Tore:
0:1 (2.) Ole Gärtner
0:2 (70.) Jan Gebhardt
0:3 (73.) Fisnik Jaija
0:4 (77.) Tim Gensel
Gelbe Karte: - / Philipp Turzer (90.).
Schiedsrichter: Jörg Ballweg
Zuschauer: ca. 100
Saison 2025/26
Kreispokal Bergstraße
(Achtelfinale)
Stadion Rimbach
(Rimbach/Odenwald)
0:4 (0:1)
Tore:
0:1 (2.) Ole Gärtner
0:2 (70.) Jan Gebhardt
0:3 (73.) Fisnik Jaija
0:4 (77.) Tim Gensel
Gelbe Karte: - / Philipp Turzer (90.).
Schiedsrichter: Jörg Ballweg
Zuschauer: ca. 100
Nach dem freien Montag gestern wird dann heute die nächste Fußballwoche eröffnet und zwar geht es dafür in den Odenwald. Die Auswahl an fehlenden Grounds war heute nicht wirklich groß, aber ich hatte mir das Spiel sowieso bereits vor einigen Wochen notiert, denn es ist gewissermaßen eventuell auch ein kleiner Vorgriff auf die kommende Spielzeit und mein Kampf die hessischen Kreisoberligen ein wenig voran zu treiben. Im Achtelfinale des Kreispokal Bergstraße stehen sich der FSV Rimbach und dem FC Fürth gegenüber.
Die Hausherren sind aktuell in der Kreisliga A Tabellenführer und starteten mit elf Siegen aus zwölf Spielen furios in diese Saison, zuletzt gab es aber beim Achten und im Spitzenspiel gegen den Zweiten jeweils nur ein 1-1 Unentschieden. Selbst wenn die Verfolger alle ihre Nachholspiele gewinnen würden, dann wäre man immer noch drei Punkte vor dem Aufstiegsrelegationsplatz und zum dritten Rang, welcher am Ende der Runde die goldene Ananas bedeuten würde, sieben Punkte. Die Gast-Mannschaft spielt in der Gruppenliga Darmstadt und steht dort auf einem ordentlichen fünften Platz, vergangenes Wochenende stoppte man eine vier Spiele andauernde Niederlagenserie, zu deren Beginn man Dritter war mit Tuchfühlung nach ganz oben zum Spitzenreiter. So ist dieser aber mittlerweile um 13 Punkte enteilt und selbst der Relegationsplatz ist schon sieben Punkte entfernt. Der Favorit auf dem Papier war bei zwei Ligen Unterschied also schnell gefunden, zumal via Social Media beim A-Ligisten schon gestern verkündet wurde, dass der ein oder andere Reservist seine Chance erhalten wird.
Abfahrt war zuhause um 17:40 Uhr und das Navi vermeldete mir 1:38 Stunden für die 113 Kilometer in den tiefen Odenwald. Gestern meldete sich noch Sven und so musste ich eine Abfahrt nach dem befahren der A45 in Staden in Altenstadt direkt wieder von der Autobahn, um ihn einzusammeln. Logischerweise ging es dann wieder zurück auf den Highway, aber auch nur bis zum Hanauer Kreuz und ab hier ging es dann nur noch auf Bundesstraßen weiter, beginnend mit der B43A an Hanau vorbei. Es folgte die B45, auf welcher Rodgau und Dieburg links liegen gelassen wurde, ging es dann hinter letztgenannter Stadt dann ab in die Wallachei. Über kurvige Landstraßen und enge Straßen durch die kleinen Nester ging es immer weiter südlich. Durch Reichelsheim und Fürth (dem Heimatort des heutigen Gastes), waren wir kurz darauf exakt zehn Minuten vor regulärem Anpfiff am Sportgelände an, wo nebenan am Reiterhof gerade ein Parkplatz frei wurde, den wir uns direkt sicherten. Am Eingang wurden vier Euro verlangt (ohne Eintrittskarte) und drinnen wurde natürlich erstmal die Fotorunde gedreht, bevor wir uns auf die Gerade stellten.
Wir hatten unseren Stellplatz noch gar nicht richtig eingenommen und der Minutenzeiger der Stoppuhr hatte noch keine zwei Runden geschafft, da ging der Favorit direkt in Führung. Nur eine Minute später die nächste Megachance, aber der Ball prallte vom Innenpfosten ins Spielfeld zurück. Dieser Auftakt ließ vermuten, dass es heute durchaus eine deutliche Angelegenheit werden könnte und der FC blieb auch im weiteren Spielverlauf fast durchgehend im Vorwärtsgang, aber da man sich oftmals selbst verzettelte und zumeist auch der letzte Pass einfach viel zu ungenau war, hatten sie gar nicht mal allzu viele Tormöglichkeiten vorzuweisen. Es ging also mit diesem knappen 0-1 in die Kabinen und nach dem Seitenwechsel bot sich lange Zeit das gleiche Bild von überlegenen Gästen, mit wenigen Abschlüssen in Richtung FSV-Gehäuse. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit hatten die Hausherren ihre wohl beste Chance des ganzen Spiels und fast wäre es zum Ausgleich gekommen. Das weckte dann den Gruppenligist aber ein wenig auf und zeigte ihnen vor Augen, dass ein Spiel mit einer Ein-Tore-Führung noch nicht entschieden ist. Auf jeden Fall wurde Fürth nun zwingender bei ihren Angriffen und da man auch vor dem Tor konzentrierter arbeitete, schraubte man das Ergebnis sukzessive nach oben und am Ende konnte der Schiedsrichter dann ein souveränes 0-4 in den Spielbericht eintragen.
Bei mittlerweile frischen vier Grad Celsius saßen wir um 21:25 Uhr wieder in meiner Karre. Ich startete direkt den Motor und wir machten uns auf den Weg gen Heimat, der natürlich wieder über die gleiche Strecke wie drei Stunden zuvor führte. Da es auch wieder die knapp über anderthalb Stunden Fahrzeit waren, erreichte ich den Heimathafen um ziemlich genau 23 Uhr. Oben noch den Bericht finalisiert und auf die Homepage hochgeladen, verkroch ich mich eine halbe Stunde später auch schon in mein Bett. Morgen ist dann immerhin zum Glück auch schon wieder Bergfest in dieser Arbeitswoche angesagt.