Tore:
0:1 (11.) Burak Ilgar
0:2 (45.) Alexander Prizko
0:3 (52.) Can Kahraman
0:4 (60.) Yassine Er-Rabhi
1:4 (67.) Marvin Ruch (Foulelfmeter)
Gelbe Karten: - / - .
Schiedsrichter: Aaron Fritz
Zuschauer: ca. 200
Saison 2025/26
Relegationsrunde zur Kreisoberliga Fulda
(5. Spieltag)
Werrakampfbahn
(Heringen/Werra)
1:4 (0:2)
Tore:
0:1 (11.) Burak Ilgar
0:2 (45.) Alexander Prizko
0:3 (52.) Can Kahraman
0:4 (60.) Yassine Er-Rabhi
1:4 (67.) Marvin Ruch (Foulelfmeter)
Gelbe Karten: - / - .
Schiedsrichter: Aaron Fritz
Zuschauer: ca. 200
Gestern nach 20 Tagen am Stück mit Fußball (29 gesehene Spiele) „endlich“ mal einen freien Tag gehabt und diesen auch tatsächlich genutzt um auszuruhen und Dinge zu erledigen, die halt ein wenig liegen geblieben sind. Nimmt man noch die Eishockey-Weltmeisterschaft dazu, hatte ich seit dem 05.05. nur zwei freie Tage ohne Fußball oder Eishockey, das war schon ein straffes Programm. Das soll aber keine Jammerei sein, ich suche mir das Programm ja selbst aus und will es auch genauso durchziehen. Diese Woche habe ich unter der Woche noch ein paar Spiele, ab kommende Woche wird es werktags erstmal (ich denke für ca. 3-4 Wochen) etwas ruhiger, wobei an den Wochenende doch noch ganz ordentlich etwas abgehakt wird.
Mein heutiges Ziel war noch ein reguläres Spiel der Relegationsrunde zur Kreisoberliga Fulda, es war der fünfte und letzte Spieltag, der heute angesetzt war. Wobei es noch zu einem Nachholspiel kommen könnte, dazu weiter unten aber mehr dazu. Mein heutiges Duell lautete SG Werratal gegen den VfL Lauterbach und war, wie bereits erwähnt, eigentlich der letzte Spieltag dieser Fünfer-Runde. Die Heim-Mannschaft konnte aus ihren bisherigen drei Partien nur einen Zähler sammeln, was aktuell der letzte Platz im Ranking bedeutet. Chancen auf den Aufstieg hat man auch schon keine mehr und man könnte maximal mit einem Sieg noch einen Rang nach oben klettern. Die Gäste hingegen sind mit sechs Punkten Tabellenführer, haben diese auch nur in zwei Spielen gesammelt, da ihr Spiel am vergangenen Wochenende wegen eines medizinischen Notfalls abgebrochen werden musste und ein 22-jähriger aus ihrer Truppe wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die letzte Info hierzu war, dass er immer noch auf der Intensivstation liegen würde, aber immerhin in einem stabilen Zustand. Der Sport war da natürlich erstmal gewaltig in den Hintergrund gerückt, heute geht es für sie dann weiter. Sollten sie die heutige Partie beim Tabellenletzten gewinnen und im gleichzeitig stattfindenden Match zwischen der SG Distelrasen und der SG Nüsttal/Dammersbach gäbe es einen Heimsieg, wäre man heute definitiv schon aufgestiegen und das abgebrochene und aus Termingründen mittlerweile auf kommenden Dienstag angesetzte Nachholspiel müsste gar nicht mehr stattfinden. Für die SGW ist es übrigens die zweite weniger erfolgreich verlaufende Relegation in Folge, denn vergangene Spielzeit erreichte man diese Zusatzspiele ebenfalls, aber man stieg ohne eigenes geschossenes Tor und mit zwei Niederlagen damals auch nicht auf. Insgesamt sogar das dritte bittere Saisonende am Stück, denn 2024/25 war man ein Jahr lang in der KOL, rutschte aber durch ein spätes Gegentor im direkten Duell am letzten Spieltag noch auf einen direkten Abstiegsplatz. Der VfL spielt auch bereits seit 2019/20 durchgehend in der KLA und ist in den letzten beiden Jahren ebenfalls zwei Mal in der Aufstiegsrelegation klar gescheitert. Im Moment ist man ja auf einem ordentlichen weg, dass hier nicht ein Hattrick wird, aber schauen wir mal, wie sie die Tragödie um ihren Mitspieler verkraftet haben.
Mit Patrick, Snicki und Sven war das Auto für den heutigen Tag sogar komplett voll und das auch endlich mal wieder mit der kompletten Besatzung der „Nordkap Boys“. Die beiden Letzteren kamen zu mir nachhause, wo wir um 16:58 Uhr los fuhren und fünf Minuten später auch Patrick in Nidda einsammelten. Der Hinweg sollte auf jeden Fall aufgrund des knappen Zeitplans über die „schnellstmögliche Route“ abgehalten werden, diese war 126 Kilometer lang und sollte 1:37 Std. dauern. Diese Strecke führte uns über Nidda und Mücke und weil auf der A5 vor dem Ohmtal-Dreieck mal wieder viel Verkehr war, lotste uns das Navi nicht bei Homberg/Ohm direkt auf die Autobahn, sondern auf der B49 weiter bis Alsfeld und dann erst auf den Highway. Nach etwas mehr als 25 Kilometern mussten wir die A5 am Kirchheimer Dreieck wieder verlassen und hatten noch knapp 20 Kilometer A4 hinter und zu bringen. Nachdem wir auch von dieser an der Ausfahrt Friedewald herunter gefahren waren, mussten wir noch die letzten 14 Kilometer auf Landstraßen zum Ziel fahren. Am Monte Kali vorbei, kamen wir um 18:25 Uhr in der Nähe des Sportgeländes an und bekamen noch einen ordentlichen Parkplatz, da wir ja doch noch recht früh dran waren. Am Eingang fünf Euro bezahlt, drehte ich drinnen erst mal meine Fotorunde und danach gab es mit Micha, Jonas, Lars und Can so einige bekannte Gesichter zu begrüßen. Zu Spielbeginn setzten wir uns auf die kleine Tribüne und schauten dem Treiben auf dem grünen Rasen zu.
Die Gäste begann von Beginn an druckvoll und trafen auch in der 3. Minute direkt zur vermeintlichen Führung, aber das Fähnchen des Schiedsrichterassistenten war oben - Abseits! Es dauerte aber keine weiteren zehn Minuten, bis der Ball erneut im Netz zappelte und dieses mal zählte der Treffer, erzielt durch den Spielertrainer des VfL, auch. Die Hausherren, für die es ja wie erwähnt um nichts mehr ging, zeigten nicht mehr die allergrößte Motivation auch wenn sie es keinesfalls her schenkten. Dennoch waren die Gäste überlegen und konnten nur Sekunden vor dem Halbzeitpfiff ihre Führung auch noch erhöhen, bevor es in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel ging es so weiter und nach einer Stunde Spielzeit stand es bereits 0-4, so dass die Partie hier natürlich gelaufen war und der Blick zum Liveticker des Parallelspiels fast schon interessanter war. Die Gastgeber verkürzten per Foulelfmeter noch, aber kurz darauf verletzte sich einer ihrer Spieler schwer und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Nach dieser Aktion wurde es ruhig auf dem Geläuf und passierte gar nichts mehr. Der Unparteiische merkte auch die Unlust der Akteure, dass sich hier keiner mehr verletzen wollte und pfiff, obwohl das Spiel vorher länger unterbrochen war, fast komplett pünktlich ab. Als wir uns vom Ground verabschiedeten, stand es noch nicht fest, ein paar Minuten später kam dann aber die Meldung aus Hintersteinau, dass es dort beim 1-1 geblieben ist und der VfL heute bereits die Aufstiegs-Sektkorken knallen lassen kann.
Um 20:55 Uhr saßen wir wieder im Auto und machten uns auf den Heimweg. Wir mussten Patrick an einem Bahnhof heraus lassen, von wo er auch nachhause kommt und dieses wäre auf der Route von der Hinfahrt nirgendwo der Fall gewesen. Aus diesem Grund wählten wir nun die „kürzeste Strecke“ zur mir daheim aus, denn diese führte sowieso durch Fulda durch. Das bedeutete dann nur 109 Kilometer, dafür dauerte es mit 1:41 Std. nun ein klein wenig länger als auf dem Weg zum Spiel. Via Schenklengsfeld und Eiterfeld ging es vor Hünfeld auf die B27, auf welcher wir bis zur Ausfahrt Fulda-Mitte blieben. Patrick konnten wir um 21:45 Uhr pünktlich in Fulda am Bahnhof heraus lassen und setzten danach die Fahrt zu mir fort. Über Mittelrode, Grebenhain und Gedern erreichten wir meinen Heimathafen um 22:40 Uhr. Nachdem ich diesen Bericht fertig gemacht und hochgeladen hatte, ging ich noch schnell duschen und legte mich dann auch direkt ab.