Saison 2025/26

Relegationsrunde zur Gruppenliga Kassel

(4. Spieltag)

 

Sportplatz Lehmkuhle
(Lichtenfels/Hessen - Goddelsheim)

 
Dienstag, 09. Juni 2026 / 19:00 Uhr
 
SG Goddelsheim/Münden -
SG Neuental/Jesberg


0:7 (0:4)


Tore:

0:1 (5.) Marcel Rockensüss

0:2 (16.) Marcel Rockensüss

0:3 (18.) Lukas Knigge

0:4 (19.) Lukas Knigge

0:5 (52.) Marcel Dörebecker

0:6 (64.) Marcel Rockensüss

0:7 (77.) Lukas Knigge

  

Gelbe Karten: Tim Emde (45.), Michael Kuhnhenne (55.) / - .

Schiedsrichter: Sven Werner

Zuschauer: ca. 140


Weiter, immer weiter im „Relegationsterror“! Heute war dann mal wieder Nordhessen auserchoren, genauer gesagt die 5er Relegation zur Gruppenliga Kassel. Das heutige Spiel hatte ich bereits nach Veröffentlichung des Spielplans in meine Planungen geschrieben und seitdem auch nicht mehr daran gerüttelt, denn selbst wenn Goddelsheim/Münden nicht in die GL aufsteigen sollte, sind sie in der kommenden Saison ja immer noch ein Kreisoberligist und auf diese schaue ich derzeit ja definitiv schon ein wenig. Am ersten Spieltag schon Nieste gemacht, heute dann die SGGM und am Freitag, das Wiederholungsspiel bei der SG Diemeltal, das habe ich auch noch im Hinterkopf. Da Neuental/Jesberg bereits vorher besucht war, hätte ich immerhin vier der fünf Teilnehmer immerhin gekreuzt, nur Sontratal blieb leider auf der Strecke. Zimme meldete sich am vergangenen Wochenende und wir vereinbarten, dass ich ihn unterwegs einsammeln werde.

 

Drei der vier Spieltage in der Relegationsrunde zur Gruppenliga Kassel sind beendet, heute steht der letzte Spieltag an - eigentlich… Vergangenen Dienstag wurde am das Spiel SG Diemeltal 08 gegen Tuspo Nieste und wird (wie oben bereits erwähnt) am Freitag nachgeholt. Eins steht aber bereits nach drei Spieltagen fest, die Tuspo Nieste wird diese Relegationsrunde gewinnen und definitiv in die Gruppenliga Kassel aufsteigen. Normalerweise war nur ein Aufsteiger vorgesehen, wenn allerdings morgen Tuspo Grebenstein seine Relegation zur Verbandsliga gewinnt, wird noch eine zweite Mannschaft aufsteigen und das macht dann unser heutiges Spiel plötzlich wieder spannend – zumindestens auf jeden Fall für die Gäste. Diese würden sich mit einem Remis oder einem Sieg den zweiten Platz sichern und müssten morgen hoffen. Für das Heim-Team müsste es heute ein Sieg mit 4 Toren Unterschied werden und die Hoffnung, dass Sontratal am Freitag Diemeltal schlägt, denn dann hätten man drei Teams mit sechs Punkten und aufgrund des dann hohen Sieges heute (sofern es soweit) kommt, hätte Goddelsheim/Münden dann den Dreier-Vergleich gewonnen. Ziemlich verwirrende, aber gleichzeitig auch spannende, Konstellation.

 

Goddelsheim liegt ja schon fast in Richtung Sauerland, also bis nach Willingen oder Winterberg sind es gerade einmal jeweils ca. 25-30 Kilometer nur noch, was natürlich bedeutete, dass ich nach Feierabend und Abendessen zuhause auch quasi direkt los musste. Um 17:15 Uhr saß ich in meinem Auto und die einfache Strecke war laut Navi 1:27 Kilometer lang und sollte 1:47 Std. dauern. Via Nidda fuhr ich die Holperpiste durch Rabertshausen & Rodheim, um dann auf die Bundesstraße zu gelangen und an Hungen und Lich vorbei nach Gießen zu gelangen. Hier auf den Gießener Autobahnring A485, der direkt in die B3 nach Marburg mündet, wo ich Zimme um 18:15 Uhr am Bahnhof einsammelte. Von hier waren es noch 56 Kilometer, über B3, B62 und B252 an Wetter vorbei und durch Frankenberg/Eder. Von hier war dann die direkte Strecke über kleinere Straßen in Richtung Korbach, aber ganz so weit mussten wir dann doch nicht. Um 19:08 Uhr kamen wir am Sportgelände an und konnten noch problemlos einen der vielleicht knapp 15 Parkplätze direkt am Sportheim ergattern, uff, das sah zuschauertechnisch gar nicht gut aus. Am Eingang fünf Euro bezahlt, ein „Kino-Kärtchen“ bekommen und im Ground waren vielleicht 50 Zuschauer, wovon gefühlt die Hälfte noch direkt den Gästen zugewiesen werden konnte. Dennoch drehte ich erstmal meine Fotorunde und setzte mich auf eine noch freie Bank auf der „Gegengeraden“ bzw. auf der Seite mit dem kleinen Abhang.

 

Ich brauch es gar nicht künstlich spannend machen, denn das war es auf dem Rasen auch zu keiner Zeit. Die Gäste-Spielgemeinschaft machte vom Anpfiff weg klar, dass sie gar nicht gekommen sind um auf Unentschieden zu spielen, sondern man wollte auf jeden Fall den Dreier ziehen. Mit dem ersten Angriff traf man direkt ins Gehäuse der Gastgeber. Diese zeigten sich weiterhin schwach und defensiv vogelwild, während Neuental/Jesberg weiter darauf los stürmte. Zwischen der 16. und 19. Minute wurde das Ergebnis per Dreierpack auf 0-4 geschraubt und schon war das Spiel und auch der zweite Platz in der ganzen Relegationsrunde entschieden. Von nun an hatte man das Gefühl es war ein besseres Trainingsspiel für die Mannschaft aus dem Schwalm-Eder-Kreis, was ihrem Anhang (mindestens ein Drittel der schwachen 140 Zuschauer war noch den Gästen zugehörig) natürlich gefiel und zeitweise auch mit Sprechchören gefeiert wurde. Nach dem Seitenwechsel ging es so weiter, von den Einheimischen kam wenig Gegenwehr und man hatte auf jeden Fall das Gefühl, wenn Neuental/Jesberg nicht einige Gänge zurück geschaltet hätte, wäre es heute zweistellig geworden. Das Ergebnis wurde sukzessive ausgebaut, am Ende hatten wir aber „nur“ ein 0-7 im Spielbericht stehen. Das was sie tun konnten, hat die SGNJ souverän erledigt, jetzt bleibt ihnen nur noch übrig beim morgigen Spiel in Wabern zwischen Tuspo Grebenstein und der SG Eiterfeld/Leimbach Ersteren die Daumen zu drücken; damit es mit ihrem eigenen Aufstieg doch noch klappt.

 

Da wir recht pünktlich waren und es logischerweise absolut keinen Grund gab Nachspielzeit drauf zu packen, saßen wir schon um 21:20 Uhr wieder in meinem Auto und machten uns auch direkt auf den Heimweg. Die Route war wieder mal die komplett Gleiche, jedoch natürlich in die entgegen gesetzte Richtung. Durch Frankenberg/Eder und an Wetter vorbei wurde dahinter Zimme um 22:15 Uhr wieder in Marburg am dortigem Bahnhof heraus gelassen. Via B3 und A485 bis nach Gießen und dort an der Ausfahrt Licher Straße den Autobahnring verlassen. Die Bundesstraße an Lich und Hungen vorbei brachte mich zur Umleitungsstrecke durch Rodheim und Rabertshausen, danach ich endlich wieder in Nidda und sieben Kilometer später auch komplett zuhause. Um 23:15 Uhr stellte ich mein Fahrzeug in der Garage ab und nachdem ich oben den Bericht fertig hatte, legte ich mich direkt ins Bett, da war es aber auch schon wieder Mitternacht.


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