Saison 2025/26

Kreisliga C Frankfurt 2

(7. Spieltag)

 

Sportanlage Bertramswiese (KR)
(Frankfurt/Main-Dornbusch)

 
Mittwoch, 10. Dezember 2025 / 19:30 Uhr
 
SpVgg. Kickers 1916 Frankfurt -
TuS Nieder-Eschbach III


7:1 (5:1)


Tore:

1:0 (2.) Konstantin Peter Baumann

2:0 (13.) Duc Manh Vu

3:0 (28.) Amar Dizdarevic

3:1 (29.) Cristian Chirila

4:1 (39.) Ualid Sabba

5:1 (44.) Luca Hoffmann

6:1 (53.) Luca Hoffmann

7:1 (58.) Luca Hoffmann

 

Gelbe Karten: - / Tim Sesay (35.), Cristian Chirila (90.).

Schiedsrichter: Abneyan Akbari

Zuschauer: ca. 30

 

Gestern war es dann schon soweit, dass ich keinen Kick hatte, denn auf das Duell zweier zweiten Mannschaften in der C-Klasse Mainz/Bingen verzichtete ich tatsächlich freiwillig. Heute & morgen bin ich noch zwei Mal in Hessen unterwegs und wenn ich mich aufraffen kann, dann geht es in der kommenden Woche noch einmal nach NRW und dann ist für unter der Woche erstmal Fußballtechnisch gesehen Winterpause, bis sicherlich in Richtung Februar. Viele unterklassige Ligen in Hessen haben diese Unterbrechung auch bereits eingeläutet, genauer gesagt: So ziemlich alle Fußballkreise, außer Frankfurt, Hanau, Dieburg und Hochtaunus, was aber auch nicht verwundert, da hier sicherlich 90+x% der Vereine sowieso auf Kunstrasen spielen. Dementsprechend hatte ich nicht wirklich viele erreichbare Alternativen (maximal noch im rheinland-pfälzischen Fußballkreis Mainz/Bingen), war aber andererseits auch froh, dass überhaupt noch etwas unter der Woche stattfindet.

 

Mein ausgewählter Kick für heute war das Duell der SpVgg. Kickers 1916 Ffm gegen die TuS Nieder-Eschbach aus der Kreisliga C Frankfurt (Staffel 2). In einer ursprünglichen 18er Liga, in der aber ein Team bereits zurück gezogen hat, treffen die Plätze Zwei und Dreizehn aufeinander. Für die Gäste wird es eine eher ruhige Rest-Saison, denn absteigen kann man nicht, da es sich bereits um die niedrigste Ligaebene im Fußballkreis Frankfurt am Main handelt und mit 27 Punkten Rückstand auf Platz 2 ist der Zug nach oben schon lange abgefahren. Auf eben diesem ersten Verfolgerrang stehen die heutigen Gastgeber und wäre heute Saisonende, man wäre für die Aufstiegsrelegationsspiele qualifiziert. Allerdings hat man auch nur drei Punkte Rückstand zum direkten Aufstiegsplatz, jedoch aber auch nur einen einzigen Zähler Vorsprung auf die goldene Ananas. Alles in allem ist in dieser Liga wenig entschieden, denn 15 Spieltage vor Ende der Saison sind hier die ersten sieben Vereine alle innerhalb von sechs Punkten Unterschied, mega spannend das Ganze. Die Kickers sind nach ihrem Abstieg aus der B-Klasse nun seit 2019/20 in der C-Liga unterwegs, waren aber seitdem am Saisonende nie besser als Platz 5 geranked. Für die dritte Mannschaft des KLA-Ligisten ist es allgemein erst die zweite Saison seit Bestehen, ihre Premierensaison beendete man vor einigen Monaten auf einem soliden zehnten Platz in der aktuellen Liga.

 

Nach meinem Abendessen und anderthalb Stündchen auf der Couch, benötigte es nach dem Blick aus dem Fenster, eine Portion extra Motivation, die mich dazu bringen musste, mich fertig zu machen. Es regnete nämlich weiterhin, wie so oft in den letzten Tagen. Daheim bleiben war logischerweise keine Option, erst Recht nicht, weil ich das die nächsten Wochen ja noch oft und lange genug bin. Also, aufgerafft und dem Wetter entsprechend gekleidet, saß ich um 18:24 Uhr in meinem Auto und startete den Motor. Die kürzeste Route war heute auch die schnellste und obwohl es nur 50 Kilometer einfache Strecke waren, zeigte das Navi 54 Minuten Fahrzeit an, denn es war keine Autobahn dabei, sondern durchwegs Bundes- und Landstraßen brachten mich an mein Ziel. Durch Ranstadt hindurch fuhr bei Staden nicht wie sonst so oft auf die A45, sondern unten drunter durch und via Stammheim ging es nach Ilbenstadt. Auf der B3 fuhr ich an Karben und Bad Vilbel vorbei und von Norden in die Stadt anhängend an Offenbach herein und auf den etwa drei Kilometer Stadtverkehr war auch gefühlt jede Ampel rot. Dennoch kam ich etwas über zehn Minuten am Sportgelände an, wo am Kopfende ein großer Parkplatz war und dieser hatte keine 50% Belegung. Auto abgestellt, einmal durch den Match gedappelt und von außen schon Patrick gesehen, mit dem ich heute nicht wirklich gerechnet hatte. Kurz begrüßt, drehte ich danach das nötigste an Fotos und kurz darauf wurde das Match auch schon angepfiffen.

 

Ich hatte noch gar nicht meine ganzen Social Media Postings abgesetzt, da gingen die Hausherren bereits mit 1-0 in Front. Das war zugleich auch schon Hinweis wie diese Partie weiter verlaufen würde, nämlich absolut einseitig. Es war noch keine halbe Stunde von der Uhr, da stand es bereits 3-0 und beim dritten Treffer half der TuS-Torhüter kräftig mit. Weil sich der Schlussmann der Gastgeber wohl dachte „das kann ich auch“, musste er nach einem eigentlich recht harmlosen Fernschuss ebenfalls das erste Mal hinter sich greifen. Die Freude von Nieder-Eschbach währte aber nicht lange, denn noch vor dem Gang in die Kabinen schlug es zwei weitere Mal bei ihnen ein, zuerst durch einen Hammer aus locker mal 30 Metern, der exakt im Winkel einschlug und eine Minute vor der Halbzeitpause half wieder die Nummer 1 der Gäste mit und da es sich mittlerweile um den dritten richtig dicken Schnitzer eines Torstehers handelte, wähnten wir uns schon bei „Pleiten, Pech und Pannen“. Nach dem Seitenwechsel wurde das Ergebnis in weniger als einer Viertelstunde auf 7-1 geschraubt, aber danach plätscherte der Rest des Spiels nur noch so dahin. Einzig ein völlig unnötiges Foul in der 90. Minute sorgte dann nochmal für Aufregung, die dann zum Glück aber auch schnell wieder verflog.

 

Um 21:20 Uhr saß ich bereits wieder im Auto und machte mich auf meine Heimfahrt. Wie zumeist nahm ich auch heute wieder auf dem Weg nachhause die selbe Route wie auch schon auf dem Hinweg - logischerweise aber in die entgegengesetzte Richtung. Einmal aus der Stadt raus, war auf den Straßen nur wenig los und so konnte ich entspannt und gemütlich fahren. Da es wieder ein großes Stück an Wälder & Wiesen vorbei ging, also wieder extra aufmerksam, aber es ließen sich zum Glück keinerlei Wildtiere blicken. Ziemlich genau eine Stunde nach Abfahrt erreichte ich den Heimathafen, machte den Bericht noch fertig und legte mich um 23:30 Uhr ins Bett. Es dauerte allerdings noch eine ganze Zeit lang, bis ich endlich einschlief.


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