Saison 2025/26

Kreisliga B Friedberg 1

(20. Spieltag)

 

Sportplatz auf dem Gänsberg
(Rockenberg - Oppershofen)

 
Sonntag, 15. März 2026 / 15:00 Uhr
 
SG Oppershofen -
SV Philippseck Fauerbach


5:2 (4:1)


Tore:

1:0 (5.) Nick Bayer (Foulelfmetee)

2:0 (6.) Fynn Schnitzler

2:1 (17.) Oleg Spange

3:1 (27.) Dennis Bellersheim

4:1 (42.) Eric Bjarne Meyer

5:1 (53.) Eric Bjarne Meyer

5:2 (84.) Stefano Capacchione

 

Bes.Vorkommnis:Constantin-Adelin Indrei (90.+2./SVP) verschießt Foulelfmeter

Gelbe Karten: Mike Schmidt (16.), Lucas Link (81.) / Oleksandr Varych (29.).

Schiedsrichter: Yüksel Yigit

Zuschauer: ca. 35

 

Bei sonntäglichen Heimspielen des EC Bad Nauheim nehme ich doch auch ganz gerne noch einen neuen Fußballground rund um die Kurstadt mit. In diesem Kalenderjahr war das bisher noch nicht möglich, denn das letzte sonntägliche EC-Heimspiel fand wegen dem Family Day bereits um 16 Uhr statt und zuvor war unterklassig überall noch Winterpause. Heute klappte es dann endlich wieder mal und da der näheste bzw. am besten erreichbarste Spiel ein Kreisliga B Friedberg Spiel war, wählte ich mir dieses aus. Man hat auch einen Nebenplatz auf dem Sportgelände, aber bei Europlan hat hier nur ein einziger User ein Kreuz gesetzt und deswegen rechnete ich, sofern der Kick nicht abgesagt wird, schon mit einer Austragung auf dem Hauptspielfeld. Als Ersatz hatte ich mir aber direkt einen Plan B bereit gelegt, mit einem Kreisliga A Spiel, ebenfalls im Friedberger Fußballkreis, welcher aber nur der Ground B einer Spielgemeinschaft wäre, bei dieser ich den Hauptspielort bereits besucht habe. Wäre natürlich im Notfall aber besser als ein Nebenplatz und deswegen behielt ich dieses Match mal im Hinterkopf.

 

Gestern Abend früh im Bett gelegen, war ich heute auch entsprechend früh wach. Viel mehr als ausruhen, herum gammeln und ein wenig Wintersport im TV schauen geschah aber nicht, selbst nach dem Mittagessen legte ich mich nochmal ein wenig auf die Couch. Um 14:05 Uhr ging es zuhause endlich los, zuerst wurde die Bürgerpflicht erledigt und im Bürgerhaus die Wahlurne aufgesucht, gegen 14:15 Uhr saß ich im Auto und startete die Anfahrt zum Ground. Das Navi sagte 33 Minuten für die 33 Kilometer voraus, wobei ich mir sicher war, ohne zu rasen, auch noch zwei, drei Minuten heraus fahren zu können. Zudem hatte ich so ein wenig Puffer, sofern man in Oppershofen tatsächlich doch auf dem Nebenplatz spielen sollte (was ich aber nicht glaubte), wäre ich in zehn Minuten bei dem oben genannten anderen Ground, wo auf jeden Fall auf dem Hauptplatz gespielt wird, da gar kein Nebenplatz vorhanden. Durch Ranstadt, Echzell und Wölfersheim-Södel hindurch, kämpfte ich mich durch die vielen Käffer durch bis zu meinem Zielort, welcher ein Stadtteil von Rockenberg ist. Ich kam um 14:45 Uhr am Sportplatz an und sah direkt, dass auf dem Hauptplatz gespielt wird und ich nicht wieder weg fahren musste, denn auf dem Nebenplatz parkten ein Großteil der angereisten Zuschauer und so stellte ich mich ebenfalls dort hin. Am Eingang wechselten 2,50 Euro den Weg von meinem Geldbeutel in die Vereinskasse der SGO und ich drehte erst einmal meine Foto-Runde, bevor ich mich ein wenig Abseits gegenüber des Sportheims hinstellte.

 

In der Kreisliga B Friedberg Gruppe 1 hieß mein heutiges Duell SG Oppershofen gegen den SV Philippseck Fauerbach, tabellarisch waren es einer 14er Liga die aktuellen Plätze Sechs und Acht bedeutete. Mit an ziemlich hoher Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird es für beide Mannschaften nicht mehr um Auf- oder Abstieg gehen, denn die Abstände in beide Richtungen sind jeweils doch schon sehr groß. Nach unten sind dies nämlich 17 bzw, 12 Punkte zu Abstiegsrleegationsplatz und nach oben sind es 13 bzw. 18 Zähler zum Aufstiegsrelegationsplatz. Einzig die ganz wilde Situation von Abstiegen der ersten Mannschaften der SG Butzbach/Nieder-Weisel und des SV Ober-Mörlen aus der Kreisoberliga in die Kreisliga A könnte hier nochmal Spannung rein bringen, denn ihre beiden Zweitmannschaften stehen in dieser Kreisliga B hier ganz vorne und dürften dann ja nicht aufsteigen. Da aber beide Teams in der KOL noch über dem Strich stehen, sind das ziemlich viele "wenn´s" und somit nicht unbedingt wirklich realistisch.

 

Das Spiel begann früh mit zwei Nackenschlägen für den Namensvetter meines Heimatortes, denn ein plumpes Einsteigen im eigenen Strafraum und eine direkt verwandelte Ecke direkt im nächsten Angriff bescherten ihnen einen frühen 0-2 Rückstand nach nur knapp sechs gespielten Minuten. Aber auch sie können selten geschossene Tore, denn ein zum Tor gezogener Freistoß aus dem Halbfeld rutschte an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Irgendwie weckte auch das die Gäste aber nicht wirklich auf, nach einer Ecke kassierten sie per Kopf noch ihren dritten Gegentreffer. Kurz vor dem Gang in die Kabinen fiel dann der erste Treffer aus dem laufenden Spiel heraus, nach einem schnellen Angriff über links stand in der Mitte einer komplett blank - 4-1 (42.)! Nach dem Seitenwechsel schnell den Trainer der Gäste kurz begrüßt, den ich vor vielen Jahren beim Eishockey in Bad Nauheim kennen und schätzen gelernt habe, hatte ich eigentlich das Gefühl, dass der SVP nun besser im Spiel war. Die Hausherren trafen aber direkt mit ihrem ersten gefährlichen Angriff in der zweiten Halbzeit direkt zum fünften Mal und damit war dann der Deckel auf der Partie. Fauerbach steckte nicht auf, ihr Anschlusstreffer in Minute 84 kam aber natürlich zu spät und selbst wenn sie den Elfmeter in der Nachspielzeit noch verwandelt hätten, wäre dies auch nur noch für die Statistik gewesen. Er ging aber nicht rein und deswegen blieb es am Ende beim verdienten 5-2 Heimsieg für die SGO.

 

Um 16:50 Uhr war ich wieder im Auto, schnell die Eishockey-Klamotten angezogen, machte ich mich logischerweise auf direktem Wege in Richtung Colonel-Knight-Stadion. Die Strecke war mit knapp neun Kilometern und 17 Minuten Fahrzeit sehr übersichtlich, aber in der Kurstadt war ziemlich viel Verkehr und deswegen war wurde es doch schon 17:15 Uhr als ich mein Auto auf dem Ehrenamtlichen-Parkplatz abstellte und aufgeregt lief ich zum Stadion. Es gab einen zugegebenermaßen glücklichen 1-0 Sieg meines ECN, aber in den Play-Offs oder -Downs interessiert das Zustandekommen eines Sieges noch viel weniger, als schon im Laufe der regulären Saison. Diese enge Serie ist nun auf 2-0 Siege gestellt und geht bereits am Mittwoch in der Oberpfalz mit Spiel 3 weiter.

 


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