Saison 2025/26

Gruppenliga Gießen/Marburg

(Nachholspiel vom 19. Spieltag)

 

Sportschule des Hessischen Fußballverbandes - Platz 4 (KR)
(Grünberg/Hessen)

 
Mittwoch, 25. Februar 2026 / 19:30 Uhr
 
FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod -
FC Cleeberg


0:3 (0:1)


Tore:

0:1 (40.) Marvin Gath

0:2 (49.) Moritz Luca Schmidt

0:3 (85.) Maik Magera (Foulelfmeter)

  

Gelbe Karten: Philip Peters (22.), Nils Lippert (36.), Maxim Probst (82.), Daniel Bär (84.) / Kevin Normen Weidner (63.), Florian Kranz (75.).

Schiedsrichter: Simon Wawra

Zuschauer: ca. 100

 

Für den heutigen Tag hatte ich eigentlich ganz fest einen Besuch beim Eishockey eingeplant, genauer gesagt beim DEL-Spiel der Adler Mannheim gegen die Augsburger Panther. Irgendwie war ich aber ziemlich k.o. und hatte auch ein wenig ein entzündetes Auge, so dass der fast zwei-stündige Ritt in die Quadratenstadt direkt nach der Arbeit wirklich kein Sinn machen würde und ich mich in der Mittagspause endgültig dagegen entschied. Ganz zuhause bleiben wollte ich aber auch nicht und so schaute ich mir mal die Fußball-technischen Alternativen für den Abend an. Neben einigen uninteressanten Sachen gab es allerdings auch ein Gruppenliga-Spiel in der Sportschule des Hessischen Fußballverbandes in Grünberg angesetzt war. Zwar nur auf dem Kunstrasen komplett ohne jeglichen Ausbau, aber dafür kann man diese Plätze normal nur mit irgendwelchen Testspielen machen von Mannschaften, die dort im Trainingslager sind. Wie gesagt, kein besonders toller Ground, aber diesen mit einem Pflichtspiel zu machen, reizte dann doch. Thorsten Mankel informiert und im App gesehen, dass Micha und Sven auch hin wollen. Letzteren kontaktiert und er bot sich als Fahrer an, was ich sehr dankend annahm.

 

Um 18:30 Uhr stand er überpünktlich bei uns im Hof und wir machten uns gemeinsam auf den Weg. Das Navi sagte 36 Kilometer, also nicht weit, aber weil die Strecke nur über kleine und teilweise recht kurvige Landstraßen führte, sollten wir 38 Minuten dafür benötigen. Durch Nidda, Ulfa und Laubach kamen wir bereits um 18:10 Uhr am Ziel an, wo Micha noch im Auto saß und Social Media Arbeit verrichtete. Wir gingen nach den Bezahlen von sechs Euro am Eingang schon mal rein und drehten noch in Ruhe unsere Foto-Runde, auch wenn es jetzt nicht massig Bildermotive gab. Immerhin bot der Verein auch ein Getränkeverkauf an und Würstchen aus dem Wasserkocher, was in Ordnung dafür ist, dass es sich nicht um ihr eigenes Gelände handelt.

Tabellarisch gesehen standen sich der Zwölfte und der Neunte gegenüber in der einer 18er Liga, aus welcher zwei direkt aufsteigen, fünf direkt absteigen und jeweils ein Team oben und ein Team unten noch eine Relegation bestreitet. Exakt die Hälfte der Mannschaften kann also durchaus ausgetauscht werden, wenn die beiden Relegationen entsprechend ausgehen, das ist schon ein krasser Wechsel, der hier in der Gruppenliga Gießen/Marburg stattfinden kann. Zwischen beiden Teams liegen zwar nur drei Ränge, aber punktetechnisch sind es doch schon sechs Punkte, die der Unterschied zwischen den heutigen Kontrahenten sind. Bei einem Dreier heute könnten die Gäste nochmal bis auf sieben Punkte an den dritten und somit Relegationsplatz ran kommen, das dortige Team hat dann aber ein Spiel weniger absolviert, es erscheint also eher unrealistisch zus ein, dass hier noch etwas gehen könne. Die Hausherren haben gerade mal einen einen einzigen läppischen Punkt Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationplatz und selbst. Selbst zum ersten Direktabsteiger ist es nur ein Punkt mehr - immer natürlich damit gerechnet, dass es bei der Regelanzahl an Absteigern bleibt. Um dort nicht hinein zu rutschen und nach nur einem Jahr Gruppen- wieder in die Kreisoberliga zu müssen, wird die FSG noch ein paar Zähler sammeln müssen. Die Winterpause kam für die Spielgemeinschaft zu einem unpassenden Zeitpunkt, hatte man aus den letzten vier Spiele davor doch zehn Punkte gesammelt, allerdings verlief die Testpielphase nun eher mies und es setzte drei Niederlagen gegen Kreisoberligisten und ein Remis gegen einen A-Ligisten, also un vier Partien gegen unterklassige Teams nicht einen einzigen Sieg. Ganz anders die Gäste, die aus den letzten vier Partien vor der Unterbrechung drei Niederlagen und nur einen Sieg gegen den Vorletzten sammelte, wo man in der Nachspielzeit aus einem 1-1 noch ein 3-2 machte. Dafür, dass man nun aber alle Testspiele gewann, dafür kann man sich allerdings natürlich gar nichts kaufen.


In den ersten Minuten war es noch eine recht ausgeglichene Partie, aber umso länger sie dauerte, umso mehr schlug das Pendel auch in die tabellarisch besser dastehenden Gäste aus. Kurz vor dem Gang in die Kabinen trafen sie dann auch verdientermaßen nach einem schönen Angriff über außen zur 0-1 Führung. Tatsächlich in die Kabinen gingen beide Mannschaften aber zur Pause nicht, da der Weg zu weit war. Glücklicherweise ist es aber seit zwei Tagen selbst Abends noch recht angenehm und somit ließ sich das auch aushalten. Nach dem Seitenwechsel fiel früh der zweite Treffer für den FCC und damit war das Ding auch schon durch, denn die FSG war einfach zu harmlos nach vorne. Völlig aus dem Nichts wurde es in der Schlussphase noch einmal nickelig und bei einem Eckball wollten die Gäste eine Tätlichkeit gesehen haben, was zu einer Rudelbildung führte. Diese war kaum aufgelöst, wurde auf der anderen Seite des Spielfelds nach ein Elfmeter gepfiffen und dieser souverän zum verdienten 0-3 Auswärtssieg verwandelt. Vielleicht nicht ein wirklich hochklassiges Spiel, aber unsere Vierergruppe verquatschte es ganz gut, denn teilweise hatte man sich schon einige Wochen lang nicht gesehen, was sich jetzt nach dem Beginn der Rückrunden überall hoffentlich wieder ändert.

 

Kurz vor 21:30 Uhr verabschiedeten wir uns von Thorsten und Micha und verabschiedeten uns in alle möglichen Himmelsrichtungen. Sven steuerte uns wieder zurück über die kurvigen Straßen in Richtung Wetterau und bis auf ein Fuchs bei Nidda ließen uns wenigstens auch die Waldbewohner komplett in Ruhe. Gegen 22:10 Uhr konnte ich dann zuhause aussteigen, während mein Fahrer noch knapp eine Viertelstunde Weiterfahrt hatte. Ich tippte oben noch diesen Bericht fertig und war wie gestern auch schon um etwa 23 Uhr in der Koje.

 


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