Saison 2025/26

Kreisoberliga Waldeck-Frankenberg

(Nachholspiel vom 23. Spieltag)

 

Sportanlage Ederauen
(Edertal - Bergheim)

 
Mittwoch, 29. April 2026 / 19:00 Uhr
 
Eintracht 04 Edertal -
TSV Gemünden


0:1 (0:1)


Tor:

0:1 (45.+1.) Frederik Schmidt

  

Gelbe Karten: Fabian Feldmann (90.+2.) / Gabion Ismajli (22.), Sami Chahbouni (54.).

Schiedsrichter: Michael Brand

Zuschauer: ca. 65


Gestern mit Kreisliga B noch etwas Unterklassiges geschaut, geht es in den nächsten beiden Tagen ein wenig höherklassiger voran und das jeweils auch in Nordhessen. Für heute gab es einen Kreisoberligisten im Kreis Waldeck-Frankenberg, das dürfte der Fußballkreis sein, in dem es zuletzt mit am Besten voran ging – weil hier eben aber auch noch mit am meisten Plätze gefehlt haben. Deswegen wird auf diese (und auch auf die anderen nordhessischen Kreisoberligen) derzeit ein besonderes Augenmerk gelegt und wenn hier ein neuer Platz möglich ist und ich mich nicht zu müde fühle die zumeist mindestens 1:15 Std. Anreise in diese nördlichen hessischen Kreise auf mich zu nehmen, dann versuche ich diese auch zu nutzen. Somit kam ich bereits vor dem heutigen Match auf exakt ein Dutzend KOL-Plätze in den fünf nördlichsten Staffeln in dieser Saison und es dürften noch in etwa knapp eine Handvoll sicherlich dazu kommen.

 

Wie bereits erwähnt, es handelt sich um die Kreisoberliga Waldeck-Frankenberg, also die achthöchste hessische Spielklasse und die Paarung am heutigen Abend lautete Eintracht 04 Edertal gegen TSV Gemünden/Wohra. In einer Liga mit 17 teilnehmenden Mannschaften handelt es sich tabellarisch gesehen um die Plätze Sieben und Zehn. Bei zwei Teams, die vorne bereits seit Wochen enteilt sind, sind die Chancen in diese Richtung also schon seit einigen Spieltagen dahin. Nach unten sollten zumindestens die Gäste noch ein Auge offen haben, denn die Anzahl an Regelabsteigern liegt bei Fünf plus einen Abstiegsrelegationsplatz. Dort steht eine Mannschaft mit 31 Zählern, Gemünden hat bisher 37 Punkte auf ihr Konto verbuchen können plus die bessere Tordifferenz plus das heutige Nachholspiel als Joker. Da es insgesamt nur noch fünf Spieltage sind und somit maximal nur noch 15 Punkte geholt werden können, wäre ein Auswärtssieg heute wohl mehr als die halbe Miete. Die 04er pendelten in den letzten Jahren zumeist zwischen Gruppenliga und Kreisoberliga hin und her, es gab den ein oder anderen Auf-, aber auch den ein oder anderen Abstieg, in dieser Saison dann eben mal nichts von beidem. Der TSV ist Aufsteiger aus der Kreisliga A, in dieser Liga war man in den letzten knapp 15 Jahren auch fast durchgehend unterwegs, nur 22/23 spielte man in der KOL, stieg aber direkt wieder ab. In dieser Spielzeit besteht berechtigte Hoffnung, dass sich dieses Szenario nicht wiederholt, wie man weiter oben sehen kann.

 

Matthias sagte mir gestern, dass er neben unserer längeren Freitag-Tour auch heute und morgen mit dabei ist, was mich natürlich erfreute, denn Gesellschaft ist natürlich immer besser, als alleine am Platz herum zu stehen. Wir vereinbarten, dass er um 17:15 Uhr bei mir zuhause sein soll und von hier waren es 122 Kilometer bzw. 1:27 Stunden bis zum Tagesziel. Komplett pünktlich kamen wir weg und unser Weg führte uns durch Nidda und Mücke bis zur Autobahnauffahrt Homberg (Ohm) zur A5. Hier blieben wir aber nur für ziemlich genau zehn Kilometer, denn am Ohmtal-Dreieck wechselten wir auf die A49 in Richtung Nordhessen. An der Ausfahrt Wabern verließen wir den Highway und hatten zum Schluss noch 15 Kilometer auf Landstraßen, beginnend auf der B253 südlich an Fritzlar vorbei. Um 18:43 Uhr kamen wir am Sportgelände an und der Parkplatz war groß genug, so dass wir hier auch mit einem (oder mehreren) LKW hätten anreisen können. Natürlich drehten wir erstmal unsere Fotorunde und stellten uns gegenüber des Sportheims hin, so schauten wir wenigstens nicht in die tief stehende Sonne.

 

Anpfiff war heute mit etwa +2 sogar noch halbwegs pünktlich, trotz ziemlich ausführlicher Kreis-Laberei der Gastgeber. In der ersten Hälfte wurde sehr wenig Fußball gespielt, viel mehr wurde der Sport gekämpft, untermalt aber auch von sehr vielen ungenauen Zuspielen und Fehlpässen. Die Hausherren hatten offensiv absolut gar nichts vorzuweisen, die Gäste tauchten wenigstens hin und wieder mal vor dem Edertaler Gehäuse auf, aber ihre Abschlüsse waren zumeist jenseits von gut und böse. In der Nachspielzeit der ersten 45 Minuten stocherten sie aus dem Gewühl doch noch einmal die Kugel über die Linie und wegen ihrer Bemühungen nennen wir es mal „recht verdient“. Nach dem Seitenwechsel wurde es nicht unbedingt besser, aber da der TSV in der ersten Viertelstunde zwei Mal den Pfosten trafen, ging ihre knappe Führung allerspätestens jetzt in Ordnung. So langsam lief Edertal die Zeit davon, man mühte sich mittlerweile auch, aber ihre einzige wirkliche Torchance war ein Fernschuss aus über 20 Metern. Kein besonders guter Kick, den Gästen wird es egal sein, wichtiger Dreier für sie und der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz wurde auf neun Zähler ausgebaut.

 

Um 20:55 Uhr saßen wir schon wieder im Auto und machten uns schon wieder auf den Heimweg. Das erste Stückchen wurden wir dieses Mal ein klein wenig anders vom Navi gelotst, aber nach sechs, sieben Kilometern waren wir dann auch wieder zurück auf der Route vom Hinweg. Entsprechend schnell waren wir erneut auf der A49. Eher im gemütlichen Fahrstil ging es  zurück, denn morgen ist ja bereits der letzte Arbeitstag der Woche, auch wenn wir eigentlich jeden möglichen Schlaf nutzen sollten, denn am Freitag gibt es ja wieder einen sehr langen Tag mit einer kurzen Nacht zuvor. Nach dem ganz kurzen Stückchen A5 ging es dann wieder durch Wälder & Wiesen nachhause und um 22:20 Uhr stellte ich meine Karre in der Garage ab. Nachdem ich diesen Bericht online gestellt hatte, verzog ich mich dann aber doch recht zeitnah in die Waagrechte.

 


Datenschutz | Vertrag widerrufen