Tore:
0:1 (20.) Enno Kasten
0:2 (62.) Fabio Marino
0:3 (84.) Fabio Marino
Gelbe Karten: - / - .
Schiedsrichter: Christian Böing
Zuschauer: ca. 20
Saison 2025/26
Testspiel
Sportanlage Opelstraße - Platz 2 (KR)
(Rodgau - Dudenhofen)
0:3 (0:1)
Tore:
0:1 (20.) Enno Kasten
0:2 (62.) Fabio Marino
0:3 (84.) Fabio Marino
Gelbe Karten: - / - .
Schiedsrichter: Christian Böing
Zuschauer: ca. 20
Es kam mal wieder anders als gedacht… Eigentlich verließ ich 17:45 Uhr völlig entspannt mein Zuhause und wollte gemütlich zum Testspiel von Kickers Offenbach in Ober-Roden fahren. Das wäre für mich kein neuer Ground gewesen, aber da mir die anderen Freundschaftsspiele in der diesjährigen Wintervorbereitung terminlich nicht passen, wollte ich wenigstens dieses Eine anschauen. Ich war recht früh dran und parkte um 18:35 Uhr bereits am Sportgelände, also 25 Minuten vor Spielbeginn. Nachdem ich meine Jacke angezogen hatte und gerade auf dem kurzen Fußweg zum Eingang war, klingelte mein Handy. OFC-Kollege Alex war es, der mir von der Absage des Testspiels wegen gerfrorenen Bodens erzählte. Wenige Sekunden später traf ich ihn und wir gingen dennoch mal rein, um uns das anzuschauen. Beide Teams machten statt des Testspiels eine lockere Laufeinheit und es war beim Auftreten der Spieler tatsächlich ein lautes Klack, Klack, Klack zu vernehmen, also der Boden war echt gefroren und die Absage definitiv okay. Warum man sich allerdings Mittags nicht schon mal darum kümmert und ggf. versucht einen freien Kunstrasenplatz zu bekommen, das wissen vermutlich nur die beiden Vereine selbst.
Alex sagte direkt, dass er nicht ganz umsonst gefahren sein will und ich solle doch mal nach Alternativen schauen. Optionen gab es nicht wirklich viele, der Kunstrasen in Dudenhofen, zwei bereits von mir besuchte Plätze und der zweitnäheste mir noch fehlende Ground wäre bereits in Mannheim gewesen. Wir einigten uns in den Stadtteil von Rodgau zu fahren und das Navi sagte uns elf Minuten für die 6,3 Kilometer lange Strecke voraus, so dass wir erst noch ein wenig der OFC-Laufeinheit zuschauten und uns um 19:10 Uhr auf den Weg machten. Somit kamen wir etwas mehr als fünf Minuten vor Kick Off am Ground an, was natürlich völlig ausreichend war. Es wurde direkt die Fotorunde gedreht und als wir auf den zwei Stufen „Ausbau“ angekommen waren, wurde das Spiel passenderweise auch schon angepfiffen.
Es handelte sich um ein Friendly zwischen dem TSV Dudenhofen II und der TuS Froschhausen, das bedeutete dass sich der Dreizehnte aus der Kreisliga A Offenbach (Gruppe 2) und der Dritte aus der Kreisliga B Offenbach (Gruppe 2) gegenüber stehen. Ein Team aus dem hinteren Bereich der oberen Liga gegen ein Team aus dem vorderen Bereich eine Liga niedriger macht oftmals nur einen kleinen oder sogar keinen Unterschied aus, zumal man bei Testspielen erst Recht nicht weiß wie ernst es die jeweiligen Vereine nehmen und welche Truppen auflaufen. Ansonsten war es schon merklich, dass es nicht um Punkte geht, denn die allerletzte Intensität fehlte doch. Dennoch war es ein recht netter und kurzweiliger Kick, bei dem das klassenniedrigere Team aktiver war und ihre knappe Führung aus der 20. Minute verdient auch mit in die Halbzeitpause nahmen. Nach dem Seitenwechsel blieb es beim gleichen Bild von einer etwas stärkeren TuS-Mannschaft, die auch den besten Joker unter den vielen Halbzeit-Einwechselungen in ihren Reihen hatte. Einer ihrer neu rein gekommenen Akteure war es nämlich, der in den zweiten 45 Minuten noch einen Doppelpack schnürte und das Ergebnis auf ein klares 0-3 schraubte.
Bei -3 Grad Celsius durchgefroren öffnete ich um 21:20 Ihr die Auto-Tür und es wurde natürlich erstmal die Sitzheizung angeworfen, bevor ich mich auf den 60 Kilometer langen Heimweg machte. Ruckzuck war ich wieder auf der B45 zurück, die mich über den Tannenmühlkreisel und an Hanau vorbei am Hanauer Kreuz auf die A45 brachte. Dort in nördliche Richtung abgebogen und auf dem Highway geblieben, bis zur üblichen Abfahrt Florstadt/Staden. Ab hier waren es noch knapp 15 Kilometer bzw. eine knappe halbe Stunde, bis ich endlich den Heimathafen erreicht hatte. Nun waren auch die eiskalten Füße ein wenig aufgewärmt, als ich mein Fahrzeug gegen 22:05 Uhr zuhause abstellte. Oben wurde noch ein wenig TV geschaut und irgendwann nach Mitternacht ging es in die Waagrechte und ich knackte auch recht schnell weg.