Saison 2025/26

Kreisliga A Essen 1

(23. Spieltag)

 

Sportplatz Am Sommerbad (KR)
(Essen/Ruhr - Dellwig)

 
Sonntag, 12. April 2026 / 11:00 Uhr
 
RuWa Dellwig -
KSG AL-ARZ Libanon Essen


4:5 (1:3)


Tore:

1:0 (5.) Christoph Jügel

1:1 (13.) Joel Lombardi

1:2 (23.) Joel Lombardi

1:3 (33.) Khaled El-Zein

2:3 (56.) Emirhan Güldogan

2:4 (60.) Khaled El-Zein (Foulelfmeter)

3:4 (65.) Emirhan Güldogan

3:5 (75.) Ahrif Wendt

4:5 (86.) Ismail Kaan Cördük

   

Gelb-Rote Karte: Julian Mali (29./DEL/außerhalb des Spielfelds).

Gelbe Karten: Julian Mali (13.), Christian Szopa (60.), Yasin Kinik (90.+2.) / xxx (66.), Antonio Lombardi (87.), xxx (90.+3.).

Schiedsrichter: k.A.

Zuschauer: 50


Die freien Tage ohne Eishockey (die ja jetzt bis Mitte August noch ziemlich viele sind) müssen genutzt werden, idealerweise um meine größten Suchfelder (zuerst die deutschen Oberligen, danach die hessischen Gruppen- und Kreisoberligen) ein wenig zu füllen. Für Heute hatte ich lange noch keine Tour stehen, aber einen Oberligisten würde ich gerne schon machen. Ich erinnerte mich daran, dass der Aufsteiger Blau-Weiß Dingden Patrick auch noch fehlen würde und fragte ihn auf unserer Oster-Tour am vergangenen Wochenende, ob er denn für den kommenden Sonntag noch frei sei und ob wir das gemeinsam durchziehen wollen. Er willigte ein, ich suchte ein passendes Vormittag-Spiel dazu und er fand gleichzeitig noch einen Kick für danach und somit war binnen wenigen Minuten die heutige Tour mit drei Partien geschnürt. Thorsten Mankel sah den Trip auf meiner Homepage und war letztendlich auch mit dabei, so dass wir eine 3er-Gruppe am heutigen Tag bildeten. Gestern machten wir dann die genauen Abfahrtszeiten fest, mehr war ja sowieso nicht abzuklären.

 

Mein derzeit komischer Schlafrhythmus sorgte mal wieder für eine komische Nacht, so lag ich zwar bereits gegen Mitternacht in der Waagrechten und war auch bereits eingeschlafen, war aber zwischen 3 und 4:30 Uhr komplett wach. Ich knackte zwar nochmal weg, aber das waren dann nur noch weniger als drei Stunden bis zum klingeln des Weckers um 7:15 Uhr, also weit entfernt von einer richtigen Ruhephase. Schnell frisch gemacht, zwei Toastbrote rein geschoben, um wenigstens etwas im Magen zu haben. Ich wollte um 8:40 Uhr weg, war aber üblicherweise wieder mal drei, vier Minuten später, als ich den Schlüssel im Zündschloss meines Autos umdrehte. Von zuhause waren es (inkl. den beiden kleinen Schlenkern um meine Mitfahrer einzusammeln) 244 Kilometer und 2:44 Std. Fahrzeit. Das bedeutete eine halbe Stunde Puffer, anders wäre es mit der Zugankunft von Patrick in Butzbach auch gar nicht möglich gewesen. In der Stadt war aber die Zufahrt zum großen Kreisel gesperrt, also musste ich das umfahren, bog natürlich auch noch einmal falsch ab und war auf der falschen Seite der Bahnschienen. Also wieder retour und bis ich Patrick eingesammelt hatte, standen wir schon bei +6. An Gießener Südkreuz auf die A45 gefahren, Thorsten informiert, dass es 9 Uhr wird, bis wir ihn am P&R-Parkplatz Haiger-Burbach einsammeln. Zwischendurch gesehen, dass das Westhofener Kreuz wegen Bauarbeiten gesperrt ist und wir über Köln gelotst werden, was aber auch kein Problem war, uns blieben immer noch 20 Minuten Puffer. Am Kreuz Olpe-Süd dann halt auf die A4 wechseln, mussten wir vor der Domstadt auf die A3 in Richtung Norden abbiegen. Hier blieben wir auch bis zum Kreuz Oberhausen-West, wo uns der letzte Wechsel der Autobahn ,zur A42 in östliche Richtung, schon fast bis zum Ziel brachte. An der Ausfahrt Bottrop-Süd herunter, hatten wir nur noch knapp einen Kilometer Stadtverkehr. Um 10:45 Uhr kamen wir am Ground an, nach kurzer Suche fanden wir auch einen Parkplatz und waren drei, vier Minuten später nach dem Bezahlen von vier Euro im Ground. Logischerweise wurden erstmal die Fotos geschossen, naja, war ja jetzt nicht der größte Akt, aber gehört halt dazu. Nach Anpfiff gesellte ich mich dann zu den anderen Beiden und wir verfolgten das Treiben auf dem künstlichen Grün.

 

In der Kreisliga A Essen (Staffel 1) stehen sich in einer Partie des 23. Spieltags RuWa Dellwig und KSG Al-Arz Libanon Essen gegenüber oder in Tabellenplätzen ausgedrückt die Teams auf den Rängen Acht und Zwei in einer 15er Liga. Die Hausherren vor dem siebtletzten Spieltag der Saison komplett im Mittelfeld und bei 25 Punkten Rückstand auf den einzigen Aufstiegs- und zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze also auch jenseits von gut und böse. Nach der Winterpause kam man bisher auch nur auf ein Remis und fünf Niederlagen, was derzeit sicherlich nicht für eine breite Brust sorgt. Die Gäste hingegen als Zweiter mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenführer, der am Ende der Saison dann auch als einzige Mannschaft aufsteigt. Da man allerdings auch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat, kann man noch ein wenig ohne Gegenwehr heran kommen. Man hat es allerdings nicht mehr in der eigenen Hand, nachdem man das direkte Duell mit dem Spitzenreiter vor zwei Wochen in der 90.+7. Minute mit 2-3 verloren hat. Beide Mannschaften sind die letzten Jahre fast durchgehend schon in dieser Kreisliga A, die Hausherren waren nur  zwischendurch einmal für zwei Jahre eine Spielklasse weiter oben, in der Bezirksliga.

 

Die Partie begann völlig überraschend mit der frühen Führung der Hausherren, aber unter gütiger Mithilfe des gegnerischen Torhüters, der den Eckball einfach ins eigene Tor fallen ließ. Schnell war aber zu sehen, dass die Zweitplatzierten aber in allen Belangen das bessere Team waren. So dauerte es logischerweise auch nicht lange und das Spiel war nicht nur gedreht, sondern auch noch auf 1-3 gestellt. Zwischendurch gab es noch eine gelb-rote Karte für einen bereits ausgewechselten Spieler der Einheimischen, der danach frustriert gegen eine Werbebande getreten hatte. Nach dem Seitenwechsel tat der Favorit eher nur das Nötigste, so konnte RuWa noch zwei Mal verkürzen, aber die Libanesen zogen direkt immer wieder an und stellten jeweils den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Überraschenderweise gaben sich die Gastgeber immer noch nicht geschlagen und verkürzten erneut auf 4-5 und in den noch verbleibenden fünf plus vier Minuten gab es am Anfang tatsächlich Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der Nachspielzeit spielte es der Tabellenzweite aber gekonnt herunter und ließ dann nichts mehr zu.

 

Zu Teil 2 des Berichts => KLICK!


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