Tor:
1:0 (59.) Péter Molnár
Gelbe Karten: Márk Csikós (78.) / Milán Ángyán (32.), Márk Berekali (71.).
Schiedsrichter: Katalin Sipos
Zuschauer: ca. 85
Saison 2025/26
NB III. Dél-Nyugati (3. Liga Ungarn Südwest)
(23. Spieltag)
Sándor Károly Labdarúgó Akadémia Centerpálya
(Budapest / Ungarn)
1:0 (0:0)
Tor:
1:0 (59.) Péter Molnár
Gelbe Karten: Márk Csikós (78.) / Milán Ángyán (32.), Márk Berekali (71.).
Schiedsrichter: Katalin Sipos
Zuschauer: ca. 85
Zu Teil 5 des Berichts => KLICK!
Wie bereits im letzten Teil erwähnt, war es keine wirklich gute Nacht für mich, da ich nicht nur schlecht eingeschlafen, sondern auch Nachts öfters mal aufgewacht, war. Keine Ahnung warum, aber als der Wecker um 6:45 Uhr klingelte, da riss er mich dann natürlich aus dem Tiefschlaf, wie do etwas ja immer ist. Schnell geduscht, fertig gemacht, trafen wir uns wie ausgemacht um 7:10 Uhr am Auto und waren zwei, drei Minuten später „on the road“. Wir tankten noch schnell voll (für 1,61 Euro / Liter Super) und holten uns an der Tanke auch noch Frühstück, was wir auf dem weiteren Weg dann vertilgten. Die Strecke zu unseren ersten Kick des Tages waren 302 Kilometer und nachdem wir wieder auf die A5 in Richtung Osten aufgefahren waren, zeigte das Navi eine Ankunft um 10:15 Uhr an. Wir fuhren an Lendava vorbei und passierten fast exakt um 8 Uhr die slowenisch/ungarische Grenze. Die Autobahn war die M79 und diese ging bei Letenye in die M7 über. An Nagykanizsa vorbei, führte dieser Highway ziemlich nah an der Ostküste des Balaton (Plattensee) entlang und als wir den langgezogenen See hinter uns gelassen hatten, ließen wir dahinter auch Székesfehérvár links liegen. Wir erreichten die Außenbezirke der Landeshauptstadt gegen 10:15 Uhr, hatten aber noch etwa zehn Kilometer Stadtverkehr - einmal vom Südwesten bis in den Osten der Stadt. Das war verkehrstechnisch aber ganz okay, ein paar rote Ampel und das war‘s auch schon. An einem Geldautomaten noch ein wenig Geld gezogen, waren wir kurz darauf, genauer gesagt 20 Minuten vor Anpfiff, am Ground angekommen. Am Seitenstreifen der Zufahrtstraße geparkt, betraten wir den Ground der MTK-Akademie, welche unweit des großen Stadions inmitten alter Eisenbahngleise gebaut wurde. Natürlich wurden erstmal die üblichen Fotos geschossen, aber da man eh nur auf eine Seite durfte, war das natürlich schnell erledigt und wir warteten auf den Beginn des Spiels.
Unser erstes Match des heutigen Tages war dann nach Spielen in der Tschechischen Republik, Österreich und Ungarn nun das Erste in Ungarn. So viel vorab, wir werden heute auch in diesem Land verbleiben und drei Kreuze setzen, beginnend mit der Partie MTK Budapest FC II vs. Majosi SE im Trainingszentrum des Erstligisten. Dabei handelte es sich um einen Kick der dritthöchsten Spielklasse, die viergeteilt ist und wir befinden uns in der Staffel Südwest. Diese Liga hat 16 Mannschaften und die Truppen unseres Duells stehen auf den Rängen Acht und Fünf (Stand vor dem Spiel). Da bereits 35 bzw. 41 Zähler gesammelt wurden, ist der Abstand zu den drei Direktabsteigern acht Spieltage vor Schluss so groß, dass man sich hier keinerlei Sorgen mehr machen muss. Im Gegenteil, bei sieben Punkten Rückstand für die Gäste hätte man vielleicht sogar oben mitspielen können, um den einzigen Aufstiegsplatz, aber drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen (darunter die direkten Duelle gegen den Ersten und Dritten) dürften ihnen alle Chancen gekostet haben. Zu Beginn dieser kleinen Schwächephase war man nämlich tatsächlich nur einen einzigen Punkt hinter der Tabellenspitze.
Die guten Spiele vom sportlichen her gesehen waren eher rar gesät und dazu müssen leider auch diesen Kick zählen. Nicht, dass ich jetzt von einer dritten ungarischen Liga Wunderdinge erwarte, aber ein bisschen mehr als das Dargebotene dann definitiv schon. In der ersten Halbzeit passierte quasi nichts, außer dass auf den Rasen viel gezupft, geschubst und gemeckert wurde. Logischerweise blieb es auch bei diesem Spiel beim 0-0 zum Gang in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann etwas besser, auch wenn es immer noch eine recht zähe Angelegenheit war. Die so oft mit Steckpässen in die Abwehr spielenden Hausherren hatten Glück, dass ausnahmsweise mal einer gut durch kam, denn die meisten waren zu ungenau, also zu weit und gingen ins Aus oder wurden von der Abwehr abgefangen. Dieser eine Ball kam eben an und der Stürmer blieb vor dem Torhüter eiskalt und erzielte die Führung. Was ein Glück, wäre bitter für Sven gewesen nach dem Länderpunkt Slowenien heute den Länderpunkt Ungarn ebenfalls mit einem 0-0 zu starten. Jetzt erwarteten wir, dass die Gäste aufmachen würden und es eine Schlussoffensive geben würde, allerdings war das echt mau, was der MSE hier heute bot. Frau Schiedsrichterin pfiff nach 90+3 Minuten ab und es blieb beim verdienten Heimsieg, auch denn die Zwoote des Erstligisten sich ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckerte - egal, für den heutigen Gegner war es ausreichend und die vollen drei Zähler bleiben in Budapest.
Zu Teil 7 des Berichts => KLICK!