Tore:
1:0 (25.) Andre Deneke
2:0 (43.) Ilyas Tosun
2:1 (45.+2.) Tim Hollenstein (Foulelfmeter)
3:1 (55.) Dennis Galbas
4:1 (59.) Daniel Schwarz
Gelbe Karte: Lukas Daube (8.) / - .
Schiedsrichter: Giuliano Begeja
Zuschauer: ca. 135
Saison 2026/27
Kreispokal Hersfeld-Rotenburg
(2. Runde)
Felsenkampfbahn
(Neuenstein/Hessen - Mühlbach)
4:1 (2:1)
Tore:
1:0 (25.) Andre Deneke
2:0 (43.) Ilyas Tosun
2:1 (45.+2.) Tim Hollenstein (Foulelfmeter)
3:1 (55.) Dennis Galbas
4:1 (59.) Daniel Schwarz
Gelbe Karte: Lukas Daube (8.) / - .
Schiedsrichter: Giuliano Begeja
Zuschauer: ca. 135
Ursprünglich hatte ich für heute nur das OFC-Testspiel gegen die zweite Mannschaft des Karlsruher SC auf dem Plan, aber Mitte dieser Woche gab es neue Terminierungen für den Kreispokal Hersfeld-Rotenburg bei fussball.de und neben drei Spielen um 16 Uhr gab es auch noch eine 18 Uhr Partie, sehr gut, denn diese passte zeitlich sogar in den Rahmen. Mit dem verknüpfen des Kickers-Spiels war es nicht wirklich die direkte Strecke zum Pflichtspiel, aber gut, manchmal ist es eben so. Hauptsächlich war ich erstmal froh, dass es heute doch noch ein neues Kreuz gibt, dass es sogar noch eins aus der KOL ist, umso besser.
In Offenbach gab es auf dem Nebenplatz des Stadions einen mühesamen 2-1 Sieg gegen die Zweitvertretung des Zweitligisten Karlsruher SC. Ergebnisse in Testspielen sind aber sowieso ziemlich egal, wichtig ist, dass die Trainer die richtigen Erkenntnisse aus solchen Partien ziehen. Ich ging schon kurz vor Ablauf der 90 Minuten und verließ den Platz unmittelbar nach Abpfiff des Unparteiischen. Drei, vier Minuten Fußmarsch zum VIP-Parkplatz hinter der Orion-Tribüne und um 15:57 Uhr machte ich mich auf die 156 Kilometer, die vom Navi mit 1:35 Std. Fahrzeit angegeben war. Beim Tannenmühlkreisel hinter Obertshausen war natürlich die Ausfahrt gesperrt, die ich benötigt hätte, also quasi erstmal in die falsche Richtung (Froschhausen) gefahren und bei der nächsten Möglichkeit direkt gedreht, so konnte man die Fahrspur über den Kreisel wählen. Um 16:20 Uhr fuhr ich in Lieblos ab und sammelte Sven und Matthias ein, die hier kurz vorher angekommen waren. Es ging wieder zurück auf die A66 und am Fuldaer Kreuz wechselte ich auf die A7. Hier blieben wir über das Kirchheimer Dreieck und mussten an der nächsten Ausfahrt (Bad Hersfeld-West) aber schon wieder runter. Hier fuhr ich auch bereits am Mittwoch ab, als ich die SG Heinebach/Osterbach besuchte und fuhr damals unwissentlich durch den heutigen Zielort, welcher der zweite Ort nach der A7-Ausfahrt ist. Um 17:30 Uhr stellte ich mein Fahrzeug ab und wir sahen direkt Roland, der auch gerade geparkt hatte. Gemeinsam betraten wir das Sportgelände und ich drehte logischerweise direkt meine Fotorunde, inkl. der Gönnung einer eiskalten Spezi unterwegs. Danach wurde sich ein Platz im Schatten gesucht und dieser auch bis zum Spielende dann nicht mehr verlassen.
Die Hausherren konnten den Ligaverbleib in diesem Frühjahr nicht, denn man spielte in 25/26 noch in der Gruppenliga Fulda. Am Ende belegte man aber den vorletzten Platz und man konnte nur 18 Zähler sammeln, was ein riesiger Rückstand bedeutete, denn alleine nur zur Teilnahme an der Abstiegsrelegation hätte man schon 42 Punkte benötigt. Die Gäste waren letzten Saison lange Zeit Tabellenführer in der Kreisoberliga, aber durch drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen verspielte man diese und rettete sich gerade so (mit nur einem Punkt Vorsprung!) überhaupt noch auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Hier setzte sich die Negativserie aber fort und man unterlag der TSG Lütter nach zwei Spielen mit insgesamt 1-5 Toren und war wohl auch tatsächlich dem späteren Aufsteiger recht klar unterlegen. Da die einen also drin bleiben und die anderen von oben dazu kommen, trifft man sich in der demnächst beginnenden Spielzeit nach dem heutigen Pokalspiel noch zwei weitere Male mehr.
In den Anfangsminuten hatten die Gäste die ersten beiden großen Chancen, aber diese datierten auch daraus, dass der SG-Torhüter völlig wild durch seinen eigenen Strafraum irrte und durch ein
Handspiel außerhalb des Strafraums auch früh die gelbe Karte kassierte - die letztendlich aber sogar die Einzige in diesem fairen Spiel blieb. Mit dem ersten Angriff gingen die Einheimischen
dann nach diesen beiden Schrecksekunden selbst in Führung. Kurz vor der Halbzeit baute man diese auch aus, musste dann aber in der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten einen echt harten Call
hinnehmen und per Elfmeter verkürzte die FSG auf 2-1. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber aber das Spiel weitestgehend im Griff und mit einem Doppelschlag machte man auch noch vor der
Eine-Stunde-Spielzeit-Marke den Deckel endgültig drauf. Danach plätscherte die Partie weitestgehend dahin und man merkte Bebra an der Körpersprache an, dass sie selbst da auch nicht mehr dran
denken. Es blieb auf jeden Fall beim hochverdienten Sieg des Gruppenliga-Absteigers, der somit ins Pokal-Viertelfinale eingezogen ist.
Es war 19:58 Uhr, als unsere Rückreise in Osthessen begann. Zuerst musste ich aber vor der Autobahnabfahrt noch tanken, was ich im Ort „Aua“ (ja, er heißt tatsächlich so) erledigte. Kurz mit Patrick telefoniert und kurz wegen des Dänemark-Kurztrips gesprochen, fuhr ich dann (wieder an der Auffahrt Bad Hersfeld-West) direkt auf die A7. Wie auch bereits auf der Anreise blieben wir über das Kirchheimer Dreieck auf dieser Autobahn und erst am Fuldaer Dreieck wechselten wir wieder auf die A66, wo wir unterwegs eine kurze Pinkelpause machten und ich meine beiden Mitfahrer um 21:15 Uhr in Lieblos wieder rauswarf. In gemütlicher Fahrt brachte ich nun noch die letzten 33 Kilometer der Route hinter mich und stellte mein Auto um 21:50 Uhr in der heimischen Garage ab. Oben schnell ein Kleinigkeit gegessen, machte ich danach diesen Bericht hier fertig und ließ anschließend den Abend gemütlich auf der Couch ausklingen.