Saison 2026/27
Kreispokal Hersfeld-Rotenburg
(1. Runde)
Sportplatz Ausbach
(Hohenroda/Hessen - Ausbach)
Dienstag, 07. Juli 2026 / 18:30 Uhr
SG Friedewald/Ausbach -
FSG Bebra
5:6 n.E. (1:1,1:0)
Tore:
1:0 (30.) Felix Heinemann
1:1 (73.) Samuel Aytan
Elfmeterschießen:
2:1 Leon Langhans
2:2 Yannik Mainz
Kevin Schäffler verschießt
2:3 Leo Knoche
3:3 Sebastian Pfannkuch
3:4 Niklas Holzhauer
4:4 Tim Emmerich
4:5 Dominic Wittenberg
5:5 Silas Reinmöller
5:6 Marvin Schade
Gelbe Karten: Sebastian Philipp (24.), Marius Augustin (35.) / Tom Bickel (54.).
Schiedsrichter: Lukas Salzmann
Zuschauer: ca. 100
Neue Fußball-Woche, neues Glück. Nachdem gestern mal frei war, was auch ganz okay war und mal ein wenig gesäubert und aufgeräumt wurde, ging es am heutigen Dienstag wieder weiter im „Konzert“.
Diese Woche ist durchgehend mit hessischen Kreispokalspielen belegt, außer vermutlich am Samstag, dort werde ich (Stand jetzt) das OFC-Testspiel gegen die U23 des Karlsruher SC besuchen. Den
Anfang macht in dieser Woche ein Kreispokalspiel des Fußballkreis Hersfeld-Rotenburg, ein Kreis in dem wir vergangenen Mittwoch schon die hessische Pflichtspielsaison eröffnet hatten.
Die heutige Begegnung lautet SG Friedewald/Ausbach gegen die FSG Bebra und findet auf dem Sportplatz in Ausbach statt, einem Stadtteil von Hohenroda in Osthessen. Hier stehen sich zwei
Mannschaften gegenüber, die in der vergangenen und auch in der kommenden Spielzeit in der gleichen Liga aktiv waren bzw. wieder sind, nämlich der Kreisoberliga Fulda Nord. Hier waren die
Hausherren letzte Spielzeit am Saisonende auf Rang 12 platziert und hatten so gerade einmal sechs Punkte Vorsprung auf den ersten der drei direkten Abstiegsplätze. Ganz anders die Gäste, die
lange Zeit Tabellenführer waren, aber sich durch drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen gerade so (mit nur einem Punkt Vorsprung!) noch auf Aufstiegsrelegationsplatz retteten. Hier setzte
sich die Negativserie aber fort und man unterlag der TSG Lütter nach zwei Spielen mit insgesamt 1-5 Toren und war wohl auch tatsächlich dem späteren Aufsteiger recht klar unterlegen. Die
heimische Spielgemeinschaft existiert so in ihrer Form seit 2021/22 und seitdem ist man auch durchgehend in der KOL Fulda unterwegs. Bebra ist sogar seit 2012/13 bereits fast durchgehend
Kreisoberligist, einziger Ausrutscher war die Teilnahme an der Gruppenliga in der Saison 24/25, als man nach einer Saison aber postwendend wieder den Gang nach unten antreten musste.
Anpfiff war bereits auf 18:30 Uhr terminiert, was für ein frühes Nachhause kommen ja super ist, allerdings bedeutete das auch, dass ich nach Feierabend und Abendessen zuhause
keinerlei Zeit hatte, um mich ein wenig auszuruhen. Ich zog nur meine Freizeitklamotten an, saß bereits um 16:50 Uhr wieder im Auto und musste mich auf den Weg machen. Dieser war vom Navi mit
exakt 100 Kilometern angegeben und sollte 1:36 Std. dauern, was die „kürzeste Route“ war. Als „schnellste Route“ war über die Autobahn angegeben, allerdings sollte ich hier auch nur zwei Minuten
schneller sein, dafür hätte ich 25 Kilometer mehr zu fahren und ein Stau auf der Autobahn kann schon mal doof werden, über Landstraßen hole ich eigentlich meistens eher noch Zeit auf, als dass
ich welche verliere. So ging es auf der B275 durch Gedern und Grebenhain, um dann über kleinere Landstraßen nach Fulda zu fahren, wo ich im Norden der Stadt auf die B27 auffuhr. Kurz hinter
Hünfeld ging es von der Bundesstraße runter und auf der Landstraße durch Eiterfeld und Schenklengsfeld zu meinem Zielort, welcher schon wieder kurz vor der hessisch/thüringischen Grenze liegt.
Dort kam ich um 18:22 Uhr an und parkte direkt auf dem Feldweg, der auch die Anfahrtsstraße bedeutete. Am Eingang 3,50 Euro gezahlt, sah ich direkt dahinter schon Micha, Jonas und Zimme sitzen.
Kurzer Plausch, machte ich mich dann aber kurz vor Spielbeginn erstmal auf die übliche Fotorunde, bevor ich mich seitlich an die Barriere stellte und dem Spiel folgte.
Wir sahen eine recht ausgeglichene Anfangsphase, die aber nicht allzu spektakulär oder auf besonders hohem Niveau war. Überraschend fiel nach einer halben Stunde die Führung der
Hausherren, weniger überraschend allerdings, dass dafür eine Standardsituation herhalten musste. Ein gut getretener Eckball klatschte direkt an den hinteren Innenpfosten und der Abpraller wurde
von einem FSG-Verteidiger ins eigene Netz befördert (der Schiedsrichter gab den Treffer im offiziellen Spielbericht sogar dem Schützen des Eckballs). Bebra danach optisch überlegen, aber mit
wenigem Tormöglichkeiten und wenn es mal Chancen gab, dann hatte die Spielgemeinschaft sogar noch die Besseren davon. Es blieb beim 1-0 zum Gang in die Kabinen und nach dem Seitenwechsel blieb es
dabei, dass man dem ehemaligen Gruppenligisten Vorteile attestieren konnte. Zuerst weiterhin mit wenig Zug zum Tor, zeichnete sich später der Ausgleich in der 73. Minute doch gefühlt ein wenig
ab. Ein Angriff über außen wurde gut bis zur Grundlinie ausgespielt und in der Mitte dann souverän verwandelt. Danach passierte aber nicht mehr viel und somit blieb es beim 1-1 und sehr zu
unserer Zufriedenheit entschied man sich direkt für ein Elfmeterschießen und nicht erst für eine 30-minütige Verlängerung. Es wurde auf das Tor uns geschossen und weitestgehend wurde souverän
verwandelt, einzig die beiden Schützen der zweiten Runde hatten ihre Probleme. Während aber der Ball des SG-Spielers zuerst abgewehrt und dann, als er Richtung Torlinie kullerte, noch davor
festgehalten wurde, ging der vom Torhüter eigentlich gehaltene Schuss an die Unterkante der Latte und fiel danach hinter und nicht vor die Linie. Da der Rest, wie gesagt, verwandelte, machte dass
den Unterschied aus und Bebra zog in die zweite Pokalrunde ein.
Um 20:35 Uhr pflanzte ich meinen Hintern wieder in meine Karre und macht mich auf den Weg in Richtung Heimat. Beginnend erneut mit den Landstraßen zurück bis nach Hünfeld, wo ich
wieder auf die B27 bis nach Fulda fuhr. Hier einmal quer durch die Domstadt, ging es dann wieder an Wiesen und Wälder vorbei auf den kleinen, kurvigen und engen Straßen bis nach Grebenhain, wo
ich auf der Bundesstraße bis hinter Gedern weiter fuhr, zum Glück noch halbwegs im Hellen, denn diese Strecke fahre ich im Dunkeln aufgrund des vielen Wildwechsels nicht besonders gern. In
Steinberg tankte ich nochmal voll, denn hier ist der Sprit an einer firmeneigenen Tankstelle derzeit oftmals um die 10 Cent günstiger pro Liter als am den Konzerngeführten. Um 22:10 Uhr wo ich
zurück in heimischen Gefilden und stellte mein Auto in der Garage ab. Oben den Bericht finalisiert, ihn hochgeladen und zur Halbzeit des WM-Spiels Kolumbien gegen die Schweiz unter die Dusche
gesprungen und danach ins Bett gelegt.