Saison 2025/26

NOFV-Oberliga Nord

(27. Spieltag)

 

Sportplatz an der Mühlenstraße
(Wandlitz - Klosterfelde)

 
Freitag, 01. Mai 2026 / 13:üü Uhr
 
SG Union Klosterfelde -
SV Lichtenberg 47


3:2 (2:2)


Tore:

0:1 (6.) Luis Carl Millgramm

1:1 (8.) Ethan James Mullen Elmore

2:1 (36.) Ethan James Mullen Elmore

2:2 (45.+2.) Nick Graupner

3:2 (58.) Leon Walter

  

Gelbe Karten: Pascal Schölzke (55.), Leon Walter (66.), Thilo Gildenberg (71.), Emil Ian Marley Gustavus (82.) / - .

Schiedsrichter: Tim Haubenschild

Zuschauer: 625


Zu Teil 1 des Berichts => KLICK!

 

Bei der Planung zuhause sagte uns das Navi knapp 50 Minuten für dieses Teilstück voraus, so die Theorie. In der Praxis sahen wir bereits während dem Spiel. dass wie unterwegs Stau hatte uns die Fahrzeit plötzlich 1:03 Std. sein sollten, für die 61 Kilometer. Da passte es uns natürlich nicht,  dass bei dem vorherigen Berlin-Liga-Kick fünf Minuten drauf gepackt wurden. Um 11:56 Uhr düsten wir los und waren quasi komplett ohne Puffer unterwegs. Beim Stau auf der A10 musste ich auch mal die falsche Spur bis nach ganz vorne nutzen, um dann spät einzuscheren, dass ich dabei angehupt wurde war mit ziemlich egal. Am Kreuz Charlottenburg wechselten wir auf die A111 und am Kreuz Oranienburg nochmal für ein kurzes Stück zurück auf die A10. Hier war endlich mal frei und ich donnerte mit 200 + x Sachen der Abfahrt Mühlenbeck entgegen. Auf den Landstraßen zuletzt war es kaum möglich etwas gut zu machen aufgrund von vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen und massig Verkehr. Als wir um 12:53 Uhr direkt am Ground waren hatten wir eine geschlossene Bahnschranke vor der Nase und sahen, dass aus dem gerade angekommenen Zug etwa 20-30 Gästefans ausgestiegen waren. Weiter gefahren ließ ich Matthias direkt vor der Kasse raus, dass er uns drei Tickets holen kann. Da ahnten wir aber noch nicht, dass es mit Parkplätzen eher mau war und als wir das Auto 200-300 Meter entfernt geparkt hatten und schnellstmöglich zum Eingang zurück gelaufen waren, waren alle Zugfahrer schon drin. Naja egal, wir wollten halt alles versuchen, was uns Zeit bringt. Dennoch passte alle, als wir den Innenraum des Sportgeländes betraten, waren zwar beide Mannschaften schon auf dem Rasen, aber die Partie hatte noch nicht begonnen. Wir blieben kurz nach dem Eingang direkt hinter dem Tor stehen, denn es war recht voll im Stadion. Nach Anpfiff lief ich aber erstmal ein Stückchen, um ein paar Fotos zu machen, kehrte aber zügig zurück zu unserem Stellplatz hinter dem Tor.

 

Weiter geht es beim zweiten Kick des Tages, der für mich persönlich quasi so etwas wie das „Zielspiel“ ist, im Kampf gegen meine Oberliga-Komplettierung – auch wenn mir natürlich immer noch 58 der 237 Grounds nach dem heutigen Match fehlen, aber es muss ja mal voran gehen und der Ground hier in Klosterfelde ist nach Hansa Rostock II tatsächlich doch der am zweitweitest entfernte noch fehlende Platz und so ist das ein sehr erfreuliches Kreuz, was ich hier und heute setzen werde. In der NOFV-Oberliga Nord bedeutet dieses übrigens für mich auch Nummer 12 von 16, also ist hier die 75%-Hürde geknackt, so gut war ich in dieser Liga noch nie. Um den Sprung zum Sportlichen zu schaffen: Es ist auch noch ein absolutes Spitzenspiel, denn es treffen mit der SG Union Klosterfelde und dem SV Lichtenberg 47 die beiden Mannschaften auf den Plätzen Vier und Zwei aufeinander. Die Hausherren spielen als Aufsteiger aus der Brandenburgliga in ihrer ersten Oberliga-Saison der Vereinsgeschichte eine überragende Spielzeit und da wird es sie sicherlich auch weniger stören, dass der Rückstand zum Tabellenführer mit 14 Punkten bereits zu groß ist, um von dem ganz großen Ding (Regionalliga) träumen zu können. Seit zwei Wochen ist der Klassenerhalt gesichert und das bereits am 25. Spieltag, meinen allerhöchsten Respekt, zumal man 2010/11 noch in der Kreisliga (10. Liga) unterwegs war. Die Gäste hingegen sind noch voll und ganz im Aufstiegsrennen vertreten und zwar als einer von nur noch zwei Teams, denn der Drittplatzierte hat auch bereits elf Punkte Rückstand. Enger geht es da an der Spitze zu, denn Tabellenführer Tasmania Berlin kommt derzeit auf 58 Punkte und unser heutiges Gast-Team vom SV Lichtenberg 47 hat im Moment einen Zähler weniger. Der Vorteil, dass man es in der eigenen Hand hat, liegt bei den Tasmanen, aber dafür haben diese noch vier Gegner aus der vorderen Tabellenhälfte, während die 47er nach dem heutigen Spieltag nur noch drei Gegner haben, die allesamt auf den letzten sechs Plätze des Rankings zu finden sind, was a) von geringerer Qualität spricht, aber b) kämpfen diese Teams vermutlich alle noch mit Leib und Seele gegen den Abstieg. Es bleibt hier definitiv spannend und es würde mich nicht wundern, wenn es das auch bis zum allerletzten Spieltag so bleibt.

 
Wie auch beim morgendlichen Kick nahm die Partie hier auch direkt Fahrt auf und nach nur sechs Minuten traf der äußerst agile und im ganzen Spiel über auffällige Außenbahnspieler von Lichtenberg zum 0-1. Es dauerte aber keine zwei Minuten, da war die Partie schon wieder ausgeglichen, als der SG-Stürmer in der Mitte irgendwie komisch in eine flache Hereingabe rutschte, aber er traf den Ball so, dass er im langen Eck einschlug. Der gleiche Spieler brachte die Mecklenburger auch das erste Mal für heute selbst in Führung. Vom Würstchenstand sah ich dann, wie die 47er in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch per Flachschuss ins kurze Eck ausglichen. Mächtig was los bis zum Gang in die Kabinen und auch nach dem Seitenwechsel war es weiterhin ein kurzweiliges Spiel. Zuerst Vorteile für Klosterfelde, danach dann für Lichtenberg, aber gerade in diese kleine Drangphase der Berliner ging Union erneut in Front. Der Tabellenzweite war wenig geschockt und blieb offensiv am Drücker, binnen kürzester Zeit stand man zwei Mal komplett frei vor dem gegnerischen Torhüter, dieser parierte aber beiden Male glänzend. Auch im weiteren Verlauf gab es noch einige Möglichkeiten, aber der Ball wollte einfach nicht mehr über die Linie und somit kassierten die Jungs aus dem Zoschke-Stadion einen herben Dämpfer im Kampf um den Aufstieg zurück in die Regionalliga Nordost.

Zu Teil 3 des Berichts => KLICK!


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