Saison 2026/27
Kreispokal Hersfeld-Rotenburg
(1. Runde)
Günter Klose Sportanlage
(Alheim - Heinebach)
Mittwoch, 08. Juli 2026 / 19:00 Uhr
SG Heinebach/Osterbach -
Eisenbahner-SV Hönebach
2:5 (2:2)
Tore:
1:0 (9.) Daniel Lax
1:1 (13.) Kevin Kunze (Foulelfmeter)
2:1 (29.) Andre Raabe
2:2 (36.) Marcel Katzmann
2:3 (52.) Kevin Kunze
2:4 (55.) Fabian Franz
2:5 (60.) Niklas Kerst
Gelbe Karten: Daniel Lax (47.), Tizian Fernandez Rosas (61.), Michael Nickel (65.) / Kevin Kunze (33.), Theo Marschall
(70.).
Schiedsrichter: Jonas Vitt
Zuschauer: ca. 140
Heute das fünfte Pflichtspiel für die am 01. Juli begonnene neue Fußballsaison 2026/27 und kurioserweise habe ich damit nur zwei Wettbewerbe abgedeckt. Der Kick am heutigen Tag
ich der dritte bereits im hessischen Kreispokal des Kreis Hersfeld-Rotenburg und dazu hatte ich zwei Matches im bayrischen Toto-Pokal. Immerhin liegen 30 bzw. 40 Kilometer zwischen den Spielen im
heimischen Bundesland und sogar 140 Kilometer zwischen den beiden Grounds in Bayern, so dass es wenigstens nicht immer komplett in der gleichen Ecke war. Ab morgen und erst Recht in der nächsten
Woche gelobe ich dann auch ein wenig mehr Abwechslung, versprochen! In Bayern beginnen in anderthalb Wochen sogar schon die ersten Ligen wieder.
Wie bereits auch gestern, stehen sich auch heute erneut zwei Mannschaften gegenüber, die in der nun kommenden Saison in der gleichen Liga eingruppiert wurden, und zwar der
Kreisoberliga Fulda Nord. Die Teams der SG Heinebach/Osterbach und des ESV Hönebach kommen aber aus völlig verschiedenen Richtungen in dieser Saison zusammen. Während die heimische
Spielgemeinschaft Aufsteiger aus der Kreisliga A Fulda Nord ist, war der ESV vergangene Spielzeit sogar noch in der Gruppenliga Fulda aktiv. Die SG siegte in diesem letzten Jahr 25 Mal bei nur
zwei Remis und einer Niederlage, wobei das eine der beiden Unentschieden am drittletzten Spieltag im direkten Duell mit dem Zweitplatzierten den endgültigen Aufstieg absicherte. Der
Eisenbahnerverein von der hessisch/thüringischen Grenze startete ganz schlecht in die Saison, genauer gesagt mit acht Niederlagen am Stück. Bis zur Winterpause holte man noch drei Remis aus den
folgenden acht Spielen, blieb aber 16 Mal am Stück sieglos. Das änderte sich dann nach dem Jahreswechsel, als man aus 14 Spielen 8 Siege, 3 Remis und nur 3 Niederlagen holte, was 27 Punkte aus
den 14 Spielen im Kalenderjahr 2026 bedeuteten. Dennoch war der Rückstand auf das rettende Ufer viel zu groß und am Ende hatte man immer noch exakt ein Dutzend Punkte weniger als der Verein auf
dem Abstiegsrelegationsplatz. Somit muss man nach sechs Runden Gruppenliga am Stück kommende Saison mal wieder eine Spielklasse tiefer ran, wo man (wie bereits erwähnt) u.a. auch auf den heutigen
Gegner trifft, der nach vier Jahren KLA im Frühjahr die Rückkehr in die KOL gepackt hatte.
Die Anfahrt waren auch heute wieder satte 127 Kilometer einfache Strecke, für die ich laut Navi 1:40 Std. benötigen sollte. Dadurch, dass der Spielbeginn heute aber erst um 19
Uhr war, hatte ich es im Gegensatz zu gestern zuhause ein klein wenig entspannter nach Feierabend. Ich aß zu Abend und hatte sogar noch ein paar Minuten, bevor ich um 17:08 Uhr den Motor meines
Fahrzeugs startete. Durch Nidda hindurch, ging es über Ulfa in Richtung Autobahn. Normalerweise durch Freienseen nach Mücke, was auch die ganzen letzten Wochen noch ging, jetzt plötzlich standen
dort auch Baustellenschilder und ich musste über Laubach und Grünberg weiter fahren. Fassen wir meinen Weg auf die A5 mal kurz zusammen: Die normale Durchfahrt durch Nidda nicht möglich, da beim
Kino eine BAUSTELLE ist /// Der schnellste Weg über die Bundesstraße an Hungen und Lich vorbei nicht möglich, da hier eine monatelange BAUSTELLE ist /// Jetzt auf der Umfahrung von der Umfahrung
nun auch vor Freienseen eine BAUSTELLE. Ja nee, ist klar... Nach dieser Odyssee erreichte ich kurz vor dem Ohmtal-Dreieck doch endlich mal die Autobahn. Bis zum Kirchheimer Dreieck verblieb ich
auch auf der A5und hier wechselte ich auf die A7 in Richtung Norden. Den Highway verließ ich an der Ausfahrt Bad Hersfeld-West und hatte zum Abschluss noch 24 Kilometer über kleinere Landstraßen,
bis ich den größten Stadtteil der Gemeinde Alheim in Nordosthessen erreichte. Ich kam um 18:46 Uhr am Sportgelände an und man konnte auf einer Wiese schräg neben dem Platz parken, perfekt. Ich
drehte direkt meine Runde und stellte mich gegenüber des Sportheims neben die Bank der Gäste und wartete auf den Anpfiff des Spiels.
Die Gäste waren von Beginn an optisch das aktivere Team, aber die ersten Chancen hatten dann doch die Hausherren. Eine dieser nutzten sie bereits in der 9. Minute nach einem
Abpraller. Nach einem Foul ihres Torhüters gab es aber nur vier Zeigerumdrehungen später einen Strafstoß und dieser wurde souverän zum Ausgleich verwandelt. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte
ging die Spielgemeinschaft erneut in Führung, als bei einem Eckball in der Mitte einer völlig blank war, aber auch diese Freude währte nicht lange und kurz danach fiel der zweite Ausgleich des
Tages. Mit diesem 2-2 ging es auch in die Kabinen und aufgrund der heutigen etwas weiteren Heimfahrt nach ich genugtuend zur Kenntnis, dass nach knapp zehn Minuten Pause um 19:56 Uhr bereits
schon wieder angepfiffen wurde. Nach dem Seitenwechsel entwickelte der Favorit etwas mehr Zug zum Tor und konnte in noch nicht einmal zehn Minuten die Partie mit drei Treffern bereits früh
entscheiden. Der KOL-Aufsteiger mühte sich zwar im Rest des Spiels, aber man merkte ihnen an, dass sie auch selbst nicht mehr daran glaubten. So plätscherte es weitestgehend dahin und da nichts
zählbares mehr passierte, blieb es beim 2-5 und der Unparteiische beendete wie bereite den ersten nun auch den zweiten Abschnitt gänzlich ohne Nachspielzeit.
Weil wir so überpünktlich bzw. ja eigentlich sogar zu früh waren, saß ich schon um 20:43 Uhr wieder in meinem Fahrzeug und startete den Heimweg. Nach etwas mehr als 20 Minuten
Fahrzeit über die kleineren Landstraßen erreichte ich wieder die Anschlussstelle Bad Hersfeld-West und befuhr hier die A7. Nach wenigen Kilometern switchte ich am Kirchheimer Dreieck schon auf
die A5, die ich zuletzt meistens an der Ausfahrt Homberg (Ohm) verließ und über 40 Kilometer Landstraßen bis daheim fuhr. Wegen der vorhin beschriebenen Straßensperre bei Freienseen entschied ich
mich nun aber dagegen und fuhr bis zur Abfahrt Fernwald. Hier auf der Bundesstraße an Lich und Hungen vorbei, musste ich danach noch due Holperpiste durch Rodheim und Rabertshausen hinter mich
bringen. In Nidda musste ich ebenfalls wegen einer Sperrung durch die komplette Stadt fahren, hatte es sieben Kilometer später aber geschafft. Ich stellte meine Karre um 22:20 Uhr in der Garage
ab und war froh, den am weitest von mir zuhause entferntesten Ground der Kreisoberliga Fulda Nord abgehakt zu haben. Oben stellte ich diesen Bericht noch online und verzog mich um kurz nach 23
Uhr schon ins Bett, denn ich war müde, die Schlaferei in den letzten Tagen war nicht allzu gut.