Tore:
0:1 (16.) Giuliano Amante
0:2 (59.) Ayman Gasoos
Gelb-Rote Karte: Lars Trams (74./ENK).
Gelbe Karten: Lars Trams (43.) / Dogan Nazim Erbulan (74.), Ömer Güngör (87.).
Schiedsrichter: Dr. Annika Hinrichs
Zuschauer: ca. 85
Saison 2025/26
Kreisoberliga Frankfurt am Main
(4. Spieltag)
Riedstadion Nebenplatz (KR)
(Frankfurt/Main-Enkheim)
0:2 (0:1)
Tore:
0:1 (16.) Giuliano Amante
0:2 (59.) Ayman Gasoos
Gelb-Rote Karte: Lars Trams (74./ENK).
Gelbe Karten: Lars Trams (43.) / Dogan Nazim Erbulan (74.), Ömer Güngör (87.).
Schiedsrichter: Dr. Annika Hinrichs
Zuschauer: ca. 85
Auch heute sollte vor dem sonntäglichen ECN-Heimspiel möglichst noch ein Fußballground-Kreuz gesetzt werden. Viele der Mittags spielenden unterklassigen Ligen befinden sich jedoch bereits in der Winterpause, im Gegensatz dazu hatten die Kreisoberligen der Fußballkreise Hochtaunus und Frankfurt am Main jeweils noch einen kompletten Spieltag angesetzt (in FFM spielt man sogar am kommenden Wochenende auch nochmal). Nachdem es die letzten Tage wieder ordentlich geregnet hatte, war mir schon klar, dass ich einen Kunstrasen-Hauptplatz aussuchen werde, um auf der sicheren Seite zu sein. Im Zusammenhang damit, dass er möglichst "nahe" am Bad Nauheim liegen soll, war die Entscheidung schnell gefallen und lautete: Germania Enkheim, im östlichen Teil der Stadt bei Offenbach. Den Rasenplatz hatte ich im Juli 2021 bereits gekreuzt, mit dem Halbfinale des Kreispokal 20/21 (Germania gegen den FC Kalbach), welches wegen Corona ja in die kommende Saison verschoben wurde. Mittlerweile spielt man wohl aber nur noch auf dem Kunstrasen und so muss ich dann halt nochmal anreisen.
Meine ausgesuchte Paarung lautete FC Germania Enkheim gegen den SV Heddernheim in der Kreisoberliga FFM. Es war eine Partie des 4. Spieltags, welcher direkt zu Saisonbeginn komplett auf Anfang Dezember angesetzt wurde. Die Hausherren stehen derzeit unter 17 Mannschaften auf Rang 12, die Gäste sind Tabellenführer der KOL. Aktuell bedeutet das für die Germania der Abstiegsrelegationsplatz, mit dem komplett rettenden Ufer ist man zwar punktgleich, aber auch ein direkter Abstiegsplatz ist nur ein einziger Punkt entfernt. Kurz vor der Winterpause ist hier also alles noch recht eng beisammen und man kann wirklich nicht abschätzen in welche Richtung sich das entwickelt. Der Gast aus dem Norden der Stadt grüßt derzeit vom Platz an der Sonne, aber auch hier sind die Abstände noch gering, genauer gesagt sind es zwei Punkte - jeweils zum Relegationsplatz und auch zu Rang 3, also der goldenen Ananas am Saisonende. Enkheim pendelte die letzten Jahre öfters mal zwischen KOL und KLA hin und her, Heddernheim spielte seit 2009/10 durchgehend KOL, mit nur einer Ausnahme. Ein Abstieg 2016/17 korrigierte man im Folgejahr schnell mit 29 Siegen aus 32 Spielen und dem direkten Wiederaufstieg.
Nach dem Mittagessen hatte ich noch ein wenig Zeit die Couch zu drücken, musste mich aber dann doch irgendwann aufraffen und meine Klamotten für das Eishockey zusammen raffen und mich selbst fertig machen. Um 13:02 Uhr startete ich den Motor meines Autos und machte mich auf den Weg, den mein Navi mit 60 Kilometer Fahrstrecke und 45 Minuten Fahrzeit angab. Durch Ranstadt hindurch, befuhr ich bei Staden die A45, um am Hanauer Kreuz auf die A66 zu wechseln. Diese Autobahn befuhr ich bis sie vorübergehend am Hessencenter in Bergen-Enkheim endet. Von hier waren es noch etwa drei Kilometer Stadtverkehr, bis ich um 13:45 Uhr mein Ziel erreicht hatte, welches zum Glück in einer ruhigen Ecke am Stadtrand liegt und die Parkplatzsuche war dadurch auch ganz einfach, zumal ein großer Parkplatz in der Nähe des Sportgeländes liegt. Am Eingang drei Euro gezahlt und drinnen liefen die letzten Minuten des Zweitmannschafts-Vorspiels, welches mit 6-9 endete. Danach begrüßte ich noch den rasenden Reporter Pedro und bewegte ich mich um meine Fotos zu machen, da aber beide Mannschaften bereits das künstliche Grün betreten hatten und es hier jetzt sowieso keine Kunstwerke abzulichten gibt, verzichtete ich heute mal auf die gegenüber liegende Seite zu gehen. Trotz des Spiels zuvor, welches erst um 13:55 Uhr beendet war, begannen wir nur mit +1 Minute, Respekt Frau Schiedsrichterin.
Die Anfangsphase war recht ausgeglichen, es ging eigentlich ganz flott hin und her, auch wenn die ganz großen Torraumszenen weitestgehend fehlten. Wenn dann doch mal Möglichkeiten da waren, dann hatte die Mehrzahl überraschenderweise sogar noch der Gastgeber. Dann ließen sie sich aber durch einen schnell ausgeführten Freistoß übertölpeln und der Tabellenführer ging erstmal in Führung. Es blieb danach weitestgehend eine offene Partie und kurz vor dem Gang in die Kabinen gab es auf beiden Seiten jeweils noch eine Chance des Prädikats „den muss man aber machen“. Machten sie aber nicht und somit blieb es beim 0-1 nach der ersten Hälfte. Nach dem Seitenwechsel ging es zumeist nur noch in eine Richtung, denn der Favorit wurde nun seiner Rolle gerecht und diktierte das Geschehen. Nach einer Stunde Spielzeit stellte man die Weichen endgültig auf Sieg, als man nach einem Freistoß am langen Pfosten einen Spieler völlig blank stehen hatte, der dann natürlich absolut keine Probleme hatte das Spielgerät über die Linie zu bugsieren. Die letzten 30 Minuten überstand man völlig problemlos und hatte selbst noch einen Aluminiumtreffer und zwei, drei weitere Chancen, so dass es durchaus auch noch höher hätte ausgehen können. Man hat zwar zwei Standardsituation für die beiden Tore benötigt, alles in allem aber (gerade wegen der zweiten Hälfte) ein absolut verdienter Dreier für den SVH.
Da wir wirklich super pünktlich waren (auch in der Pause ertönte um 14:56 Uhr im Sportheim ein Pfiff, dass beide Truppen so langsam raus kommen sollen), saß ich um 15:52 Uhr schon wieder in meinem Fahrzeug. Bis nach Ranstadt hatte ich 51 Kilometer bzw. 37 Minuten und da ich noch vor der Zeit am vereinbarten Treffpunkt gewesen wäre, konnte ich auch noch voll tanken. Danach traf ich mich mit dem Rest meiner Familie und wir fuhren weiter zum Eishockey in die wundervolle Kurstadt Bad Nauheim. Hier gab es ein starkes 5-0 gegen die Lausitzer Füchse aus Weißwasser und somit den sechsten Sieg aus den letzten acht Spielen.