Saison 2026/27

Toto-Pokal Bayern

(1. Hauptrunde)

 

Rothbier-Arena
(Bergrheinfeld)

 
Samstag, 18. Juli 2026 / 16:00 Uhr
 
TSV 07 Bergrheinfeld -
FV Illertissen


1:5 (1:3)


Tore:

0:1 (6.) Daniel Hausmann

0:2 (9.) Jordi Wegmann

1:2 (28.) Valmir Munishi

1:3 (40.) Elidon Qenaj

1:4 (49.) Mussa Fofonah

1:5 (53.) Denis Milic

  

Gelbe Karten: Nicolas Behr (22.), Noah Rudloff (77.) / Jan-Luca Fink (51.).

Schiedsrichter: Marcel Bargel

Zuschauer: 240


Ziemlich klar war es schon lange, dass es heute ins Bayrische gehen würde, denn hier beginnen die meisten Landes- und Bezirksligen an diesem Wochenende, zudem war auch die erste Hauptrunde im Toto-Pokal, also den Landespokal des südlichen Bundeslandes angesetzt. Ich hatte mir mit dem TSV Windeck Burgebrach und dem TSV Münnerstadt zwei Spiele des jeweiligen ersten Spieltags in der Landesliga Nordwest und der Bezirksliga Unterfranken Ost heraus gesucht. Normalerweise kontrolliere ich meine Grob-Planungen dann immer Montags nochmal (und im Verlauf der Woche dann natürlich weiterhin), aber dieses Mal kam mir Sven zuvor, der mir letzten Sonntag bereits whatsappte, dass mein Mittagsspiel nach hinten verlegt wurde. Abendspiele waren es nicht allzu viele, so blieb das bestehen und Nachmittags konnte noch ein Pokalspiel dazu gepackt werden. Obwohl dieses erst um 16 Uhr war, wären vorher nur extrem unterklassige Spiele von Zweitmannschaften möglich gewesen, nach Absprache verzichteten Sven und ich aber darauf und beließen es bei dem gemütlichen Doppler.

 

Als Abfahrt wurde 13:30 Uhr bei mir zuhause ausgemacht und nachdem Sven eingetroffen war, sagte er, dass er fahren würde. Alles klar, nehme ich gerne, mal ein chilliger Tag als Beifahrer und zudem hatte ich noch gar nichts vom heutigen Bericht getippt, was ich rechts sitzend natürlich super während der Fahrt erledigen kann und somit weniger zu tippen habe, wenn wir nachhause gekommen sind. Wir tankten in Steinberg noch voll und setzten den Weg fort, der insgesamt 133 Kilometer weit war und 1:58 Std. dauern sollte. Diese Route ging geschätzt zu drei Viertel über Landstraßen, aber selbst die Routen mit weitestgehend Autobahnfahrerei wären nur 5-10 Minuten schneller gewesen, dafür aber auch 50 Kilometer mehr Wegstrecke. Durch Bad Orb durch, fing dahinter die Gondelei durch den Spessart an, über massig kleinen, engen und kurvigen Straßen. Über einige Kilometer hatten wir einen völlig verwirrten Belgier vor uns, der absichtlich(!) immer auf der Gegenfahrbahn fuhr, so dass man bei jedem entgegen kommenden Auto tatsächlich fast Angst haben musste, völliger Wahnsinn! Kurz hinter Hammelburg ging es dann auf die A7, insgesamt waren es aber auch nur noch 28 Kilometer. Am Kreuz Schweinfurt/Werneck wechselten wir auf die A70, aber an der nächsten Ausfahrt (Werneck/Geldersheim) mussten wir schon wieder runter und die letzten 6,5 Kilometer waren wieder Landstraße. Um 15:35 Uhr erreichten wir das Sportgelände und parkten an der Hauptstraße, so dass wir nach dem Match vermutlich auch gut weg kommen werden. An der Kasse wurden heute neun Euro aufgerufen und nachdem wir im Innenraum waren, drehten wir natürlich erstmal unsere Fotorunde in dem kleinen, netten Ground. Schnell ein Würstel im Weckle gekauft und einen Schattenplatz gesichert, ging kurz darauf auch schon das Spiel los.

 

Unser erster von zwei Kicks war wie gestern auch ein Spiel der ersten Toto-Pokal Hauptrunde, also dem bayrischen Landespokal. Gegenüber standen sich der TSV 07 Bergrheinfeld und der FV Illertissen, also eine Mannschaft aus der Bezirksliga Unterfranken Ost gegen einen Regionalligisten, also drei Spielklassen Unterschied, was dann auch direkt die Frage nach dem Favoriten beantwortet. Die Hausherren sind schon seit 2018/19 durchgehend Bezirksligist und die schlechteste Endplatzierung in diesen sieben Spielzeiten war Rang 11. Sie qualifizierten sich für diesen Wettbewerb als Sieger des Kreispokals Schweinfurt, in denen man sieben Runden überstand und dabei unterwegs vier Liga-Konkurrenten erledigte. Der FVI spielt bereits seit 13/14 durchgehend in der Regionalliga Bayern und erreichte nur drei Mal keinen einstelligen Tabellenplatz zum Ende der Saison. In diesem Wettbewerb hier gelten sie schon seit Jahren als Favoritenschreck und eliminierten schon einige Drittligisten auf dem Weg zu drei Pokalsiegen. Insgesamt fünf Teilnahmen am DFB-Pokal stehen zu Buche und man schlug sich gegen die Erst- und Zweitligjsten immer, denn mehr als mit drei Toren Unterschied verlor man nie, vergangene Saison haute man sogar den 1. FC Nürnberg im Elfmeterschießen raus und scheiterte erst eine Runde später am 1. FC Magdeburg.

 

Der große Ligaunterschied machte sich auch schnell auf dem Rasen bemerkbar, Illertissen war einfach in allen Belangen klar überlegen und führte auch bereits nach neun Minuten mit 0-2. Der erste Treffer aus dem Gewühl, der Zweite per schönen direkten Freistoß lies sie danach aber ein wenig in den Verwaltungsmodus schalten. Dennoch hatten die Hausherren eigentlich keine nennenswerten Aktionen und bekamen einen Pfiff zu einem Freistoß, den ich nicht wirklich als Foul gesehen hatte. Der Schuss in Richtung Tor wurde von der Mauer so abgefälscht, dass der Ball gegen die Laufrichtung des FCI-Torhüters am lange Pfosten eintrudelte. Vor der Halbzeit wurde aber der alte Zwei-Tor-Vorsprung wieder hergestellt und so gingen beide Mannschaften auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel traf der Regionalligist schnell zwei weitere Male und das Ding war natürlich dadurch direkt entschieden. Sehr seriöser Auftritt der Jungs vom Rande des Allgäus, die sich bei den Toren schon freuten, aber jetzt auch keinen übertrieben Tanz daraus machten. Im weiteren Verlauf passierte nicht mehr viel und wir nahmen es gerne mit, dass fast komplett pünktlich abgepfiffen wurde, denn wir mussten ja noch weiter.

 

Zu Teil 2 des Berichtes => KLICK!


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