Saison 2025/26
Kreisoberliga Frankfurt
(29. Spieltag)
Sportanlage Hahnstraße - Platz 2 (KR)
(Frankfurt/Main-Niederrad)
Sonntag, 19. April 2026 / 17:00
Uhr
GSU Hellas Frankfurt -
SG Westend Frankfurt
1:4 (1:3)
Tore:
0:1 (7.) Romal Naziri
0:2 (34.) Amin Anedam
0:3 (39.) Amin Kambuhe
1:3 (45.+2.) Said Naimi
1:4 (82.) Mustafa Ilhan
Gelbe Karten: Elias Benhima (44.), Dimitrios Bochlos (45.+2.), Leonidas Amanatidis (83.) / Anas Bakkali (26.), Amin
Anedam (45.+2.), xxx (66.), Mirsen Mehmedovic (75.), Romal Naziri (78.).
Schiedsrichter: Kerim Yilmaz
Zuschauer: ca. 25
Der OFC wird ja zu großen Teilen auf Samstage terminiert, was mir logischerweise während der laufenden Eishockeysaison ganz gut passt, da hier meine Freitage & Sonntage
bereits belegt sind. Jetzt, nachdem die Saison für den EC Bad Nauheim beendet ist, habe ich absolut keine Probleme mit einer Terminierung zu Beginn oder zum Ende des Wochenendes. Im Gegenteil, so
kann ich wenigstens auch Zwei-Tages-Touren ins Auge fassen, was es gerade für weiter entfernte Grounds einfacher macht, um diese kreuzen zu können. So kam ich auch erst gestern Nacht um 0:35 Uhr
von einer kleinen Nord/Ost-Tour nachhause, auf welcher ich zwei Oberligisten abhaken konnte. Ich schaute direkt nach der Veröffentlichung der fixen Spieltermine, ob Abends noch irgendwas möglich
sei und obwohl ich nicht damit rechnete, fand ich tatsächlich für den Abend noch ein zeitlich passendes Spiel. War dem nicht genug, nein, es war auch noch ein fehlender Kreisoberligist, die ich
ja eh immer suche. Auch das war aber noch nicht alles, es war einer in der KOL Frankfurt, ganz am südlichen Stadrand nur einen Katzensprung von der A3 entfernt, die meine Strecke nachhause sein
wird, wenn ich aus Mainz direkt in Richtung Heimat fahren würde.
So ging es also um 11:45 Uhr direkt nach dem Mittagessen in die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, wo der OFC zwar beim Tabellenvorletzten drei Punkte holte, aber spielerisch erneut
alles andere als überzeugte. Da in unserer Situation erstmal nur die Punkte zählen, kann ich damit leben, dennoch aber über weite Strecke ein echt unsouveräner Auftritt, der viele Fragezeichen
hinterließ. So nahm ich das Ergebnis erleichtert hin, applaudierte kurz und machte mich auf den kurzen Fußmarsch zum Parkplatz des Otto-Schott-Sportgeländes in Mainz, wo ich um 16:05 Uhr
abstartete. Da ich am Gästeblock vobei musste, hatte ich ein wenig Abfahrtsstau, war aber dennoch nach sechs, sieben Minuten auf der A643. Insgesamt waren es nur 45 Kilometer, die es zu
bewältigen galt und laut Navi sollte es 31 Minuten dauern. Von der A643 ging es schnell auf die A66 und hier blieb ich bis zum Nordwestkreuz, wo ich auf die A5 wechselte. Bereits nach Überquerung
des Mains musste ich aber an der Ausfahrt Niederrad auch schon komplett vom Highway herunter und hatte zum Abschluss noch 1,5 Kilometer Stadtverker, aber eigentlich ging es nur geradeaus, bis zur
Einfahrt Hahnstraße. Hier gab es wegen der S-Bahn Station einen großen Parkplatz, der recht voll war (hauptsächlich mit vielen auswärtigen Kennzeichen, die die kostenlosen Stellplätze mit
Bahn-Anschluss zum Flughafen nutzen dürften), aber ich fand doch noch einen freien Stellplatz. Zuerst wolte jch gegenüber auf die Anlage, aber das Schild TSG Niederrad machte mich stutzig und ich
merkte, dass ich 100 Meter weiter auf die andere Seite der Straße musste. Den Innenraum betreten, war mir schnell klar, dass ich meine Hoffnung mit dem Abendessen hier auf der Anlage nichts wird,
da es einfach nichts gibt (auch Eintritt wurde nicht kassiert). Ich drehte meine Foto-Runde und stellte mich seitlich des Spielfelds hin, musste aber noch warten, denn man kam schon zu spät aus
der Kabine, dann fehlte noch eine Linienrichterfahne, Anpfiff am Ende mal wieder mit +8.
Es handelte sich in der achtklassigen Kreisoberliga Frankfurt um ein Kellerduell, denn die Griechischen SU Hellas Frankfurt als Fünfzehnter traf auf die SG Westend Frankfurt,
ihres Zeichens Vierzehnter. In der Liga mit 17 Mannschaften gibt es fünf Regelabsteiger und ein weiteres Team muss noch in Relegationsspielen eine Ehrenrunde im Kampf um den Abstieg drehen. Die
Hausherren sammelten bisher nur 19 Punkte in 26 Spielen und dürften bei 12 Punkten Rückstand auf Platz 12 nicht mehr zu retten sein, selbst wenn das dort stehende Team bereits ein Spiel mehr
ausgetragen hatte. Die heutige Kontrahent steht zwar nur ein Platz vor den Griechen, aber sie haben zehn Zähler mehr auf dem eigenen Konto, mit einem Sieg könnte man bei passenden anderen
Ergebnissen vielleicht schon heute komplett über den Strich springen. Ein weiteres Plus ist, dass man es aus den dann noch vorhandenen fünf Spielen in der eigenen Hand hat, denn man spielt in
vier dieser fünf Spiele gegen direkte Konkurrenten, die hinter ihnen stehen oder maximal zwei Punkte mehr auf dem Konto
Auch heute machten die Gäste, die nach sieben Spielen ohne Sieg letzte Woche den Bann endlich durchbrechen konnten, dass heute nur eine Mannschaft als Sieger dieses Sportgelände
verlassen kann. Schon kurz nach Spielbeginn hatte man die erste sehr gute Chance und es dauerte auch nur bis zur 7. Minute, dann hatte der Ball das erste Mal eingeschlagen. Im weiteren Verlauf
war man immer noch überlegen, ließ aber oftmals den Zug zum Tor vermissen. Erst mit zwei Toren binnen fünf Minuten wurde kurz vor der Halbzeit auch das Ergebnis auf ein standesgemäßes nach
Spielverlauf gestellt. Das schönste Tor gelang aber den Einheimischen, denn nach einem Fehlpass im Mittelfeld schaltete ein GSU-Akteur schnell und schoss aus der eigenen Hälfte über den weit
aufgerückten Torhüter zu, 1-3 ein. Hektisch wurde es dann nochmal Sekunden vor dem Halbzeitpfiff, als es nach einem Zusammenprall zweier Spieler eine kleine Rudelbildung ab, aber die Gemüter
beruhigten sich dann in den 15 Minuten Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb die SGW spielbestimmend, vergab auch die ein oder andere Möglichkeit, aber ihr Spiel bekam eher das Prädikat
„zurückhaltend kontrollierend“, was aber auch ausreichte, denn bei Hellas war wenig Aufbäumen oder der unbedingte Wille das Ding noch zu drehen zu vernehmen. So plätscherte es zeitweise doch ganz
schön dahin und mit dem 1-4 in der 82. Minute war dann auch endgültig der Deckel drauf.
Ich bewegte mich schon kurz vor Spielende in Richtung der nähesten Eckfahne zum Ausgang hin und
verschwand dann auch direkt nach Beendigung der Partie. Durch die ganzen Verspätungen (die zweite Hälfte wurde mit +14 angepfiffen) war es bereits 19:01 Uhr, als ich wieder in mein Auto einstieg
und los fuhr. Ein klein wenig Stadtverkehr war es, leider musste ich auch noch an einem ziemlich hässlichen Stadion vorbei, war aber dafür dann ruckzuck auf der A3- Insgesamt war der Heimweg ja
nur 75 Kilometer und sollte 54 Minuten dauern, was natürlich für meine sonstigen Strecken jetzt alles andere als eine Weltreise ist. Ich war allerdings recht müde und fuhr so ziemlich gemütlich
auf der Autobahn bis zur Ausfahrt Hanau und auch via B43a an der Gebrüder-Grimm-Stadt vorbei. Dahinter ging es nochmal auf die A45 und an der Ausfahrt Staden war die Autobahnfahrerei für dieses
Wochenende auch endlich beendet. Die letzten knapp 15 Kilometer bis nachhause waren nur noch Landstraße und um ziemlich genau 20:15 Uhr stellte ich mein Fahrzeug in der Garage ab. Oben schaute
ich noch ein wenig Darts, legte mich zu Beginn des Finales ins Bett und schlief noch vor Beendigung dieses aber ein.