Saison 2025/26

Eerste Nationale Amateurs VV (3. Liga B)

(17. Spieltag)

 

Sportcomplex Seminarie
(Hoogstraten / Belgien)

 
Samstag, 17. Januar 2026 / 20:00 Uhr
 
Hoogstraten VV -
KFC Houtvenne


3:1 (1:1)


Tore:

0:1 (5.) Seong-Heon Baik

1:1 (29.) Jeroen Meeuwis

2:1 (64.) Arne Cassaert

3:1 (70.) Senne van Dooren

   

Gelbe Karten: Ruben Verheyen (47.), Yannis Augustynen (88.) / xxx (23.), Seong-Heon Baik (30.), Kenneth Schuermans (55.), Tom Pietermaat                (90.).

Schiedsrichter: Ruben Wuyts

Zuschauer: ca. 400

 

Zu Teil 2 des Berichtes => KLICK!

 

Schnellen Schrittes ging es zurück zum geparkten Auto und um 18:59 Uhr drehte ich den Schlüssel herum. Das Navi sagte 60 Kilometer bzw. 48 Minuten voraus, um nach zwei Mal 90 Minuten in den Niederlanden auch noch eine dritte Partie anschauen zu können, dieses Mal aber in Belgien. Kaum waren wir aus Veldhoven draußen, konnte ich auf die A67 in südwestliche Richtung auffahren. Nach knapp einem Drittel dieser 60 Kilometer wurde die niederländisch/belgische Grenze überquert und nach einem weiteren Drittel verließen wir an der Abfahrt Beerse den Highway. Das letzte Drittel Teilstück wurde noch auf Landstraßen hinter uns gebracht, auf einer Mischung zwischen kleinen Ortschaften und viel Ländlichkeit. Unterwegs eine 24/7-Kartentankstelle gesehen, die 1,41 Euro für den Liter Super anzeigte, da musste ich direkt den Anker werfen und diese zwei, drei Minuten noch in Kauf nehmen. Ich jagte den Tank randvoll und danach war es nur noch ein halbes Dutzend Kilometer zum Ground, den wir genau zehn Minuten vor Anpfiff erreichten. Auf dem von mir heraus gesuchten Parkplatz wurde unmittelbar vor uns der allerletzte Stellplatz besetzt und so mussten wir zur Längsseite des Stadions fahren und nachdem das Auto abgestellt war, kamen wir nach einem kurzen und schnellen Fußmarsch um 19:55 Uhr am Eingang an. Dort mussten zwölf Euro für einen Steher bezahlt werden (Tribüne wären sogar 18 gewesen) und wir konnten das Stadioninnere betreten. Natürlich wurden erstmal die üblichen Fotos geschossen, währenddessen begann das Treiben auf dem grünen Rasen bereits. Nachdem alles abgelichtet war, stellten wir uns dann recht mittig auf die Gegengerade und konnten endlich in Ruhe das Spiel anschauen.

 

In der zweigeteilten belgischen dritten Liga standen sich in der Staffel mit den nördlicheren Teams die Mannschaften auf den Rängen Sechs und Vierzehn gegenüber. In einer Liga mit 16 Teams steigt nur der erste direkt auf und der Letzte direkt ab. Rückstand und Vorsprung für Hoogstraaten waren 9 (zum Ersten) bzw. 14 (zum Letzten) Punkte, das Gleiche galt auch für Houtvenne, deren Rückstand zur Spitze aber bereits bei 18 Punkten liegt und der Vorsprung auf das Schlusslicht doch nur fünf Punkte sind. Nach vier Spielzeiten in der Viertklassigkeit ist es nun die vierte Saison am Stück in der dritthöchsten Ligenebene Belgiens. Die Gäste spielten 2022/23 noch in der 5. Liga, nach dem Aufstieg wurde man Sechster und stieg im vergangenen Sommer erneut auf. Jetzt als Neuling gilt es für den Neuling aus der Nähe von Antwerpen natürlich in erster Linie darum die Liga zu halten.


Heute begannen sie sehr gut, ihnen gehörte die Anfangsphase und so war es maximal auf dem Papier eine Überraschung, dass sie recht früh in Führung gingen. Irgendwie stellten sie aber nach einer Viertelstunde ein wenig das Spielen ein bzw. kämpften sich die Hausherren auch immer mehr in diese Partie hinein. Dennoch benötigte Hoogstraten aber eine Standardsituation, um den Ausgleich per Kopf zu erzielen. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatte man das Heft des Handelns klar in der Hand, musste sich aber erstmal mit dem Remis zum Gang in die Kabinen begnügen. An diesem Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts, denn die in rot gekleideten Einheimischen waren größtenteils im Vorwärtsgang. Hochverdient gelang ihnen zur Hälfte der zweiten 45 Minuten per Doppelschlag binnen sechs Minuten mindestens die Vorentscheidung. Auffällig ihre Lufthoheit, man erzielte zwei Buden per Kopf und hatte noch weitere Möglichkeiten auf diesem Wege. Den Willen konnten man dem KFC nicht absprechen, aber wirklich gute Torchancen konnte man sich keine mehr erspielen und so blieb es beim verdienten Heimsieg, der den HVV auf Rang der 3 Tabelle rutschen lässt und die Gäste hatten Glück, dass der Tabellenletzte bei seinem Spiel in der Schlussphase noch ein Remis aus der Hand gab und es so bei fünf Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz bleibt.

 

Auch jetzt hatten wir erneut keinerlei Eile, auch wenn wir uns nicht ganz soooo lange aufhalten wollten, denn die vergangene Nacht war für uns beide sehr kurz und wir hatten jetzt ja doch noch 402 Kilometer Heimweg, die mit 4:09 Stunden angegeben waren - logischerweise errechnet ohne Pausen. Wir bestiegen mein Fahrzeug um genau 22 Uhr und ich fuhr auch direkt los, das erste Stück natürlich wieder auf der Landstraße und zwar bis Turnhout. Ab hier war es dann endlich wieder eine Autobahn und zwar genauer gesagt die E34, die uns bis zur ersten Grenze brachte. In den Niederlanden war diese Strecke dann die A67 und hier blieben wir auch bis Venlo. Hinter der letzten größeren Stadt in den Niederlanden ging es um 23:15 Uhr über die Grenze zurück nach Deutschland. Von hier war es dann auch wieder die gleiche Strecke wie am Morgen, A61 bis Mönchengladbach, A52 bis Neuss, A57 bis Köln, durch die Domstadt hindurch, A4 bis Olpe und zum Schluss noch die A45 bis zur Abfahrt Berstadt. Hier tankten wir erneut voll und so konnten wir eine exakte Abrechnung über unseren Spritverbrauch machen, als wir um 2:40 Uhr mein Fahrzeug bei mir zuhause abstellten-


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