Saison 2026/27

Kreispokal Schlüchtern

(Qualifikationsrunde)

 

Sportplatz am Hauberg
(Schlüchtern - Gundhelm)

 
Donnerstag, 09. Juli 2026 / 19:00 Uhr
 
SG Gundhelm/Vollmerz -
SG Marborn


0:4 (0:3)


Tore:

0:1 (7.) Patrick Kalis

0:2 (41.) Leon Schneider

0:3 (43.) Patryck Kaszycki

0:4 (89.) Luka Solja Kutscher

 

Gelbe Karte: - / Leon Schneider (79.).

Schiedsrichter: Steffen Krah

Zuschauer: ca. 105

 

Wie ich es Euch im gestrigen Bericht versprochen hatte, geht es nach drei Mal Kreispokal Hersfeld-Rotenburg und zwei Mal Toto-Pokal (bayrischer Landespokal) endlich ein wenig abwechslungsreicher zu. Heute zum Beispiel habe ich mir ein Match aus dem Kreispokal des Fußballkreis Schlüchtern ausgesucht, wobei tatsächlich heute auch die Auswahl der Pflichtspiele auf von mir noch nicht besuchten Plätzen, die natürlich für Werktags auch zeitlich erreichbar sind, recht gering war. Ich war aber fein mit meiner Auswahl, auch wenn es sich um einen Neu B-Ligisten handelt, aber wenigstens ein schöner Rasenplatz, der gekreuzt werden kann.

 

Es handelt sich hierbei um ein Spiel der ersten Pokalrunde der neuen Spielzeit 2026/27 und es stehen sich die SG Gundhelm/Vollmerz und die SG Marborn gegenüber. Die einheimische Spielgemeinschaft ist eine Neugründung aus diesem Sommer, denn bisher gab es nur die SG Gundhelm/Hutten (die übrigens vor fünf Jahren sogar zwei Jahre in der Gruppenliga spielte und sonst in der Kreisoberliga unterwegs war) und die SG Vollmerz hatte seit der Saison 22/23 gar keine Seniorenmannschaft mehr am Start und so wagt der neue Zusammenschluss der beiden Vereine sogar einen komplette Neustart in der Kreisliga B in Fulda. Der bisherige Partner von Gundhelm, die SG Hutten, bleibt dafür in der Kreisoberliga und kurioserweise werde ich sie morgen direkt als eigenständiger Verein ebenfalls in einem Pokalspiel anschauen. Die heutigen Gäste von der SG Marborn gehen nun in ihre 15. Jahr in Folge in der Kreisliga A, man war weder auf- noch abgestiegen in der Zwischenzeit.

 

Spielbeginn war auf 19 Uhr angesetzt und mein Navi sagte mir etwas mehr als eine Stunde (genauer gesagt 62 Minuten) als Anfahrtsdauer für die 59 Kilometer, die durchwegs über Landstraßen führten. So saß ich um 17:45 Uhr in meinem Auto und machte mich auf den Weg in Richtung Osthessen. Durch Gedern hindurch, bog ich vor Hartmannshain rechts ab und fuhr auch noch durch Freiensteinau und Schlüchtern bis an meinen Zielort, welcher ein Stadtteil der letztgenannten Stadt ist und nur weniger Kilometer dahinter liegt. Ich kam um 18:48 Uhr dort an und parkte im nahe gelegenen Ort, hatte aber auch nur maximal anderthalb Minuten zu Fuß zum Eingang des Sportgeländes. Dort zuerst den auch gerade eingetroffenen Matthias begrüßt, traf ich auf meiner Foto-Runde auch noch den Hopperkollegen Lukas. Nachdem ich alles abgelichtet hatte, stellten wir uns dann zu Dritt ein wenig seitlich der ganzen anderen Zuschauer hin und verfolgten das Treiben auf dem wegen der Hitze nur noch teilweise grünen Rasen.

 
Im ersten Spiel der Vereinsgeschichte der neuen Spielgemeinschaft waren sie ihrem Gegner doch in weiten Belangen unterlegen, zeigten aber einiges an Willen und so blieb es auf dem Scoreboard tatsächlich länger knapp, als es auf dem Rasen erschien. Zwar ging der A-Ligist bereits nach sieben Spielminuten in Führung, aber trotz klarer Überlegenheit machte man in der Folgezeit viel zu wenig daraus und hatte dadurch auch nicht die ganz große Anzahlt an Tormöglichkeiten. Kurz vor der Halbzeitpause schafften sie es aber noch einen Doppelpack drauf zu setzen und so war die Partie zum Gang in die Kabinen schon entschieden. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein eher ausgeglicheneres Bild auf dem Spielfeld als noch in den ersten 45 Minuten und auch die Hausherren hatte die ein oder andere Chance vielleicht ihren ersten Treffer zu setzen. Da man die eigenen Möglichkeiten aber teilweise recht kläglich vergab, wurde es am Ende ein absolut souveräner Auswärtssieg des Favoriten und das 0-4 in der vorletzten Minute war eigentlich nur noch für die Statistik. Immerhin wurden die 15 Minuten Pause durch den Unparteiischen, wie gestern auch schon, verkürzt bzw. fast halbiert, und somit kamen wir alle wenigstens auch früher in Richtung Heimat.

 

Durch die verkürzte Halbzeit und zwei überpünktlichen Abpfiffen war ich, wie gestern auch schon, früher im Auto, als es eigentlich überhaupt möglich wäre. Ich drehte den Schlüssel meiner Karre um 20:43 Uhr um und machte mich auf den Weg nachhause. Zuerst bis Schlüchtern hinter Matthias her, der hier noch Lukas rauswarf, der mit dem Zug weiter reiste: Für wenige Kilometer ging es auf die A66, um diese eine Ausfahrt später (Steinau an der Straße) wieder zu verlassen. Dieses Mal lotste das Navi mich aber nicht wie auf dem Hinweg über Freiensteinau, sondern via Birstein, weiter. Durch Hettersroth, Hitzkirchen, Wenings, Merkenfritz, Steinberg und Glashütten erreichte ich meinen Heimathafen um 21:45 Uhr. Das passte gut, so konnte ich noch schnell unter die Dusche springen, bevor ich dann das WM-Viertelfinal Frankreich gegen Marokko anschaltete, es aber eigentlich nur nebenher verfolgte, denn ich machte diesen Bericht fertig, stellte ihn online und stöberte danach wieder mal in allen möglichen Spielplänen Europas herum.

 


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