Saison 2025/26

Mittelrheinliga

(26. Spieltag)

 

Achim Lammers Waldstadion
(Lindlar - Köttingen)

 
Sonntag, 10. Mai 2026 / 14:30 Uhr
 
SV Eintracht Hohkeppel -
TuS Blau-Weiß Königsdorf


6:1 (3:1)


Tore:

0:1 (3.) Kevin Marnu

1:1 (11.) Ishak Adahchur

2:1 (22.) Joel Vieting

3:1 (41.) Ishak Adahchur

4:1 (78.) Keyhan Sancarbarlaz

5:1 (81.) Ferhat Saglam

6:1 (85.) Arian Amyn

  

Gelbe Karten: - / - .

Schiedsrichter: Jan Lübberstedt

Zuschauer: 69


Zu Teil 1 des Berichts => KLICK!

 

Zurück am und in Auto waren wir um 12:55 Uhr und da wir genug Zeit hatten, entschied sich Matthias die kürzere Strecke zu wählen, die statt 72 nur 54 Kilometer lang ist, dafür statt 50 dann 56 Minuten dauern sollte. Zuerst ging es wieder auf die A1, aber nach nur 13 Kilometern bei Remscheid wieder runter und erstmal auf der B229 weiter. Schnell ging es aber auf kleineren, bergigen und kurvigen Straßen weiter, was uns natürlich direkt darüber urteilen ließ, dass wir nun wissen, warum es sich hier um das so genannte bergische Land handelt. Auch der Ground, den wir eine halbe Stunde vor Anpfiff erreichten, der lag irgendwo im nirgendwo, in einem bergigen Waldstück. Direkt am Sportheim durfte man nicht parken, dieses war den Spielern und den wichtigen der selbst gezählten 42 Zuschauern vorenthalten. Naja okay, wir hatten ja genug Zeit und fanden unser Plätzchen, so dass nach dem Bezahlen der neun Euro Eintritt immer noch genug Zeit blieb in aller Ruhe meine Fotorunde drehen zu können.

 
Es handelt sich um ein Spiel der Mittelrheinliga, welches ebenfalls eine Liga der fünfthöchsten Ebene in Deutschland ist, also auch als Oberliga gewertet werden kann. Auch hier sind wir mittlerweile am 26. und somit fünftletzten Spieltag angekommen, an welchem das Duell SV Eintracht Hohkeppel gegen die TuS Blau-Weiß Königsdorf hieß. In Tabellenplätzen ausgedrückt waren es die Mannschaften auf den Rängen Drei und Neun in einer Liga, die mit 16 Teams startete, aber vorletzte Woche gab es den Rückzug des FC Pesch. Die Gäste haben weder mit oben (20 Punkte Rückstand) noch mit unten (23 Punkte Vorsprung) etwas zu tun und dürften einzig nur noch darum bemüht sein die Saison bestmöglich abzuschließen. Die Hausherren hingegen waren lange ganz oben dabei verloren aber vor fünf oder sechs Wochen zuhause das direkte Duell mit dem Tabellenführer und seitdem haben sich sieben Punkte Rückstand aufgestaut. Der erneute Sprung in die Regionalliga, aus welcher man im vergangenen Sommer nach nur einem Jahr wieder in die Mittelrheinliga abstieg, dürfte also für die Mannschaft, die 2019/20 noch Bezirksliga spielte, nicht mehr zu schaffen sein.

 

Das Spiel war noch keine drei Minuten alt, da gingen die Gäste mit ihrem ersten Angriff des Spiels, der sehr gut ausgespielt wurde, bereits in Führung. Danach spielten aber für lange Zeit in diesem Spiel nur noch die Hausherren und hatten massig Angriffe in Richtung des TuS-Gehäuses laufen. Es dauerte auch nicht lange und die Partie war gedreht, bis zum Gang in die Kabinen wurde sogar noch Treffer Nummer Drei drauf gesetzt. Das Ergebnis war auch in dieser Höhe komplett verdient und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich lange erstmal nichts. Knapp zwanzig Minuten vor dem Ende gab es aber dann doch mal so eine Phase, wo die Truppe von westlich Kölns angereist, tatsächlich mehrere Chancen hatte und es durchaus möglich war, den Anschlusstreffer herzustellen. Man nutzte die Möglichkeiten aber nicht und wie es dann so ist, dann klingelt es auf der anderen Seite. Innerhalb von nur sechs Minuten stockte Hohkeppel ihr heutiges Tor-Konto auf ein halbes Dutzend Buden auf und am Ende stand ein 6-1 auf der Anzeigetafel.

 

Um 16:25 Uhr saßen wir wieder in Matthias' Auto und fuhren auch direkt los auf den Heimweg, der bis zu mir zuhause exakt 180 Kilometer lang war. Zuerst gingen es noch ein paar kurvigen Straßen (u.a. durch Hohkeppel hindurch) zurück zur Autobahnauffahrt Overath. Hier befuhren wir die A4in Richtung Osten und am Kreuz Olpe-Süd wechselten wir auf die A45, wo sich mein Fahrer durch die Baustellen kämpfte, während ich doch ein wenig weggenickt war. Um 18:05 Uhr kamen wir in Berstadt an und unsere Wege trennten sich, ich nahm mir in Nidda beim Italiener noch ein Abendessen mit und war eine halbe Stunde nach dem Eintreffen in Berstadt dann komplett zuhause. Nachdem gespeist war, duschte ich mich und stellte dann noch den Bericht hier auf die Homepage. Ganz so alt wurde ich heute nicht, die letzte Nacht war doch wieder ein wenig kürzer als zuerst gedacht.

 


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