Saison 2025/26

Kreisliga B Dieburg

(Nachholspiel vom 17. Spieltag)

 

Ludwig-Wedel-Stadion - Nebenplatz 1
(Groß-Umstadt)

 
Dienstag, 03 März 2026 / 19:30 Uhr
 
Clube Operario Portugues SV Groß-Umstadt -
FSV Schlierbach


4:0 (2:0)


Tore:

1:0 (9.) Ricardo Domingos Oliveira Machado

2:0 (32.) Shad Muhsin

3:0 (51.) Fabio Goncalves

4:0 (57.) Jardel Moreira Silva Kotsikas

  

Gelbe Karten: Fabio Goncalves (10.), Ruben Marques Cunha (62.), Ricardo Domingos Oliveira Machado (68.) / Kai Jäckel (18.), Marius Lindt (35.), Marcel Nunes Pimenta (83.).

Schiedsrichter: Karl Schneider

Zuschauer: ca. 55

 

Auch am heutigen Tag musste mal wieder umgeplant werden, da mein zuerst geplantes Spiel (auf Naturrasen) erneut verlegt wurde - gefühlt zum 743sten Mal in Folge bei meinen Rasen-Plänen. Abgesagt wurde es allerdings bereits am vergangenen Wochenende, so dass ich natürlich schon zeitnah meine Pläne ändern könnte, wobei das oftmals für mich kein Problem ist, denn mittlerweile habe ich meistens sowieso immer Plan B, Plan C usw. in petto, die Absagen geschehen aktuell definitiv viel früher wie es noch vor einigen Jahren war. Die Umplanung war aber fast nicht der Rede wert, denn zwischen meiner ursprünglichen Idee in Spachbrücken und dem „neuen Ziel“ in Groß-Umstadt liegen keine zehn Kilometer, bei gleichem Spielbeginn. lediglich die Spielklasse ging um eine nach unten, von der Kreisliga A zur Kreisliga B. Es war tatsächlich auch die einzige Möglichkeit einen mir noch fehlenden Platz abzuhaken und dieses mit einer ersten Mannschaft zu tun, ansonsten hätte ich nur noch zwei Zweitmannschaften gehabt. Dass bei meiner jetzigen Match auf dem Nebenplatz 1 gespielt werden würde (war vorher bereits klar, da es der einzige der drei Plätze ist, der Flutlicht hat), das juckte mich nicht weiter, denn das Stadion habe ich bereits im Sommer 2022 besucht gehabt.

 

Es handelte sich bei meiner Partie um ein Duell zwischen den Mannschaften auf den Rängen 3 und 16, viel größer hätte der Abstand kaum sein können, denn die Kreisliga B Dieburg besteht eben nur aus genau sechzehn Vereinen. Die Gäste sind somit Letzter und mit erst fünf gesammelten Punkten hat man bereits jetzt elf Zähler Rückstand auf den Abstiegsrelegationsplatz 14 und noch einen Zähler mehr auf das komplett rettende Ufer. Hier muss man wahrlich kein Prophet sein, um die Aussage zu treffen, dass ihr sportliche Heimat unter normalen Umständen in der folgenden Spielzeit in der Kreisloga C liegen wird. Die Hausherren hingegen rangieren derzeit auf dem Aufstiegsrelegationsplatz und dürften, wenn sie dort bleiben, nach Ende der regulären Runde noch in einer Extra-Runde um den Aufstieg in die Kreisliga A kämpfen. Die beiden Direktaufsteiger dürften mit 13 und 14 mehr gesammelten Punkten vermutlich zu weit weg sein, auch wenn der PSV ein bzw. zwei Spieler weniger ausgetragen hat. Der Vorsprung auf Rang 4 (und somit die „goldene Ananas“) beträgt fünf Punkte, aber auch gegenüber ihnen ist man mit zwei Spielen in Rückstand und kann diesen Vorsprung weiter ausbauen, ohne dass der Gegner etwas dagegen tun kann. Nach dann drei Jahren B-Klasse hat man in dieser Runde wieder eine ordentliche Chance mal wieder eine Ligen-Ebene nach oben zu klettern. Für Schlierbach könnte es dahin zurückgehen, wo man bis 2017 bereits schon war, bevor sie ein Doppelaufstieg nacheinander binnen zwei Jahren in die A-Klasse hievte, wo man sich aber nur zwei Jahren halten konnte.

 

Direkt nach der Arbeit fuhr ich zuerst zum Friseur, danach dann nachhause zu Abend essen und unmittelbar danach konnte ich auch schon wieder aufbrechen. Das Navi sagte mir 58 Minuten für die 81 Kilometer einfache Strecke voraus und da wir 18:15 Uhr hatten, bedeutete dies etwas mehr als eine Viertelstunde Puffer. So konnte ich wenigstens gemütlich fahren und jagte nur das Nötigste an Sprit durch den Tank, immerhin, denn die Raffgeier haben die Unruhen in diversen Ländern natürlich direkt wieder genutzt, um die Preise an den Tankstellen zu erhöhen, wie die meisten von Euch sicherlich auch schon bemerkt haben.  Durch Ranstadt hindurch ging es vor Staden auf die A45, folgte ich dieser bis zum Hanauer Kreuz, um hier direkt auf die B43A aufzufahren. Hanau wurde rechts liegen gelassen und über den Tannenmühlkreisel gefahren, wird es dahinter die B45 ging es darauf an Rodgau, Rödermark und Dieburg vorbei. Groß-Umstadt bzw. den zum Schwimmbad und Sportgelände gehörenden Parkplatz am südlicheren Ende der Stadt erreichte ich um 19:12 Uhr. Ich tippte noch ein wenig hier am Bericht herum und ging fünf Minuten später hinter dem echt netten Stadion vorbei zum Nebenplatz. Als Erstes wurde natürlich die Foto-Runde gedreht, auch wenn diese natürlich recht schnell beendet war aufgrund von wenigen Fotomotiven und weil das alte Flutlicht nicht wirklich gute Bilder durch meine iPhone-Kamera zuließ. Angepfiffen wurde mal wieder mit +6 Minuten durch den älteren und gemütlichen Schiedsrichter, der aber während des Spiels noch erstaunlich fit auf den Beinen war und einige Meter abriss, chapeau!

 

Die Gastgeber waren nicht nur auf dem Papier der Favorit, sie zeigten es auch von Minute Eins an aut dem Rasen. Es war ein regelrechter Einbahnstraßen-Fußball und der PSV-Torhüter bekam in den ersten 45 Minuten nicht einen einzigen Ball auf sein Gehäuse, welcher von einem FSV-Akteur in seine Richtung befördert wurde. Sein kompletter Arbeitsnachweis waren zwei, drei Rückpässe seiner eigenen Jungs und selbst diese waren nicht unbedingt nötig, sondern eher aus Mitleid oder Langeweile. Der Ball dürfte sich minimum 97% in der defensiven Hälfte von Schlierbach bewegt haben, aber massig Chancen kreierte der Favorit auch nicht unbedingt. Dennoch reichten sie um zwei Mal die Kugel in die Maschen zu jagen und dieses 2-0 zum Gang in die Kabinen war natürlich absolut verdient, vollkommen außer Frage. Nach den Seitenwechsel ging es natürlich so weiter, auf einen Latten-Kopfball folgten zwei weitere Treffer, bevor kurz nach dem 4-0 bzw. nach ziemlich genau einer Stunde Spielzeit tatsächlich der erste FSV-„Schuss“ aus 25-30 Metern dem einheimischen Torhüter in die Hände kullerte. Nunja... Es blieb tatsächlich auch der allereinzige im Verlauf der ganzen 90 Spielminuten. Die Portugiesen drückten weiterhin, aber der Ball wollte einfach kein weiteres Mal über die Linie und so blieb es beim doch noch halbwegs ordentlichen Ergebnis für den Tabellenletzten. Zwischendurch wurde es hin und wieder mal vollkommen unnötig und auch aus dem Nichts ein wenig nickelig, zumeist ausgelöst eher durch das südeuropäische Temperament. aber es war andererseits auch Nichts dabei, was komplett drüber war. Zudem war der Unparteiische auch immer mit einer gelben Karte dabei, wenn sie wirklich mal nötig war.

 

Wegen dem verspäteten Beginn waren wir recht spät dran, aber zur Halbzeit gab es nur eine Minute Nachspielzeit und am Spielende wegen des klaren Spielverlaufs gar nichts. Sehr gut, so konnte ich im Ort noch schnell in einen Supermarkt springen und meinen Wocheneinkauf erledigen. Um 21:30 Uhr dort auf den Parkplatz gerollt, war ich (trotz dass ich auch ein paar Pfandflaschen für den Leergutautomaten hatte) exakt eine Viertelstunde später schon wieder abfahrbereit. Wie meistens, war es auch heute wieder so, dass es die gleiche Strecke auch wieder zurück geht, wie auch schon auf dem Hinweg, jedoch natürlich in die entgegengesetzte Richtung. Da es nicht ganz so spät war, blieb ich bei meinem gemütlichen Fahrstil und kam um 22:45 Uhr zuhause an, wo ich oben noch schnell dir Einkäufe weg räumte, den Bericht online stellte und gegen 23:30 in die Waagrechte ging.


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