Tore:
0:1 (39.) Jonas Peter
0:2 (87.) Janne Jakob Kingma
Gelbe Karten: Stefano Cappello (75.), Ben Jeising (76.) / Jakob Vonalt (70.).
Schiedsrichter: Muhammet-Ufuk Sönmez
Zuschauer: ca. 25
Saison 2025/26
Kreisliga A Frankfurt 1
(7. Spieltag)
Sportanlage Dorfwiesenweg (KR)
(Frankfurt/Main-Niederursel)
0:2 (0:1)
Tore:
0:1 (39.) Jonas Peter
0:2 (87.) Janne Jakob Kingma
Gelbe Karten: Stefano Cappello (75.), Ben Jeising (76.) / Jakob Vonalt (70.).
Schiedsrichter: Muhammet-Ufuk Sönmez
Zuschauer: ca. 25
Für Hessen sind wir somit schon beim letzten Werktag-Kick für das Kalenderjahr 2025 angekommen. Wie ich bereits gestern erwähnt hatte, sind es nur noch die Fußballkreise Frankfurt, Hanau, Dieburg und Hochtaunus, die noch nicht in der Winterpause sind und insgesamt waren heute sechs Spiele angesetzt, wovon zwei auf Grounds waren, die ich bereits besucht hatte. Ein weiteres Spiel war eine Zweitmannschaft zuhause, was ich ja eher auch gerne vermeide, wenn es möglich ist, so dass sich die Auswahl erstmal auf zwei Kicks reduzierte. Beide waren Kreisliga A Frankfurt, beide logischerweise jeweils auf Kunstrasen, so dass es im Endeffekt eigentlich egal war. Ich entschied mich dann rein aus dem Gefühl aber für Niederursel und gegen Nieder-Eschbach, wobei evtl. dafür gesprochen hat, dass ich den Rasenplatz in Nieder-Eschbach bereits gekreuzt habe und so die Anlage bereits ein wenig kenne, zudem steht man hier auf einem zweiten Platz und muss vielleicht im Sommer sogar in die Relegation und somit hätte ich in diesem Fall eine zusätzliche Chance dort mein Kreuz zu setzen, sofern ich dann Zeit hätte.
Das alles waren aber nur kleine Gedankenspiele und so weit sind wir noch lange nicht. In der Gegenwart heißt mein Duell SV Niederursel gegen die SG Concordia Eschersheim II, welches in der Kreisliga A Frankfurt ein Match der Staffel 1 ist. Tabellarisch sprechen wir in einer ursprünglichen 17er Liga, die aber wegen einem Rückzug bereits auf 16 Vereine geschrumpft ist, von den Rängen Elf und Zehn. Getrennt nur durch vier Punkte, scheint es für beide Truppen eher eine ruhigere Spielzeit zu werden. Der Zug nach oben ist bei 20 bzw. 24 Punkten Rückstand schon lange abgefahren, zum Abstiegsrelegationsplatz beträgt der Vorsprung zwölf bzw. acht Punkte, also auch schon ein wenig was. Beide Mannschaften sind seit 2020/21 bereits durchgängig in dieser Liga vertreten, haben derzeit allerdings komplett andere Trends vorzuweisen. Während der SVN aus den vergangenen sieben Spielen sechs Mal drei Punkte sammeln konnte und somit den schlechten Saisonstart mit nur drei Punkten aus den ersten elf Spieltagen ausbesserte, kommt die Zweitvertretung des Kreisoberligisten mit vier Niederlagen aus den letzten fünf Mal 90 Minuten angereist.
Nach Feierabend und Abendessen hatte ich ein wenig was zu tun, so blieb nur ganz kurz Zeit für die geliebte Couch, aber heute war es einfacher den inneren Schweinehund zu überwinden. Es war zwar fünf, sechs Grad Celsius kälter als gestern, aber dafür wenigstens den kompletten Tag über trocken. Das Einzige, was mich heute ärgerte, war, dass ich die Eröffnungssession der Darts-WM verpasse, aber teilen kann ich mich noch nicht, auch wenn genug für zwei Marcels da wäre. Um 18:50 Uhr saß ich in meiner Karre und das Navi zeigte mir 55 Kilometer und 55 Minuten an, wobei die Route zu 80% die Gleiche war, wie gestern. Durch Ranstadt und via Stammheim nach Ilbenstadt, um dann auf der B3 an Karben und Bad Vilbel vorbei zu fahren. Im Norden des Anhängsels von Offenbach fuhr ich heute ein kleines Stück auf die A661, aber auch nur für etwa fünf Kilometer, bevor ich zum Abschluss noch weitere fünf Kilometer Stadtverkehr hatte. Da aber Niederursel am Stadtrand liegt, war es entspannt zu fahren und die letzten Meter kann man durchaus als Feldweg bezeichnen, den ich befuhr, bevor ich um 19:46 Uhr auf dem kleinen Parkplatz des Sportgeländes parkte. Gemütlich meine Fotorunde auf dem Platz gedreht, der letztes Jahr zu einem Kunstrasen umgebaut wurde und nur etwa 100-150 Meter Luftlinie entfernt der A5 liegt, deren Verkehrslärm man ununterbrochen hörte. Der Anpfiff wurde abgelichtet und ich stellte mich gemeinsam mit etwa 25 weiteren Personen an die Umrandung und schaute dem Treiben auf dem künstlichen Grün zu.
Um 20:04 Uhr wurde dann das letzte Werktag-Spiel in Hessen im Kalenderjahr 2025 angepfiffen und das Geschehen in den ersten 45 Minuten spielte sich weitestgehend zwischen den Strafräumen ab, es war einerseits recht flott, aber andererseits doch ziemlich chancenarm. Überraschenderweise und vollkommen gegen den Trend waren es aber eher die Gäste, die aktiver und mehr im Vorwärtsgang waren. So bekamen sie auch den ein oder anderen Eckball und einer von diesen wurde vom Innenverteidiger am langen Pfosten eingenickt. Mit diesem knappen Ergebnis ging es ohne Nachspielzeit für beide Truppen in die Kabinen und ich schaute auf dem Handy die letzten Minuten des WM-Dartspiels von Arno Merk im Ally Pally an, welches direkt im Eröffnungsmatch den ersten deutschen Sieg brachte. Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig, weiterhin recht ordentlich Bewegung, aber halt zumeist zwischen den Sechzehner-Linien. In der Schlussviertelstunde versuchte der SVN doch offensiv etwas mehr in Erscheinung zu treten, aber so wirklich gefährlich wurde man auch dann nicht. Im Gegenteil, man fing sich per Konter noch das 0-2 ein und half dabei ordentlich mit, denn der Schuss wäre am Tor vorbei gegangen, wurde aber vom Niederurseler Defender ins eigene Netz abgefälscht. Damit war das Ding durch und wenige Minuten danach auch Schluss in diesem Kick und auch für mich in Sachen Spielen in Hessen im Kalenderjahr 2025.
Bei mittlerweile nur noch zwei Grad über dem Gefrierpunkt kletterte ich um 21:55 Uhr wieder in meine Karre. Aus der Stadt heraus hatte ich zwei gesperrte Straßen und dann etwa ab Karben für den kompletten Rest der Heimfahrt mit teilweise extremen Nebel zu kämpfen, so dass teilweise nicht mehr als 50-60 km/h möglich waren. Aber auch das brachte ich hinter mich und stellte meine Karre um 22:55 Uhr zuhause in der Garage ab. Wie immer wurde oben noch der Bericht fertig gemacht und hochgeladen, dabei konnte ich sogar noch das vierte und letzte Match im Ally Pally in London im TV schauen. Direkt danach, so gegen 23:45 Uhr, legte ich mich ins Bett, in Vorfreude, dass morgen um 13 Uhr schon wieder das nächste Wochenende beginnt.