Saison 2025/26

Kreisliga D Dieburg

(Nachholspiel vom 5. Spieltag)

 

Sportplatz Hering
(Otzberg - Hering)

 
Dienstag, 10. März 2026 / 19:00 Uhr
 
SV 1949 Hering -
FSV Sprachbrücken II


1:5 (1:3)


Tore:

0:1 (7.) Bijan Rafiei

1:1 (22.) Malte Gundlach

1:2 (29.) Niklas Joel Streit

1:3 (30.) Jonathan Plehn

1:4 (66,) Moritz Schendzielorz

1:5 (85.)Jonathan Plehn

  

Gelbe Karten: Finn Szekeres (36.), Lorenco Mahmutaj (55.), Fynn Hunder (83.) / - .

Schiedsrichter: Luis Koch

Zuschauer: ca. 60

 

Neue Woche, neue Grounds... Der gestrige Montag war mal wieder frei gehalten, auch um ein wenig herunter zu kommen, aber heute sollte es natürlich wieder vorwärts gehen. Die Auswahl war aber immer noch sehr gering und für mich gab es tatsächlich in ganz Hessen nur ein einziges Spiel einer ersten Mannschaft auf einem von mir noch nicht besuchten Platz (plus ein weiteres Match einer zweiten Mannschaft). Immerhin war das Wetter zuletzt ja sehr gut und so machte ich mir aufgrund der Austragung auf dem Naturrasenplatz eigentlich wenig Sorgen, zumal man nach der Winterpause bereits drei Heimspiele zuhause absolviert hat. Es sollte zwar am Abend regnen, aber soweit zu lesen war, zumindestens keine riesigen Schutte und somit plante ich mir diesen Kick auch final ein. Am Ende gab es heute weder bei mir zuhause, noch an meinem Spielort, auch nur einen einzigen Tropfen Regen, was ich natürlich sehr gerne mit nahm.

 

Der SV Hering hatte bis zum vergangenen Sommer für fünf Jahre keine Fußballmannschaft gemeldet, erst als sich vor einigen Monaten ein paar Jungs aus der Umgebung (von denen wohl die wenigsten direkt etwas mit dem Ort zu tun haben) sich zusammengerafft haben und nach Absprache mit dem heimischen Vereinsvorstand den Ballsport wieder aufleben ließen. Dass man es unter dem Dach des SVH machen darf, dankt man dadurch, dass man sich ins Vereinsleben einbringt und zum Beispiel Thekendienst bei Faschingssitzungen macht, wie Hopperkollege Jonas von KreisligaKult erfuhr, als er vor rund vier Wochen hier zu Besuch war. Natürlich half man auch mit, den brach liegenden Sportplatz in mühevoller Arbeit über Wochen und Monate wieder her zu richten. Ein sehr spannendes Projekt, dem man weiterhin nur viel Erfolg bei der Durchführung wünschen kann. Starten muss man logischerweise ganz unten, was im Fußballkreis Dieburg die Kreisliga D bedeutet. Passenderweise gibt es die gegnerische Mannschaft von heute auch erst ein Jahr länger, also seit der Spielzeit 2024/25. In ihrer ersten Saison erreichte die zweite Mannschaft des A-Ligisten einen respektablen 5. Rang, auf exakt welchem man sich derzeit in der laufenden Runde auch gerade wieder befindet. Der „neue“ Gastgeber steht aber im Moment auch auf einem ordentlichen 9. Platz und hat trotz zweier weniger absolvierter Partien momentan nur sieben Zähler weniger gesammelt als der heutige Gegner. Lustigerweise fand das Rückspiel bereits statt und zwar vor exakt zwei Tagen. Es endete mit 2-1 für den FSV, wobei der entscheidende Treffer sogar erst in der 85. Minute erzielt wurde.

 

Ich saß um 17:45 Uhr also wieder in meinem Auto und machte mich auf den Weg, der pro Strecke 85 Kilometer lang war und 1:02 Std. dauern sollte. Puffer war also genug und so fuhr ich gemütlich in Richtung Südhessen, genauer gesagt bei Staden auf die A45 und ab dem Hanauer Kreuz auf der B45 an der Gebrüder-Grimm-Stadt vorbei. Auf dieser Bundesstraße blieb ich auch nach dem Tannenmühlkreisel, an Rodgau und Dieburg vorbei, hatte ich kurz hinter Groß-Umstadt meinen heutigen Zielort erreicht. Ich stellte mein Auto um 18:48 Uhr an die Straße direkt am Sportgelände. Nachdem ich dieses betreten hatte, sah ich direkt Sven, der mir eine Whatsapp bzgl. zusammen fahren gesendet hatte, aber ich hatte sie leider tatsächlich einfach übersehen und so waren wir beide separat hier her getuckert. Dämlich von mir, aber lässt sich nun auch nicht mehr ändern. Zuerst wurde die Foto-Runde gedreht, während dieser auch der Anstoß abgelichtet und zurück zu Sven gegangen, wo auch der Kassierer kurz darauf schon vorbei kam und 2,50 Euro pro Nase verlangte.

 

Die 90 Minuten plus ein paar Minuten Nachspielzeit waren erstaunlich einseitig, was man vom Tabellenbild vorher nicht unbedingt erwarten konnte. Die Gäste waren in allen Belangen das bessere Team und gingen früh in Führung, selbst der Ausgleich kurz darauf brachte sie nicht wirklich außer Tritt. Kurz darauf setzte man einfach einen Doppelpack binnen weniger als 60 Sekunden drauf und ging mit einem verdienten 1-3 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an diesem Bild, Spachbrücken erhöhte nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit mit dem vierten Treffer und machte den Deckel endgültig auf die Partie, auch wenn es vorher bereits wenig Zweifel am Auswärtssieg gab. Die Hausherren mühten sich bestmöglich und hatten in der Schlussphase auch noch ein, zwei kleinere Chancen, aber selbst diese waren allerdings eher in der Kategorie "ungefährlich" einzuordnen. Der FSV traf kurz vor dem Ende noch zum 1-5 Endstand, was auch auf jeden Fall dem Spielverlauf entsprechend war. Ansonsten ist so ein Kreisliga D Spiel durchaus auch mal wieder ganz nett zwischendurch, wenn der Ball bei jeden Querpass hoppelt wie ein Flummi, wenn sich der Verteidiger beim Eckball einfach vor der Kugel weg duckt oder wenn wenn man sich nicht dafür schämt, den Ball mit "Spitzkick" zu klären. Wir fanden uns dennoch ganz nett unterhalten, auch wenn vieles bei den 22 Akteuren nicht so ganz klappte, wie sie es wollten und die Einheimischen nehmen es auch durchaus an, was die ordentliche Zuschauerzahl von ca. 60 Personen zeigt. Toi, toi, toi, weiterhin auf eurem Weg, SVH!

 

 

Ich steckte den Schlüssel um 20:55 Uhr ins Zündschloss und drehte ihn rum. Logischerweise ging es direkt auf die Heimfahrt, die natürlich über die gut bekannte Strecke in heimische Gefilde zurückgelegt wurde. Diese Route führte natürlich wieder über die B45 an Groß-Umstadt, Dieburg und Hanau vorbei auf die A45, auf welcher ich bis Staden bleiben musste. Von hier war der Schlussakkord erneut die Viertelstunde Bundes- und Landstraßen bis nachhause. Um 22 Uhr parkte ich meine Karre in der Garage, stellte oben noch diesen Bericht online und wollte eigentlich noch ein wenig Fußball Champions League und die Play-offs in der Eishockey-Oberliga verfolgen; musste mich aber zeitnah aufgrund von Müdigkeit dann doch ins Bett verziehen.

 


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