Saison 2025/26

Gruppenliga Kassel 1

(25. Spieltag)

 

Sportplatz an der Terasse
(Edermünde - Holzhausen)

 
Donnerstag, 30. April 2026 / 19:00 Uhr
 
SC Edermünde -
TuSpo Mengeringhausen


6:2 (4:0)


Tore:

1:0 (2.) Felix Mertsch (Foulelfmeter)

2:0 (26.) Felix Mertsch (Foulelfmeter)

3:0 (31.) Leroy Bawuah

4:0 (37.) Leroy Bawuah

4:1 (65.) Tim Sommer (Foulelfmeter)

5:1 (74.) Alexander Einwächter

5:2 (85.) Giulian Braun

6:2 (90.) Jeremy Abel

  

Gelbe Karten: Julian Bachmann (50.) / Yannic Weiss (25.), Luca Lüther (73.).

Schiedsrichter: Felix Guldan

Zuschauer: ca. 110


Nachdem wir gestern einen Kreisoberligisten in Nordhessen besucht haben, ging es heute sogar mit einem Gruppenligisten weiter. Geplant hatte ich ursprünglich Rengershausen in der Gruppenliga Kassel 2, aber hier sah ich, dass dieses Match am vergangenen Wochenende auf Kunstrasen umgelegt wurde. Die SG Neukirchen/Röllshausen spielte nicht im Stadion in Neukirchen, sondern in Ground B im Nachbarort, in Homberg wird irgendwie gefühlt seit Jahren angeblich der Rasenplatz saniert und man spielt nur auf dem Kunstrasen nebenan und in der Gruppenliga Fulda gab es noch die SG Neuenstein, eine Spielgemeinschaft, die aber heute leider auch nicht auf ihrem Hauptplatz angesetzt war. Die letzte Hoffnung auf ein Kreuz in der Gruppenliga war als der SC Edermünde in der GL Kassel 1 und hier blieb zum Glück alles wie geplant und so nahmen wir dieses Spiel mit in unsere Planungen auf. Hier hatte ich eigentlich geschielt, dass diese evtl. in die Aufstiegsrelegation kommen, aber a) was man hat, hat man und b) wer weiß, ob ich dann überhaupt Zeit gehabt hätte. Lange Zeit hatte kein mir noch fehlender Gruppenligist ein Heimspiel unter der Woche, schön dass es jetzt mal wieder klappt und ich den Füllstand in allen acht Staffel addiert auf 125 von 135 (fast 93%) schrauben kann.

 

In der Gruppenliga Kassel 1 sind 16 Mannschaften aktiv und tabellarisch gesehen handelt es sich beim Duell SC Edermünde gegen TuSpo Mengeringhausen um die Teams auf den Plätzen 3 und 16. Viel klarer kann eine Favoritenrolle eigentlich nicht verteilt sein. Am 4. Spieltag sammelten die Gäste ihren ersten Punkt der Saison mit einem Remis, danach setzte es bis zum 20. Spieltag durchwegs nur Niederlagen, um kurz nach der Winterpause den bisher einzigen Sieg dieser Spielzeit zu feiern – auswärts beim Vorletzten des Rankings. Nach zwei weiteren Niederlagen folgten zwei Remis am Stück, seitdem dann wieder zwei Niederlagen. Das bedeutet erst sechs Punkte auf der Habenseite und sechs Spieltage vor Saisonende ist man dann auch seit letztem Wochenende rein rechnerisch fix abgestiegen. Ganz anders die Hausherren, denn als Dritter ist zwar bei 13 Zählern Rückstand der Platz an der Sonne und einzige Direktaufsteiger schon enteilt, zum 2. Rang und somit der Teilnahme an den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Verbandsliga, da hat man aber nur zwei Zähler weniger als der Konkurrent. Wie bereits erwähnt, es sind noch 18 Punkte zu holen und der Rivale muss am übernächsten Wochenende auswärts beim Spitzenreiter ran, zudem ist der SCE mit fünf Siegen in Folge (die letzten drei davon jeweils ohne Gegentor) derzeit gut drauf. Nach dem Abstieg in die Kreisoberliga vor zwei Jahren, könnte man so über dem Umweg der Relegation um den zweiten Aufstieg in Folge kämpfen. Im Kader stehen übrigens drei Spieler die sich combined für 57 ihrer 75 Tore auszeichnen, es scheint ausrechenbar zu sein, aber genauso wenig möglich zu sein, diese Jungs zu stoppen.

 

Nach Feierabend und Abendessen blieben leider nur exakt zehn Minuten Couch Time, ehe ich mich schon wieder fertig machen musste. Matthias kam pünktlich um 17:15 Uhr bei mir zuhause an, wir packten aber noch schnell Sachen von ihm ins Haus, da er kommende Nacht bei mir auf der Couch verbringen wird. Wir kommen nämlich geschätzt um 22:30 Uhr und wollen um 4 Uhr wieder bei mit weg, da würde es ja kein Sinn machen, wenn er nochmal 30 Minuten zu sich nachhause fährt und dann morgen früh wieder 30 Minuten wieder zu mir braucht, diese Stunde kann er sich sparen. Also kamen wir zwei, drei Minuten später weg, hatten 126 Kilometer auf dem Navi stehen, für die wir 1:27 Std. brauchen sollten. Die knapp Viertelstunde Puffer sank aber bereits auf der Landstraße als vor uns ein nicht zu überholender Traktor uns die ersten Minuten kostete. Kaum auf der A5 war dort die kleine Verzögerung bis zum Ohmtal-Dreieck auch ein klein wenig länger war, als auf dem Navi zu sehen und aller schlechten Dinge sind Drei, ploppte plötzlich auf Höhe Gudensberg, also kurz vor bevor wir am Ziel waren, noch ein Stau auf. Diesen umfuhren wir für die Dauer einer Ausfahrt, fuhren hinter dem Stau (der übrigens wegen Markierungsaebeiten entstanden war) nochmal für die Dauer von exakt einer Ausfahrt nochmal auf die B49, um dann an der Ausfahrt Edermünde direkt wieder herunter zu fahren. Auf der Landstraße waren es dann ja nur noch exakt ein Kilometer und wir erreichten den Parkplatz des Sportgeländes um 19:56 Uhr. Eine Minute Fußmarsch später standen wir an der Kasse, zahlten fünf Euro und sahen schon, wie beide Teams aus der Kabine bereits aus der Kabine kamen. Ich drehte dennoch erstmal meine Fotorunde und lichtete dann halt unterwegs den Anstoß mit ab, welcher heute mal mit +3 stattfand.

 

Ich hatte meine Runde gerade fertig gedreht und mich zu Matthias gestellt, als es schon den ersten Aufreger gab. Ein Foul, ein Schrei, ein Pfiff, nach 35 Sekunden gab es Elfmeter für die Hausherren und mit ein wenig Glück wurde dieser in der 2. Minute auch direkt verwandelt. Es war fortan ein recht offenes Spiel, der Tabellenletzte spielte ebenfalls munter mit, ohne aber vor dem Tor wirklich gefährlich zu werden. Was sie aber defensiv auf den Platz legten, das war unter aller Kanone, oftmals reichte schon ein langer Ball, um ihre ganze Abwehr auszuhebeln. Im Anschluss an solch einen Pass gab es nach etwss mehr als der Hälfte der ersten 45 Minuten den zweiten Foulelfmeter, welcher dieses Mal sicherer verwandelt wurde. Mit der Nicht-Leistung in der Verteidigung ging es weiter und es gab einige Alleingänge, wobei der Favorit hier sogar noch einige vergab, denn sonst hätte es noch höher als 4-0 zum Gang in die Kaninen gestanden. Nach dem Seitenwechsel war es weiterhin eine offenen Partie, die Hausherren wechselten zwei der drei Spieler aus, die heute alle vier und sonst aktuell 61 der 79 Tore erzielt haben. Die TuSpo kam nun hin und wieder auch mal zu Chancen, um ihren ersten Treffer des Tages zu erzielen, benötigten sie aber ebenfalls einen (berechtigten) Foulelfmeter. Zeitweise plötscherte es auch ein wenig dahin, da die Partie trotz des Anschlusstreffers natürlich entschieden war.  Edermünde erhöhte nochmal, Mengeringhausen verkürzte ebenfalls nochmal und zum Abschluss stellte ein SC-Einwechsler den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder her und da wir uns bereits in der 90. Minute befanden, war es dieses 6-2 auch der Endstand nach 90+4 Minuten.

 

Es war 20:55 Uhr, als wir in Nordhessen wieder in Matthias‘ Auto stiegen und uns auf den Weg zu mir nach Hause machten. Binnen zwei Minuten waren wir wieder auf der B49 und sahen erstmal auf der Gegenfahrspur wie der Stau dort mittlerweile noch länger war, als auf unserer Hinfahrt. Ansonsten waren die Autobahnen mal wieder halbwegs entspannt leer und wir kamen gut voran, bis wir hinter dem Ohmtal-Dreieck an der Ausfahrt Homberg (Ohm) von der A5 runter fuhren und die letzten 40 Kilometer wieder durch Mücke und Nidda bzw. auch wieder durch viele Wälder und an Wiesen & Äcker vorbei fuhren. Immerhin ließen uns die Waldbewohner in Ruhe und wir kamen um 22:30 Uhr bei mir daheim an. Ich stellte diesen Bericht noch schnell auf die Homepage und verzog ich ins Bett, während Matthias es sich auf der Couch bequem machte.


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