen Jahres statt und zwei Mal ging Großgräfendorf jeweils mit 2-1 als Sieger vom Platz, wobei die Siegtreffer einmal in der 85. und einmal in der 89. Minute erst erzielt wurden, was auf knappe und enge Spiele hindeutet. Spannend, ob Salzmünde nach dem Aufstieg mit dem Pokalsieg ihre Saison noch komplett krönt oder ob Großgräfendorf ein kleines Trostpflaster bekommt, wenn es schon mit dem direkten Wiederaufstieg nicht geklappt hat.

 

Der Aufsteiger kam viel besser in die Partie und traf direkt in der 2. Minute ins Netz, die Fahne der Schiedsrichterassistentin war aber oben und selbst die gegnerischen Fans um mich herum waren sich sicher, dass dieses nicht korrekt entschieden war. Germania blieb aber im Vorwärtsgang und hatte im weiteren Verlauf der ersten Hälfte noch einige sehenswerte Möglichkeiten, die aber allesamt kläglich vergeben wurden und so blieb es beim torlosen Ergebnis zum Gang in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel ging Salzmünde recht früh im Führung und es schien dann alles den erwarteten und nach dem Verlauf der ersten 45 Minuten auch gerechten Gang zu gehen. Vollkommen aus dem Nichts glich Großgräfendorf durch einen direkt verwandelten Freistoß aus, um zehn Minuten später sogar selbst in Front zu gehen. Absolut unerwartete Wendung und TSV brauchte einige Zeit um sich zu schütteln, aber so überlegen man vor den SV-Treffern war, umso ideenloser waren sie nun. Es wurden fünf Minuten Nachspielzeit angezeigt und wir waren schon tief in der Letzten davon, als die schon lange mit der Brechstange arbeitenden Germanen doch noch den Ausgleich durch einen Fernschuss durch Freund & Feind hindurch erzielten. Auch hier war die Fahne des dieses Mal anderen Assistenten oben, aber nach Rücksprache von SR und SRA zeigte der Unparteiische dann doch auf den Mittelpunkt. Es gab logischerweise Diskussionen und inmitten dieser pfiff der Schiedsrichter einfach ab. Da es Verlängerung gab, mussten wir leider das tun, was ich eigentlich nie tue und auch echt hasse, wir mussten nach 90 plus insgesamt acht Minuten Nachspielzeit abhauen. Nervte mich hart, aber war auch ehrlicherweise dieses Mal blöd geplant von uns, denn bei zwei Teams aus der gleichen Spielklasse ist das ja nicht ganz unrealistisch gewesen. Letztendlich gewann Salzmünde nach dem späten Ausgleich durch einen Doppelschlag zu Beginn der zweiten Hälfte der Verlängerung doch noch den Pokal.

 

Zu Teil 3 des Berichtes => KLICK!


Datenschutz | Vertrag widerrufen