Tore:
0:1 (88.) Daniel Lauer
1:1 (90.+2.) Tim Sechweyen
Gelbe Karten: - / Tim Schmidt (49.), Fynn Niklas Droese (90.+1.).
Schiedsrichter: Boris Borschel
Zuschauer: ca. 150
Saison 2025/26
Relegationsrunde zur Gruppenliga Kassel
(Wiederholungsspiel vom 2. Spieltag)
Sportplatz Diemelknick
(Trendelburg - Eberschütz)
1:1 (0:0)
Tore:
0:1 (88.) Daniel Lauer
1:1 (90.+2.) Tim Sechweyen
Gelbe Karten: - / Tim Schmidt (49.), Fynn Niklas Droese (90.+1.).
Schiedsrichter: Boris Borschel
Zuschauer: ca. 150
Heute geht es rein um den Ground, der im hohen Nordhessen liegt, abzuhaken, denn es geht sportlich um nichts mehr. Zwischenzeitlich hatte ich überlegt Geislitz zu machen, denn der fehlt mir auch noch und wäre fast anderthalb Stunden weniger Anfahrt (pro Strecke!) gewesen, was gerade im Hinblick auf das frühe wegfahren morgen früh mehr Sinn gemacht hätte. Patrick musste aber bei mir schlafen, denn um diese Uhrzeit wäre er sonst morgen früh mit dem Zug nicht in unsere Richtung gekommen und da er Geislitz schon besucht hat, entschieden wir uns gemeinsam für eine Fahrt nach Nordhessen. Sven sagte ebenfalls noch zu und so hatten wir wieder mal eine bekannte und gut bewährte 3er Kombo am Start.
Wie bereits oben erwähnt, war die Messe in dieser Relegationsrunde bereits gelesen, denn die heutigen Gäste standen bereits nach drei der vier Spieltage als Aufsteiger in die Gruppenligen Kassel fest. Die heutigen Hausherren hatten zu diesem Zeitpunkt dann ebenfalls logischerweise keine Chance mehr. Auch der zweite Aufstiegsplatz, der vor Beginn dieser Runde eigentlich gar nicht vorgesehen war, aber durch den Aufstieg der Tuspo Grebenstein vorgestern in die Verbandsliga Nord frei wurde, der war auch bereits an die SG Neuental/Jesberg vergeben. In der 5er Runde ist Nieste, wie bereits erwähnt, fix Erster und auch wenn man bei einer Niederlage heute das schlechtere Torverhältnis gegenüber Neuental/Jesberg hätte (beide 9 Punkte), wäre das egal, denn in Hessen zählt in diesem Fall der direkte Vergleich, der mit 2-0 an die Tuspo ging. Die heutigen Gastgeber belegen aktuell den vierten Platz, denn gegenüber der SG Sontratal hat man den direkten Vergleich verloren, gegenüber der SG Goddelsheim/Münden aber gewonnen (alle haben derzeit drei Punkte auf dem Konto). Wenn die 08er noch mindestens einen Zähler heute sammeln können, dann würde man in der Relegationsabschlusstabelle noch auf Rang 3 klettern. Bringt ihnen zwar auch sportlich nichts, man wird auch in 2026/27 weiterhin in der Kreisoberliga Hofgeismar/Wolfhagen ran müssen, aber für´s Gefühl wäre es vermutlich ein besserer Abschluss der Saison.
Um 16:22 Uhr kam Sven bei mir zuhause an, um 16:31 Uhr sammelten wir Patrick in Nidda ein und los ging es auf die Fahrt, die (einfache Strecke) von mir daheim 173 Kilometer weit ist und vom Navi mit 2:17 Std. angegeben wurde. Von Nidda ging es über Mücke an der Auffahrt Homberg (Ohm) auf die A5, wo es die knapp zehn Kilometer bis zum Ohmtal-Dreieck nur langsam rollend voran ging. Auf der A49 war es dann wieder recht entspannt zu und wir waren recht zügig in Kassel, wo wir auf der B3 durch die Stadt fuhren. Es ging auf der B7 weiter, in nördliche Richtung (u.a. an Vellmar vorbei) und zum Schluss auf der B83 durch Grebenstein und ebenfalls noch an Hofgeismar vorbei. Um 18:42 Uhr hatten wir unser Ziel endlich erreicht, parkten auf dem Parkplatz gegenüber vom Sportgelände und nach dem Bezahlen von fünf Euro drehte ich natürlich direkt erstmal meine Fotorunde und sah, dass der Name „Sportplatz Diemelknick“ nicht grundlos besteht. Der Fluss macht tatsächlich einen Knick um den Ground und bei der einen Eckfahne beträgt die Entfernung zum Wasser maximal fünf Meter.
Es handelt sich um ein Wiederholungsspiel des zweiten Spieltages, welches unter der vergangenen Woche wegen eines Unwetters (Gewitter & Starkregen) abgebrochen wurde. Die Hausherren und Unparteiischen standen den aufgestiegenen Gäste Spalier beim Betreten des Rasens, eine nette Geste. Genauso nett ging es dann auch während den 90 Minuten zu, niemand wollte dem anderen weh tun, darunter litt dann natürlich auch die Qualität des Spiels. In der ersten Halbzeit hatten wir eine Überlegenheit des Relegationsrundengewinners, im zweiten Abschnitt waren es dann die Hausherren, die das aktivere Team waren. Torchancen waren selten, richtig gefährliche Aktionen vor den Toren aber sogar Mangelware. Nicht, dass wir hier zwei komplett um alles kämpfende und kratzende Teams erwartet hätten, aber ein wenig mehr spielerische Highlights eigentlich schon. Diemeltal hatte unter der Woche ein Heimspiel gegen Sontratal, wo es für beide Truppen auch um nichts ging, dieses endete mit einem 6-5. Immerhin kamen wir aber doch noch um das 0-0 herum, weil der Diemeltaler Torhüter in der 88. Minute einen harmlosen Flachschuss einfach durchrutschen ließ. Wie es dann aber öfters so ist, fällt dann auf der anderen Seite auch noch eins, als eine flache Hereingabe mit dem Knie über die Linie gedrückt wurde. Dass dieses Spiel auch keinen Sieger verdient gehabt hätte, das sah der Schiedsrichter wohl genauso, denn direkt nach dem Ausgleich trillerte er ein letztes Mal für heute ins Hörnchen und beendete die Partie.
Um 20:55 Uhr saßen wir Drei wieder in meiner Karre und machten uns auf den Weg in Richtung Heimat. Als Strecke wurde uns wieder die Hinfahrt in entgegen gesetzter Richtung angezeigt => Hofgeismar, Grebenstein, Vellmar und Kassel, wo wir nach 35 Minuten auf Bundesstraßen mit der A49 endlich wieder eine Autobahn unter den Rädern hatten. Hier ging es wieder gemäßigt zu, denn dieser Highway ist echt gut zu befahren. Ab dem Ohmtal-Dreieck für zehn Kilometer auf die A5, mussten wir aber an der ersten Ausfahrt (Homberg/Ohm) herunter. Hier wurde für die Samstag/Sonntag-Tour vollgetankt und nochmal ein belegtes Brötchen gekauft, denn die nächste Mahlzeit dürfte morgen früh die Klobasa in Tschechien sein. Knapp 40 Minuten später erreichten wir wieder meinen Heimathafen, von wo Sven nachhause fuhr und Patrick & ich nach oben gingen. Ich packte noch schnell diesen Bericht auf die Homepage, machte mich bettfertig und haute mich gegen 23:30 Uhr um.