Saison 2025/26

Mittelrheinliga

(22. Spieltag)

 

Jean-Löring-Sportpark - Platz 2 (KR)
(Köln-Zollstock)

 
Freitag, 10. April 2026 / 19:30 Uhr
 
SC Fortuna Köln II -
FC Wegberg-Beeck


2:2 (0:1)


Tore:

0:1 (22.) Marc Kleefisch

0:2 (47.) Justin Hoffmanns

1:2 (67.) Salvatore Davide Giambra

2:2 (75.) Jamal Issifou

   

Gelbe Karten: Jibeom Seo (3.), Jonathan Kafu (34.), xxx (75.) / Yannik Leersmacher (42.), David Osario Arize (87.).

Schiedsrichter: Noah Straeten

Zuschauer: 150


Erster „freier“ Freitag nach dem Ende der Eishockey-Saison, denn vor zwei Wochen war in Bad Nauheim Abschlussfeier und letzte Woche begann am Freitag unsere 4-Tages Oster-Tour, heute dann wie gesagt komplett frei bzw. erstmal keine Termine. Mein Kampf gegen die Oberligisten geht ja derzeit immer weiter und so passte mir das Mittelrheinliga-Spiel in Köln heute super, denn das ist noch im erreichbaren Bereich für einen Freitag, wenn man Samstags wieder zuhause bzw. in Offenbach sein will. In dieser Liga ist es mittlerweile dann auch bereits Ground Nummer 11 von 16 und wenn das Kreuz gesetzt ist, dann fehlen nur noch 62 der 237 deutschen Oberliga-Grounds. Es geht also voran, auch wenn noch einiges an Arbeit bevor steht, das ist mir aber durchaus auch bewusst. Matthias war auch dabei, zu Zweit ist es eh immer unterhaltsamer und zudem teilt man sich dann natürlich auch die derzeit frechen Spritkosten.

 

Tabellarisch gesehen, dürften wir uns irgendwo im Bereich der berühmten „goldenen Ananas“ befinden, denn es stehen sich die Teams auf den Rängen Sechs und Acht gegenüber, die im bisherigen Saisonverlauf 36 bzw. 33 Punkte gesammelt haben. Der Tabellenführer und potentieller einziger Direktaufsteiger (in NRW gibt es keine Oberliga-Relegation) ist mit 50 Zählern den beiden Teams bereits enteilt. Drei fixe Absteiger gibt es und dort stehen Mannschaften mit 14, 12 und 8 Punkten, also auch hier ist genug Punktedifferenz vorhanden, so dass man dort nicht mehr hinein rutschen wird. Die Zweite des Regionalliga West Tabellenführer war in der Saison 2015/16 sogar noch Bezirksligist, stieg in dieser Saison aber auf. Nach drei Jahren Landesliga folgte ein erneuter Aufstieg und seit 2019/20 ist man durchgehend in der Mittelrheinliga unterwegs. Die Gäste haben in den letzten Saisons eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich, länger als zwei Jahre am Stück war man nie in der gleichen Liga, 14/15 Aufstieg in die RLW (Regionalliga West), 15/16 Abstieg in die MRL (Mittelrheinliga), 16/17 Aufstieg in die RLW, 17/18 Abstieg in die MRL, 19/20 Aufstieg in die RLW, 21/22 Abstieg in die MRL, 22/23 Aufstieg in die RLW, 23/24 Abstieg in die MRL, eigentlich blieb man nur zwei Mal (inkl. der aktuellen Saison) zwei Jahre am Stück in der Mittelrheinliga und ein einziges Mal zwei Jahre Regionalliga nacheinander und das war, als es wegen Corona nur einen einzigen Absteiger gab.

 

Den früheren freitäglichen Feierabend nutzte ich, um nach dem Mittagessen zuerst die ein oder andere Sache zu erledigen, was seit letztem Montag liegen geblieben ist, weil ich nun den elften Tag in Folge beim Fußball bin bzw. zwischendurch auch noch vier Tage auf Oster-Tour in Osteuropa unterwegs war. Ein Stündchen auf der Couch blieb trotzdem zusätzlich auch noch drin, bevor ich mich zuhause auf den Weg machte und mich mit Matthias um 16:30 Uhr in Berstadt traf. Hier stieg ich bei ihm ins Auto und wir befuhren direkt die A45, die Strecke von unserem Treffpunkt aus waren 184 Kilometer und wurde wegen eines kleinen Staus unterwegs mit 2:08 Std. angegeben. Durch das Siegerland hatten wir keinerlei Probleme, auf der A4 dann der bereits erwähnte Stau, der uns aber nur wenige Minuten kostete und schon erreichten wir den Außenbereich der Domstadt. Am Kreuz Köln-Ost ging es kurz auf die A3, direkt dahinter am Dreieck Köln-Heumar wieder zurück auf die A4, aber auch hier ging es direkt an der nächsten Ausfahrt (Köln-Deutz) schon wieder herunter. Von hier waren es noch acht Kilometer, die uns u.a. auch fast direkt an der Kölnarena vorbei führten, wo eine Stunde später das zweite DEL Play-off Halbfinale der Haie gegen die Eisbären Berlin beginnt. Da wir nach der Autobahn auch noch problemlos durch die Stadt kamen, waren wir bereits um 18:35 Uhr am Stadiongelände und parkten auch direkt dort.

 

Der Innenraum wurde betreten, ohne dass jemand kassierte (später liefen sie aber noch herum und sammelten sieben Euro pro Nase ein), wir drehten mal eine Runde und schossen schon erste Fotos vom Platz, auf dem 40 Minuten vor Beginn eines Oberliga-Spiels in einer Ecke noch sieben, acht Frauen trainierten. Danach hieß es halt warten, bis der Kick endlich beginnt, was sich schon ein wenig hinzog. Als das Spiel los ging, war es zu Beginn recht ausgeglichen, im Verlauf der ersten Hälfte, wurden die Gäste aber immer stärker, gingen Mitte des Abschnitts auch verdient per Kopf in Führung und brachten diese auch in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel stellten sie früh auf 0-2 und nachdem sie bereits in den ersten 45 Minuten besser waren, dachte ich, dass es sich damit erledigt hätte und die drei Punkte mit in den Kreis Heinsberg gehen würden. Aber weit gefehlt, plötzlich war es die Zwoote des Regionalliga-Spitzenreiters, die immer stärker wurde und sich auch einige Chancen erspielten. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit verkürzten sie am langen Pfosten und nur wenige Minuten später gelang ihnen per Flachschuss sogar der Ausgleich. Beide Teams versuchten in der Schlussphase noch den Lucky Punch zu setzen, da der Ball aber nicht mehr über die ging, blieb es am Ende bei der doch wohl gerechten Punkteteilung.

 

Direkt mit Abpfiff verließen wir das Sportgelände, es war 21:25 Uhr als wir wieder im Auto saßen und Matthias den Motor startete. Dieses Mal lotste sein Navi uns nicht auf der Autobahn außen herum, sondern mehr durch die Stadt, so dass wir beim Lentpark direkt auf die Rheinbrücke fuhren und kaum aus der Stadt draußen, ging es dann auch gleich auf die A4 im Richtung Olpe. Am Kreuz Olpe-Süd wechselten wir auf die A45 und hier galt es sich mal wieder durch die vielen Baustellen zu kämpfen, aber immerhin war der Verkehr erwartungsgemäß kaum vorhanden. Um 23:20 Uhr ließ Matthias mich in Berstadt raus, wo ich in meine Karre wechselte und etwas mehr als eine Viertelstunde später dann endgültig daheim war. Nachdem ich diesen Bericht fertig gestellt und hochgeladen hatte, verzog ich mich aufgrund von Müdigkeit recht schnell schon ins Bett, obwohl ich morgen eigentlich erstmal komplett ausschlafen kann.


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