Saison 2025/26

Kreisoberliga Fulda Nord

(Nachholspiel vom 26. Spieltag)

 

Jahn-Kampfbahn
(Philippsthal/Werra)

 
Freitag, 08. Mai 2026 / 19:45 Uhr
 
VfL Philippsthal -
FSG Kiebitzgrund/Rothenkirchen


1:0 (1:0)


Tor:

1:0 (20.) Mike Eisengardt


Gelb-Rote Karte: Thorben Nabitz (45.+4./VfL).

Gelbe Karten: Thorben Nabitz (44.), Fabien Niebeling (45.+4.), Dennis Schneider (90.+1.), Till Nabitz (90.+4.) / xxx (75.), Max Fischer (83.), Noel Läbisch (90.+1.).

Schiedsrichter: Markus Schel

Zuschauer: ca. 80


Da war der Freitag endlich erreicht und somit hate ich wieder die Hoffnung auf einen Oberligisten, allerdings gab es hier nur zwei Möglichkeiten und die waren Rotenhof (liegt bei Kiel) in der Oberliga Schleswig-Holstein und Hauzenberg (liegt bei Passau) in der Bayernliga Süd. Beide könnten alleine zeitlich schon eng werden mit dem freitäglichen Verkehrswahnsinn und da es keinerlei Aussicht auf Mitfahrer gab, ließ ich für heute da mal die Finger davon. Dafür sollte es dennoch aber etwas weiteres in Hessen werden und ich fand einen Kreisoberligisten, der an der hessisch/thüringischen Grenze liegt, also auch schon ein ganzes Stückchen Wegstrecke von uns zuhause bedeutet. Matthias war direkt dabei und vor ein paar Tagen meldete sich auch Sven noch, so dass wir zu Dritt waren für diesen kleinen Trip ganz in den Osten unseres schönen Bundeslandes.

 

Es handelte sich in der Kreisoberliga Fulda-Nord um das Duell zwischen dem VfL Philippsthal und der SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen oder in Tabellenplätzen ausgedrückt die Ränge 10 und 14. Die Hausherren stehen in der 17er Liga (wobei ein Team zurückgezogen hat und nur noch 16 Mannschaften aktiv sind) komplett im Mittelfeld. Bei den nur noch wenigen Spielen (vier komplette Spieltage) wird da auch nicht mehr viel Bewegung rein kommen, auf den Platz davor hat man schon sieben Punkte Rückstand, auf den Platz dahinter zwar nur drei Zähler, aber dafür auch noch zwei Spiele mehr auszutragen. Die Gäste hingegen sind immer noch nicht ganz gesichert, allerdings dürfte realistischerweise nichts mehr passieren. Auf den „Besten“ der drei Direktabsteiger hat man acht Punkte Vorsprung und das um elf Tore bessere Torverhältnis. Da der Kontrahent (der im bisherigen Saisonverlauf insgesamt überhaupt erst 21 Punkte sammeln konnte) auch nur noch drei Partien zu absolvieren hat, kann man mit einem Auswärtsdreier heute den Klassenerhalt aus eigenen Kräften schaffen, was sich sicherlich ein wenig besser anfühlen dürfte, auch wenn es ihnen am Ende vermutlich völlig egal ist: „Hauptsache drin geblieben!“.

 

Nach der Arbeit fuhr ich direkt nach Nidda zum Friseur und danach einkaufen. Zuhause wurde noch gegessen und ich fing dann so langsam auch mal an erste Dinge in meine Tasche für die anstehende Eishockey-WM zu packen. Danach ruhte ich noch ein wenig und nachdem ich wieder unter den Lebenden war, mich fertig gemacht hatte, ging ich nach unten, wo Sven bereits wartete. Gemeinsam fuhren wir nach Neuhof an den P&R-Parkplatz Nähe der Autobahn und als wir dort eintrafen, war Matthias gerade ein paar Sekunden vorher auch vorgefahren. Wir stiegen bei ihm ins Fahrzeug und hatten auf der A66 nur das kurze Stück bis zum Dreieck Fulda. Nach unserem Wechsel auf die A7 waren es aber auch nur wenige Minuten, bis wir an der Ausfahrt Fulda-Nord runter von der Autobahn auf die B27 wechselten. Von hier waren es noch 43 Kilometer und ging es an Hünfeld vorbei, um dahinter auf kleineren Landstraßen durch Eiterfeld und Schenklengsfeld dem Ziel näher zu kommen. Beim parken um 19:25 Uhr auch direkt OFC- & Hopperkollege Raphael getroffen und nach dem Bezahlen von vier Euro eine nette Eintrittskarte erhalten. Direkt die Fotorunde gedreht und am Ende dieser mit Ingo den nächsten Kollegen getroffen und wir stellten uns alle gemeinsam in der Nähe des Ein-/Ausgangs an die Barriere.

 

Die Hausherren waren zu Beginn das aktivere Team und näherte sich langsam auch immer mehr dem gegnerischen Tor an. Nach etwa 20 Minuten ein lange Ball und ein missglückter Ausflug des FSG-Torhüters bescherten ihnen den Führungstreffer, der zwar verdient war, aber ein Schuss aus 20 Metern ins leere Tore gehörte sicherlich für den Schützen eher zur leichteren Übung. In den Folgeminuten hatte der Schlussmann noch zwei weitere übermotivierte Ausflüge, die beide fast schief gingen und erst danach entschied er sich doch mal lieber mehr im eigenen Gehäuse zu bleiben. So blieb es zum Gang in die Kabinen bei dem knappen Ergebnis zu Gunsten der Gastgeber, In der Pause gönnte ich mir eine echt leckere grobe Bratwurst, die man wirklich nur empfehlen kann, wenn mal jemand von Euch hier vor Ort sein wird. Nach dem Seitenwechsel plätscherte es lange Zeit doch ziemlich dahin und unsere Unterhaltungen waren größtenteils spannender als das Geschehen auf dem grünen Rasen. Erst als ihnen die Zeit ein wenig davon lief, riskierte die FSG mehr, aber so wirklich gefährlich wurden sie nicht. Und das, trotz dass sie die ganze zweite Hälfte mit einem Mann mehr spielten, da ein einheimischer Spieler es fertig brachte in der 44. und der 45.+4. Minuten die gelbe und gelb-rote Karte erhielt - beide wegen Foulspiel am gegnerischen Torhüter, das hab ich so auch noch nie gesehen.

 

Um 21:45 Uhr starteten wir im letzten Ort vor der ehemaligen Bundesgrenze ab und bis zu mir nachhause waren es (mit dem kleinen Schlenker in Neuhof) 118 Kilometer bzw. 1:40 Stunden. Das Navi lotste uns dieses mal über Vacha und ein ganzes Stück durch Thüringen die B84 bis nach Hünfeld. Hier wieder auf die B27 und diese wurde an Fulda vorbei direkt bis zur A66 befahren, auf welcher wir dann bis zur Ausfahrt Neuhof-Süd blieben. Dort verließen wir die Autobahn und am Pendlerparkplatz trennten sich unsere Wege. Matthias fuhr über die A66 weiter in Richtung Heimat, Sven und ich mussten noch knapp 50 Minuten einmal quer durch den Vogelsberg eiern (inkl. Tanken in Grebenhain), bis ich um 23:40 Uhr mein Fahrzeug in meiner Garage abstellte. Oben machte ich noch schnell den Bericht fertig, stellte ihn auf die Homepage und verzog mich dann aber auch recht schnell ins Bett, morgen geht es ja wieder komplett in den Süden des Landes.


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