Saison 2025/26
Rheinlandliga
(21. Spieltag)
Stadion an der Theodor-Heuss-Schule - Nebenplatz (KR)
(Wirges)
Samstag, 28. Februar 2026 / 17:30
Uhr
Spvgg. Eintracht Glas Chemie Wirges -
FV Rheingold Rübenach
2:1 (1:0)
Tore:
1:0 (29.) Ronaldo Kröber
1:1 (53.) Philipp Pitkowski
2:1 (63.) Jonah Wick
Gelbe Karten: Lasse Bieg (82.) / Milan Wahid Freisberg (84.), xxx (90.).
Schiedsrichter: Pascal Lichtenthäler
Zuschauer: 90
Nach den OFC-Spielen, die auf einen Samstag terminiert werden, versuche ich ja immer noch einen neuen Ground danach abhaken zu können und nachdem letztes Wochenende das Kickers-Match in Steinbach
Samstags abgesagt wurde, sollte die gute alte "Tradition" heute fortgesetzt werden. Ich hatte auch vor zwei Wochen ein nette Spiel gesehen, welches mir eigentlich ziemlich gut in den Plan passte,
da es halbwegs auf dem Heimweg lag und ich spätestens in Richtung 20:30 Uhr zuhause wäre. Es war das Spiel des FC Alemannia Niedermittlau gegen die SG Hochland He/Fi/Bu II aus der Kreisliga B
Gelnhausen. Das Match war allerdings auf Naturrasen angesetzt (ein Neben- oder Kunstrasenplatz hat man nicht) und so wie bereits zwei oder drei Mal in dieser Woche, wurde auch diese Partie
abgesagt, obwohl wir seit Montag nur einen einzigen Tag mit Regen hatten. Klar, mir ist bewusst, dass die Plätze vermutlich teilweise immer noch recht tief sind, aber irgendwann muss man doch mal
wieder spielen. Nun gut, alles jammern hilft ja Nichts, es musste ein Ersatzspiel her, welches ich aber recht schnell fand in den Rheinlandliga-Heimspiel von der SpVgg. EGC Wirges, wobei mir hier
dann die OFC-Absage vom letzten wieder in die Karten gespielt hatte, denn sonst wäre ich vergangenes Wochenende bereits in Wirges gewesen. Hier habe ich den Rasenplatz schon 2006 gekreuzt und mit
dem Besuch auf dem Kunstrasen wird dann heute eben die Anlage komplettiert.
Gestern mit meinen Nauheimern in Rosenheim im Inntal gewesen, waren wir in Richtung 2:20 Uhr wieder zuhause, eine Dreiviertelstunde später lag ich im Bett und ratzte fast komplett bis um 11 Uhr
durch. Gemütlich gefrühstückt, ein paar DEL2-Highlights auf dem Laptop geschaut, machten wir uns um 12:15 Uhr auf dem Weg nach Offenbach. Mein Dad wollte heute mal mit und so schauten wir uns
erst den erkämpften Punkt gegen die Stuttgarter Kickers vor über 7.400 Zuschauern an und fuhren danach direkt weiter zum zweiten Kick des heutigen Tages. Geparkt hatten wir am Bierbrauerweg und
so mussten wir nach dem Spiel durch den Leonhard-Eißnert-Park zurück, um an unser Auto zu kommen. Um 16:07 Uhr saßen wir im Fahrzeug und das Navi sagte 1:08 Std. für die 107 Kilometer, aber in
der Stadt verliert man immer noch ein wenig Zeit, erst Recht an der Baustelle kurz vor der Auffahrt auf die A661, wo es sich von zwei auf eine Fahrspur verringert. Am Offenbacher wechselte ich
auf die A3 und auf dieser blieben wir auch, am Flughafen FRA und Limburg vorbei, verließen wir den Highway an der Abfahrt Montabaur und das letzte Stück auf den Landstraßen dauerte knapp zehn
Minuten. Um exakt 17:18 Uhr parkte ich auf dem nahe gelegenen Parkplatz und nachdem wir zum Ground gelaufen waren, durften wir ihn nach dem Bezahlen von sechs Euro das Gelände auch betreten. Am
Eingang fragte ich auch, ob man noch auf Rasen spielt, was ich aber verneint bekam. Der Verein würde wohl gerne, aber der Platz wäre in den letzten Jahren wohl verkommen gelassen worden und
mittlerweile wären viele (teure) Arbeiten vonnöten, bevor man wieder mal drauf könne. Ich drehte meine Foto-Runde und nachdem auch der Abpfiff durch war, holten wir uns jeweils eine Bratwust und
stellten uns unter an die Sportplatz-Barriere.
In der Rheinlandliga, der sechsthöchsten deutschen Spielklasse, standen sich in einer 18er Liga die Tabellenplätze Neun und Sechzehn gegenüber. Während es für die Hausherren mit 19 Punkten
Rückstand zu den ersten beiden und 9 Punkten Vorsprung zu den letzten vier Plätzen vermutlich "nur" noch um die bestmögliche Platzierung am Saisonende geht, stehen die Gäste, die aus der Nähe von
Koblenz kommen unter dem bösen Strich, der am Ende über den Klassenerhalt und den Abstieg entscheidet. Da man aber nur zwei Punkte weniger als das letzte Team hat, welches nach dem 34. Spieltag
in der Spielklasse bleiben darf, ist noch alles drin, selbst bis zum 10. Platz wären es nur sechs Punkte weniger, so dass noch einige Verein im Kampf um den Ligaverbleib involviert sind. Man
möchte natürlich nach dem Aufstieg aus dem vergangenen Sommer nicht wieder direkt zurück in die Bezirksliga müssen.
Die in blau.weiß angetretenen Favoriten übernahmen direkt früh das Kommando und waren offensiv recht präsent, auch wenn man die wirklich guten Möglichkeiten doch auch an einer Hand abzählen
konnte. Nach knapp einer halben Stunde ging man auch hochverdient in Führung nach einer geschickten Ballannahme und Körpertäuschung ihres Stürmers im gegnerischen Strafraum. Mit diesem knappen
Ergebnis ging es in die Kabine und nach dem Seitenwechsel hatte der FV die beste Phase ihres Spiels. Sie kamen stärker aus der Kabine und trafen tatsächlich auch zum Ausgleich. Von verdient
möchte ich aufgrund der EGC-Überlegenheit in den ersten 45 Minuten nicht sprechen, aber es zeichnete sich zumindestens in den Minuten zuvor ein wenig ab. Ihr Hoch war aber nur von kurzer Dauer,
denn Wirges wurde wieder stärker und nach einem Steckpass war einer ihrer vielen jungen und schnellen Spieler durch und frei vor dem Gehäuse der Gäste. Diese Chance ließ er sich nicht nehmen und
netzte flach ins lange Eck ein. Auch in der Folgezeit waren nun die Einheimischen wieder das bessere Team und hatten alles im Griff, man vergab noch die ein oder andere Möglichkeit, aber da
Rübenach (außer in der kurzen Phase kurz nach der Pause) einfach offensiv zu wenig vorhanden war, hatte man wenig Mühe das Ergebnis nachhause zu bringen und die drei Punkte daheim zu behalten.
Um 19:30 Uhr stiegen wir wieder ins Auto ein und machten uns direkt auf den Weg nachhause. Der direkte Weg aus Wirges waren 124 Kilometer und sollte laut Navi 1:23 Std. dauern. Nach den knapp
zehn Minuten auf der Landstraße, befuhren wir in Montabaur wieder auf die A3, aber nach nur wenigen Kilometer ging es an der Ausfahrt Limburg Nord auf die B49, die uns bis nach Wetzlar brachte.
Dort die A45 befahren, hatten wir es an der Ausfahrt Wölfersheim / Berstadt geschafft und mussten von hier nur noch eine Viertelstunde auf Bundes- und Landstraßen hinter uns bringen. Das Fahrzeug
konnten wir um 20:50 Uhr daheim abstellen und oben schaute ich zuerst im TV noch ein wenig das Topspiel der 2. Bundesliga und nachdem ich diesen Bericht hier dann online gestellt hatte, ging ich
bereits um kurz vor Mitternacht in die Koje, denn ich war immer noch ziemlich k.o., wie die ganze Woche irgendwie schon.