Saison 2025/26
Central European Hockey League (CEHL)
7. Spieltag
Ice Skating Center
(Mechelen / Belgien)
Samstag, 27. Dezember 2025 / 19:00 Uhr
Mechelen Golden Sharks - Snackpoint Eaters Limburg
0:6 (0:3/0:3/0:0)
Tore:
0:1 (01:59) Ryan Hooijmans (Mike Collard, Jonne De Bonth)
0:2 (09:28) Yevgen Fadyeyev (Tuukka Rajamaki, Mike Collard/5-4)
0:3 (17:31) Jonne De Bonth (Mike Collard, Vill Vesalainen)
0:4 (20:49) Vill Vesalainen (Tuukka Rajamaki, Ninho Hessels)
0:5 (34:12) Tijn Jacobs (Vill Vesalainen, Arne Van Espen)
0:6 (38:21) Dean Versteeg (Vill Vesalainen, Mees van Wingerden)
Strafen: MGS: 2 / SEL: 2
Powerplay: MGS: 0 von 1 / SEL: 1 von 1
Torhüter: MGS: Samuel Baros (60:00) / SEL: Jowin Ansems (0:00-30:15) und Deniz Mollen (30:15-60:00).
Schiedsrichter: Pascal Keus
Zuschauer: 48 offiziell (117 gezählt)
Zu Teil 1 des Berichtes => KLICK!
Die ganzen Verzögerungen beim Fußballspiel zuvor passten uns natürlich ganz und gar nicht in den Kram, aber wir kamen sehr gut aus dem Stadion raus und per schnellen Schrittes ging es zum geparkten Auto. Um 18:03 Uhr saßen wir alle drin, direkt aus der Parklücke einen U-Turn gemacht, waren wir knapp fünf Minuten später schon auf dem Highway in Richtung Brüssel. Hier blieben wir knapp 20 Minuten und wechselten bei Braime-l‘Alleud auf die R0, um so den Autobahnring Brüssel zu umgehen. An Waterloo vorbei, ließen wir Brüssel links bzw. westlich liegen und kurz hinter dem Flughafen der Hauptstadt bogen wir dann nochmal auf die E19 ab. Wir nutzten die Ausfahrt Mechelen-Zuid und hatten noch ein klein wenig Stadtverkehr und u.a. doch auch ein wenig Glück mit den Ampeln. Das Ice Skating Center Mechelen liegt direkt neben einem riesigen Kino-Komplex und so mussten wir uns noch kurz bei Ordnern die Durchfahrt erlauben lassen und schossen tatsächlich um 18:58 Uhr auf den Parkplatz vor der Eishalle, wo die erste kleine freie Fläche zum Stellplatz umfunktioniert wurde. Schnell ein Foto von der Halle von außen geschossen, gab es einen kleinen Sprint und nachdem wir die Eingangstür der Halle durchschritten hatten, stand nirgendwo etwas von „Eingang“, also links die erste Tür geöffnet und wir standen quasi bereits direkt an der Eisfläche, wo sich die beiden Mannschaften gerade zur Begrüßung aufgestellt hatten. Also hoch auf die Tribüne und ein, zwei Minuten später fiel auch der erste Puck, wir waren also tatsächlich pünktlich hier. Der „Meister der Punktlandung“, wie ich schon öfters genannt wurde, hatte mal wieder zugeschlagen, das hätte ich bei Abfahrt in La Louvière nicht für möglich gehalten.
Die Tabelle der Central European Hockey League (CEHL), mit Teilnehmern aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland hat eine ziemlich sinnlos verschobene Tabelle. Während die einzige verbliebene deutsche Mannschaft aus Neuwied mit 19 Punkten aus sieben Partien von der Tabellenspitze grüßt, ist das heutige Auswärtsteam Achter und Letzter - allerdings hat man erst zwei Spiele absolviert (ein Punkt geholt). Die Einheimischen haben bisher auch nur drei Zähler auf der Habenseite, aber haben dafür immerhin sechs Partien benötigt. Unabhängig von der Anzahl der ausgetragenen Spiele ist heute tabellarisch gesehen also Vorletzter gegen Letzter. Aber egal, diese Chance heute musste einfach genutzt werden, denn a) waren wir sowieso „in der Nähe“ und b) spielt Mechelen ihre restlichen Heimspiele dieser Saison jeweils Freitags um 21 Uhr, was sich ja immer mit Nauheimer Spielen überschneidet und somit für mich keine Chance auf einen Besuch lässt.
Bereits recht früh in diesem Spiel war ersichtlich, dass es heute eigentlich nur einen einzigen Gewinner geben kann. Die Niederländer waren in allen Belangen klar überlegen und berannten
direkt das Tor der Einheimischen und so dauerte es auch keine zwei Spielminuten, bis der Puck das erste Mal im Netz zappelte. Mit einem Mann mehr auf dem Eis erhöhte man problemlos auf 2-0
und kurz vor der ersten Pause erzielte man auch noch Treffer Nummer Drei. Wir setzten uns im zweiten Drittel auf ein paar Barhocker und einen Tisch direkt an der Plexiglasumrandung und
schauten aus nähester Nähe zu, wie die Snackt Point Eaters das Ergebnis sukzessive in die Höhe schraubten und ihre Torausbeute verdoppelten. Im Schlussabschnitt, den wir dann auch wieder von
der Tribüne oben schauten, war dann mehr oder weniger eher Schaulaufen angesagt. Man ließ nun den letzten Zug zum Tor vermissen und traf deswegen auch kein weiteres Mal. Uns war es ja recht,
dass es so zügig durchlief, denn wir hatten ja schon noch ein Stückchen Heimfahrt vor uns. Bester Akteur der Heim-Mannschaft war übrigens ihr Goalie und wenn dieser trotz sechs Gegentoren
noch heraus ragt, sagt das Alles über die Kraftverhältnisse heute auf dem Eis aus.
Da die Partie wirklich ziemlich flott durch lief, saßen wir schon um 21:15 Uhr wieder in meinem Fahrzeug und starteten unsere. Heimweg, der 420 Kilometer lang war und laut Navi exakt vier Stunden dauern sollte. Das erste Teilstück war wie auf Hinfahrt, jedoch logischerweise in die entgegengesetzte Richtung, aber kurz hinter dem Flughafen wechselten wir auf die E40 in Richtung Luik / Liege / Lüttich (sucht es euch aus). Auf dieser Straße blieben wir auch bis zur Grenze, wir tankten nur direkt davor an der Ausfahrt Eupen die Karre nochmal randvoll (1,40 Euro / Liter Super E10), bevor es dann wieder ins Heimatland ging. Am Kreuz Aachen direkt auf die A4 abgebogen, umkurvten wir erneut die Domstadt und machten dahinter am Rasthof Aggertal noch eine Pause, für Snicki gab es eine Bockwurst, für Bernd und mich einen Kaffee, dazu konnten wir uns nochmal die Beine vertreten. Weiter ging es nach knapp zehn Minuten Unterbrechung und bei Olpe stand der letzte Autobahnwechsel dieser Tour an, denn es ging auf die A45. Hier wieder durch die üblichen vielen Baustellen gekämpft, kamen wir um 1:40 Uhr wieder in Staden an. Mein Fahrzeug wurde erneut vollgetankt, um eine faire Abrechnung zu haben und danach verabschiedeten wir uns voneinander. Ich hatte noch die übliche Viertelstunde von hier bis nachhause und stellte mein Auto nach 952 Tageskilometern ziemlich genau um 2 Uhr in der Garage ab.