Tor:
0:1 (73.) David Hick
Gelbe Karten: Hussain Dakouche (34.), Max aole Krumm (43.), Salih Biyikli (45.+2.) / Enes Behcet Coban (90.+2.), David Hick (90.+4.).
Schiedsrichter: Matthias Klein
Zuschauer: ca. 130
Saison 2025/26
Kreisliga A Siegen/Wittgenstein
(20. Spieltag)
VfB-Sportpark (KR)
(Burbach/Siegerland)
0:1 (0:0)
Tor:
0:1 (73.) David Hick
Gelbe Karten: Hussain Dakouche (34.), Max aole Krumm (43.), Salih Biyikli (45.+2.) / Enes Behcet Coban (90.+2.), David Hick (90.+4.).
Schiedsrichter: Matthias Klein
Zuschauer: ca. 130
Auch am heutigen Samstag wollte ich nach dem OFC-Heimspiel unbedingt noch einen neuen Ground machen. Letztendlich hatte ich zwei Optionen, einmal ein Kreisliga B Spiel bei Fulda und einmal ein Kreisliga A Spiel kurz vor Siegen. Naturrasen, kürzere Wegstrecke, sowie früherer Beginn und somit auch frühere Rückkehr nachhause sprachen eigentlich alles für den Fuldaer B-Ligisten, aber die geringere Hetze zwischen den Spielen und die kleine Tribüne plus Stein-Stufen auf der Geraden ließen dann das Pendel doch in Richtung A-Klasse ausschlagen. Ein weiterer Grund war, dass ich den Ground bei Fulda unter der Woche auch eher mal machen kann bei einer knappen Dreiviertelstunde Anfahrt, als die knapp 75 Minuten in Richtung Siegen, wobei das jetzt auch kein Ausschlusskriterium ist, nach Wiesbaden hab ich auch in etwa so weit und nach Kassel sogar noch weiter.
Zuerst war da aber noch mein zweites Sorgenkind, der OFC, der tatsächlich in dieser Saison gegen den Abstieg aus der Regionalliga kämpft und auch unter der Woche mal wieder den Trainer gewechselt hat. Heute mittag stand ein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten, der SG Sonnenhof Großaspach, auf dem Programm. Um 2:10 Uhr vom ECN-Auswärtsspiel in der Oberpfalz nachhause gekommen, lag ich in Richtung 3 Uhr im Bett und gegen 9:15 Uhr platzten mir die Augen auf. Im Bett herum gegammelt, in Ruhe gefrühstückt und dabei DEL2-Highlights geschaut, saß ich exakt drei Stunden nach dem aufwachen im Auto nach Offenbach, wo ich nach dem erfreulichen Nauheimer Sieg gestern heute das komplette Gegenteil präsentiert bekam. Schwache erste Hälfte, aber immerhin ein 1-1, kam man in den zweiten 45 Minuten besser ins Spiel und schwächte sich (wie vor zwei Wochen) erneut selbst durch eine dämliche rote Karte. Das Ende vom Lied: Großaspach traf in Überzahl noch zwei Mal und fuhr einen verdienten Auswärtssieg ein. Mal wieder frustriert verließ ich das Stadion und lief zum Bierbrauerweg, wo ich in der Nähe des Grounds des VfB Offenbach mein Auto parkte. Um 16:05 Uhr fuhr ich dort los und hatte 118 Kilometer bzw. 1:20 Std. auf dem Navi stehen. Da ich gut durch die Stadt kam, schrieb ich Eishockey-Buddy Leon und machte mit ihm aus, das ich ihn einsammeln könne. Er wohnt nicht allzu weit weg vom Spielort, ist derzeit aber nicht fahrtüchtig und wollte mit, weil ein guter Freund von ihm (und ebenfalls Eishockey-Bekannter von mir) Top-Torschütze des Gäste ist. Auf der A661 war zwar schon ein wenig Verkehr, aber nicht so viel, dass ich irgendwie Zeit verlieren würde. Weiter ging es auf der A5 bis zum Gambacher Kreuz und von hier dann via A45 bis zur Ausfahrt Herborn-West. Von hier waren es dann (inkl. dem kleinen Schlenker über Liebenscheid) noch insgesamt 33 Kilometer restliche Strecke. Leon eingepackt hatten wir noch eine knappe Viertelstunde und um 17:40 Uhr stellte ich mein Auto am Kopfende des Sportgeländes ab. Am Eingang vier Euro gezahlt, drehten wir drinnen erstmal meine übliche Foto-Runde und blieben auf der gegenüberliegenden Seite des Sportheims stehen und warteten auf den Anpfiff.
Es war ein Spiel des 20. Spieltags der Kreisliga A Siegen/Wittgenstein, wobei sich in dieser Liga mit 16 Mannschaften die Tabellenplätze Zwölf und Acht gegenüber stehen werden. Zudem ist es noch ein Derby, denn gerade einmal acht Straßenkilometer trennen die beiden Grounds, Luftlinie dürfte es vielleicht maximal die Hälfte sein. Im Ranking dürfte es für beide Mannschaften vermutlich nur noch um die bestmögliche Platzierung am Ende der Saison gehen, denn oben machen zwei Mannschaften (aktuell mit 50 bzw. 44 Zählern) vermutlich den Direktaufsteiger und den Teilnehmer an der Aufstiegsrelegation unter sich aus und unten stefen zwei Truppen, die jeweils erst vier Punkte aus 19 Spielen sammeln konnten. Damit dürfte es bereits jetzt schon ziemlich sicher sein, dass Burbach (derzeit 19 Punkte) und Hickengrund (im Moment 30 Punkte) beide auch kommende Spielzeit wieder in dieser A-Klasse antreten werden. In dieser Liga ist der VfB durchgehend seit 2010/11 unterwegs, die Gäste pendelten in den letzten Jahren öfters mal zwischen Bezirksliga und Kreisliga A hin und her. Sie dürften auch nicht nur deswegen und auch wegen dem Tabellenplatz Favorit sein, sondern auch weil sie in den letzten sechs Spielen mit vier Siegen, einem Remis und einer Niederlage einen ziemlich positiven Trend haben, während die Einheimischen in diesem Zeitraum neben einem Sieg den Platz fünf Mal als Verlierer verließen.
Die ersten 45 Minuten waren recht unspektakulär und auch ziemlich chancenarm, mit Highlights wurden wir also nicht gerade überhäuft. Folgerichtig ging es auch mit einem torlosen Remis in die Kabinen und in diesen 15 Minuten Unterbrechung gingen wie zum Sportheim und Leon stellte sich als Dank für meine Fahrerei in die Schlange, um mir eine Currywurst zu holen, man hörte aber nur „des dauert noch“. Ich werde es echt nie verstehen… So eine Halbzeitpause, in der Zuschauer vermutlich etwas essen und trinken wollen, die kommt natürlich auch immer vollkommen überraschend und ist vorher nicht erwarten. Wenn ich mein Magen aber nicht auf Halbmast gehongen hätte, wären wir längst gegangen, so verbrachten wir halt die Pause und die ersten sechs, sieben Minuten nach der Pause hier und warteten. Verpasst hatten wir allerdings nicht viel, denn es ging nach dem Seitenwechsel so weiter, dass viel Leerlauf war. Etwas mehr als eine Viertelstunde vor dem Ende fiel wenigstens noch ein Tor, als die Gäste nach einem schnellen Angriff über links erfolgreich waren. Der VfB versuchte es zwar nochmal, aber außer einer Schusschance aus 16 Metern, die glänzend vom Hickengrunder Torsteher pariert wurde, war da wenig nennenswertes dabei. Da die SG auch nicht wirklich viel hatten, war es schon eher ein schmeichelhafter Dreier. Ich denke, eine Punkteteilung wäre gerechter gewesen bzw. es war sogar eher ein typisches 0-0 Spiel.
Um 19:55 Uhr fuhren wir in Burbach los und nach einer Viertelstunde konnte ich Leon zuhause wieder absetzen und hatte nun noch 97 Kilometer restliche Fahrstrecke. Zuerst über Landstraßen bis nach Herborn, wo ich auf die A45 auffuhr. Ich hatte Zeit, denn normalerweise bin ich Samstags meistens ja um einiges später unterwegs. Die Baustellen nervten zwar mal wieder, aber ändern kann man es ja doch nicht. In Wölfersheim verließ ich den Highway und hatte wieder mal etwas mehr als eine Viertelstunde, bis ich mein Auto gegen 21 Uhr daheim abstellte. Oben noch ein wenig Darts im TV geschaut, ging ich aber bereits vor Mitternacht schon ins Bett, in Voraussicht, dass in der kommenden Woche wieder ein Werktags-Auswärtsspiel des EC Bad Nauheim ansteht und deswegen der Schlaf mal wieder ein wenig kürzer kommen wird.