Saison 2025/26

Kreisoberliga Gießen/Marburg Süd

(Nachholspiel vom 18. Spieltag)

 

Sportplatz an der Autobahn
(Grünberg/Hessen - Lumda)

 
Donnerstag, 09. April 2026 / 19:00 Uhr
 
FSG Lumda/Geilshausen/Odenhausen -
TV/VfR Groß-Felda


1:0 (1:0)


Tor:

1:0 (17.) Claudio Pinheiro da Cruz (Handelfmeter)

   

Gelbe Karten: Jonas Buchner (36.), Claudio Pinheiro da Cruz (45.), Fabrice Römer (51.) / David Schlosser (32.), Lars Michaelis (53.), Henning Kellendonk (75.), Marcel Reith (90.+3.).

Schiedsrichter: Dominic Friebertshäuser

Zuschauer: ca. 145

 

Der Vize-Freitag ist erreicht und somit auch der letzte Werktags-Kick unter der Woche in Hessen. Zum dritten Mal gab es keinen fehlenden Hauptplatz eines Kreisoberligisten für mich und somit wurde es auch heute zwar doch wieder ein KOL-Team, aber wie bereits am Dienstag ein Ground B einer Spielgemeinschaft. Da ich aber aber noch ein wenig mit Müdigkeit von der Oster-Tour kämpfe, war mir dieses Spiel aber ganz recht, da es a) keine allzu weite Anreise bedeutete und b) Anpfiff bereits um 19 Uhr angesetzt ist.

 

Es handelte sich um ein Nachholspiel des 18. Spieltags der Kreisoberliga Gießen/Marburg Süd, in welchem die Ränge Acht und Zwölf einer 16er Liga aufeinander treffen. Für die Einheimischen, die aktuell auf dem achten Platz liegen, gilt heute „verlieren verboten“! Nach oben ist der Zug bei 16 Punkten Rückstand logischerweise schon komplett abgefahren, nach unten befindet man sich eigentlich auch in einer guten Lage. Zum ersten der vier Regelabsteigern hat man immerhin schon12 Punkte Vorsprung, zum Abstiegsrelegationsplatz sind es auch deren Zehn. Dort steht allerdings der heutige Gegner, der mit einem Auswärtssieg auf sieben Punkte ran kommen könnte und zudem noch ein weiteres Nachholspiel hat (wobei dieses gegen den sich im Aufstiegskampf befindlichen Tabellenführer ist, Punkt(e) sind hier wohl eher unrealistisch). Dennoch eine sehr spannende Konstellation zum heutigen Match, wie ich finde. Seit dem Aufstieg 2019/20 befindet sich die heimische SG nun durchgehend in der KOL, der TV/VfR stieg 2017/18 aus der KLB in die KLA auf, wo man auch bis zum vergangenen Sommer spielte. Als Erster stieg man in die Kreisoberliga auf und erreichte zudem das Kreispokalfinale, welches man gegen die klassenhöhere SpVgg. Leusel aber knapp mit 0-2 verlor.

 

Matthias fehlte der Ground ebenfalls noch und so holte er mich um 18:05 Uhr bei lir zuhause ab, von wo es 39 Kilometer und 45 Minuten Fahrstrecke war. Durch Nidda hindurch ging es via Ulfa nach Laubach und danach wurde auch noch durch Grünberg gefahren. Dahinter war noch Beltershain und es folgte auch schon der Ortsteil Lumda, in dem auch unser heutiger Kick stattfinden wird. Zuerst mussten wir aber erst noch unter der A5 hindurch und direkt dahinter lag der Ground. Um 18:52 Uhr kamen wir dort an und parkten an einem Feldweg direkt neben der Autobahn. Roland war ebenfalls vor Ort und drehte gerade seine Fotorunde, nach kurzer Begrüßung drehte ich ebenfalls mein Ründ‘chen und just als ich ein Eckfahnenfoto kam der Ball in meine Richtung, was mir eine Ermahnung vom Schiedsrichter einbrachte, dass ich doch bitte hinter die Barriere soll. Da der Ball eh im Aus landete, nahm ich mir aber noch schnell die Sekunde Zeit für das Foto und verschwand dann zu den beiden Anderen, die sich auf der Geraden platziert hatten.


In den ersten Minuten war es weitestgehend ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften eher erstmal ein wenig belauerten.  Nach etwas mehr als einer Viertelstunde gab es einen Aufschrei auf der neu erbauten und gestern eröffneten Terrasse vor dem Sportheim und der Schiedsrichter gab ihnen recht und zeigte auf den Punkt - Handelfmeter! Diese gehörte eher in die Kategorie "angeschossen", aber ob der Arm jetzt unnatürlich abgespreizt war, oder nicht, das konnte ich von meiner Position her nicht sehen. Es gab aber wenig Proteste und der FSG-Toptorjäger (bereits 15 Tore) ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen, er verwandelte souverän zur Führung der Hausherren. Der Favorit hatte auch bis zum Gang in die Kabinen leichte Vorteile, aber wirklich viele Offensivaktionen gab es nicht mehr. Auch nach dem Seitenwechsel war wenig Action auf dem grünen Rasen zu vernehmen und so plätscherte es wirklich komplett dahin. Die Hausherren machten aufgrund ihrer Führung kaum noch was und die Gäste hatten einfach nicht die Durchschlagskraft sich gute Chancen zu erspielen. So blieb es letztendlich beim knappen Heimsieg, was alles in allem meiner Meinung nach doch in Ordnung ging, auch wenn die FSG nicht wirklich brillierte.

 

Kurz von Roland verabschiedet, saßen wir um 20:55 Uhr bereits wieder im Auto und machten uns auf dem Heimweg. Während ich noch das ein oder andere wegen unseren drei Berlin und Umgebung-Touren im Mai/Juni schaute, steuerte Matthias seine Karre gekonnt über die kurvigen und engen Gassen, sowie durch Wälder und Felder & Wiesen vorbei. Um 20:40 Uhr ließ er mich zuhause raus und nach einer Dusche machte ich diesen Bericht noch fertig und stellte ihn auf die Homepage, bevor ich gegen 23 Uhr ins Bett ging. Morgen ist dann ja zum Glück schon Wochenende und die nächsten Touren stehen auch schon wieder in den Startlöchern.


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