Saison 2025/26

Kreisoberliga Dieburg/Odenwald

(Nachholspiel vom 17. Spieltag)

 

Sportanlage Gartenstraße
(Schaafheim - Mosbach
)

 
Donnerstag, 05. März 2026 / 19:30 Uhr
 
SG Mosbach/Radheim -
SG Rimhorn/Neustadt


3:4 (1:3)


Tore:

0:1 (17.) Adrian Kaffenberger

0:2 (19.) Joshua Schmidt

0:3 (22.) Bastian Weis

1:3 (31.) Dennis Eifert

2:3 (60.) Max Daniel

2:4 (67.) Joshua Schmidt

3:4 (70.) Nils Gross

  

Gelbe Karten: Marius Hubl (44.), Max Daniel (45.), Engin Can (45.+2.), Johannes Schmidt (89.) / Adrian Kaffenberger (66.), Felix Olt (90.+6.).

Schiedsrichter: Joschka Pfeifer

Zuschauer: ca. 75


Endlich konnte in der Rückrunde der allererste Kreisoberliga-Ground gekreuzt werden. Die hessischen achten Ligen sind ja neben den deutschen Oberligen gerade eben so ein wenig das, auf was ich größtenteils meine Augen lege, die einen zumeist werktags und die anderen an den Wochenenden, wenn der ECN und der OFC nicht angesetzt sind. Bei den Oberligen geht es wohl am Samstag weiter (auch wenn ich mir noch nicht zu 100% sicher bin, wo genau ich aufschlagen werde), bei den Kreisoberligen nun eben schon zwei Tage zuvor. Dazu endlich auch mal wieder keine Absage von meinem Plan A, obwohl auf Naturrasen angesetzt. Passenderweise war es sogar eine Partie in der KOL der Fußballkreis Dieburg/Odenwald, in welcher mir sowieso nur noch drei der sechzehn Kreuze fehlten und nach dem heutigen Kick dann logischerweise nur noch deren Zwei offen bleiben (SG Bad König/Zell und der TSV Güntersfürst).

 

Dieser drittletzte noch fehlende Ground ist (bzw. jetzt war) der Platz der SG Mosbach/Radheim in Mosbach. In der 16er Liga spielten heute tabellarisch gesehen die Ränge Neun und Zwölf gegeneinander, wobei die Vereine auch nur getrennt durch zwei Punkte waren. Nach oben ist der Zug jeweils schon lange abgefahren, aber nach unten müssen die Mannschaften beide definitiv die Augen offen halten. Die Gäste stehen sowieso gerade so über dem Strich zum Abstiegsrelegationsplatz (mit nur einem

einzigen Zähler Vorsprung) und auch zum ersten Direktabsteiger ist es nur ein Punkt mehr. Da die Einheimischen, wie bereits erwähnt, nur die zwei Punkte mehr gesammelt haben, sind diese auch mitten

im Abstiegskampf und dazu können sie vom Gegner mit einem Auswärtsdreier überholt werden. Keine gute Spielzeit für die heimische SG, die seit ihrem Aufstieg aus der Kreisliga A in der Saison 2019/20 tatsächlich jedes Jahr immer am Rundenende unter den Top 4 in der Tabelle standen. Die Gäste sind noch eine neue Spielgemeinschaft, die erst seit dem letzten Sommer existiert und den 1. FC Rimhorn und den TSV Neustadt umfasst. Der TSV beendete die letzte Saison als Vorletzter der Kreisliga A Odenwald und wäre unter normalen Umständen abgestiegen, ihren Startplatz in der Kreisoberliga sicherte aber der letztjährige KOL-Mittelfeldplatz des 1. FC, welcher 2017/18 aber tatsächlich selbst noch in der Kreisliga B unterwegs war.

 

Nach der Arbeit hatte ich heute nichts vor und so blieb mir fast eine Stunde Couch Time, die ich natürlich dankend annahm. Aber auch diese chillige Zeit hat irgendwann ein Ende, denn um 18:15 Uhr saß ich in meinem Auto und hatte 75 Kilometer bzw. 57 Minuten auf dem Navi stehen, wobei ich selbst aber nur 22 Kilometer selbst am Steuer verbringen musste. Ich traf mich nämlich mit Snicki in Altenstadt, wo ich bei ihm zustieg und wir quasi zur Jungfernfahrt mit seinem wenige Stunden zuvor abgeholten neuen Auto aufbrachen. Weiter ging es wieder auf der A45, aber nicht direkt zum Zielort, sondern einem kleinen Abstecher nach Langenselbold, wo wir noch Matthias einsammelten und dann endlich Kurs auf den neuen Ground nahmen. Noch ein Stückchen zurück auf die Autobahn, bis kurz vor dem Seligenstädter Dreieck, denn an der Abfahrt Mainhausen mussten wir schon wieder runter und Snicki‘s erste Probefahrt auf dem Highway war beendet. Weiter fuhren wir über die B469 in südliche Richtung, an Großostheim vorbei, durch Pflaumheim, erreichten wir danach unsere heutige final Destination. Um 19:18 Uhr parkten wir direkt gegenüber an der Sporthalle und nach dem Bezahlen von vier Euro Eintritt waren wir auch schon im Sportgelände. Ich drehte natürlich erstmal meine Foto-Runde setzte mich dann wieder zu den anderen Beiden auf eine Bank seitlich des Spielfelds.


In der Anfangsphase war die Partie eigentlich weitestgehend ausgeglichen bzw. eigentlich war es auch über die gesamten 90 Minuten so, dass mal das eine Team das Momentum hatte, mal das andere - auf jeden Fall war es keinesfalls so, dass das eine Team, das andere irgendwie daher spielte. Dennoch gab es zwischen Minute 17 und 22 eine Phase, in der die Gäste drei Mal vor dem Gehäuse der heimischen SG auftauchte und drei Mal den Ball im Netz versenkte. Kurz darauf hatte man sogar noch die Chance auf einen vierten Treffer, aber scheiterte knapp. Mit dem 1-3 nach einer halben Stunde war der Torreigen erstmal unterbrochen und mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Mosbach/Radheim etwas die Oberhand und machte eine Viertelstunde nach Wiederbeginn ein "one goal game" aus der Partie. Postwendend ging es danach aber auch wieder in die andere Richtung und der alte Zwei-Tore-Unterschied wurde wieder hergestellt. Passend zu diesem Kick hielt aber auch der nicht lange und kurz darauf stand es auch schon 3-4. Die Hausherren versuchten nochmal alles, aber in den verbleibenden 20 Minuten plus 6 Minuten Nachspielzeit gelang ihnen der Ausgleich nicht mehr. Sehr unterhaltsamer Abend, zumal es neben den sieben Toren auch noch ordentlich zur Sache ging, aber es war nichts dabei, was komplett drüber war. Hin und wieder mal ein wenig nickelig, aber auch das will man ja in solch einem Spiel, in dem zwei Teams gegen den Abstieg kämpfen, doch sehen.

 

Um 21:30 Uhr saßen wir wieder bei Snicki im neuen Auto und machten uns auf den Weg in Richtung Heimat. Natürlich wieder die selbe Wegstrecke, wie auch bereits auf dem Hinweg, Snicki gab zurück auf der Autobahn  ein klein wenig Gas, er wollte mal schauen wie sich die Karre bei höherer Geschwindigkeit verhält. Matthias wurde in Langenselbold heraus gelassen und kurz nachdem wir wieder zurück auf der A45 waren, hatten wir tatsächlich ein wenig stockenden Verkehr, was auf auf diesem Teilstück des Highways doch eher selten ist. Es handelte sich aber um eine groß angelegte Polizeikontrolle, wobei alle Fahrzeuge über den dortigen Parkplatz geleitet wurden. Alles in allem kostete uns das aber vielleicht fünf Minuten, mehr waren es dann doch auch nicht. In Altenstadt trennten sich dann auch unsere Wege und ich hatte noch etwas mehr als eine Viertelstunde bis nachhause, wo ich um 22:40 Uhr ankam. Oben noch den Bericht hochgeladen und ab ging es ins Bett, wo ich noch ein wenig Darts schaute, aber doch auch recht schnell einschlief. Morgen ist ja wieder freitäglicher Frühdienst im Büro und wenn um 13 Uhr der Hammer fällt, dann logischerweise Wochenende!


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