Saison 2025/26

Kreispokal Marburg

(Achtelfinale)

 

Sportplatz am Festplatz
(Amöneburg - Mardorf)

 
Dienstag, 14. Oktober 2025 / 19:00 Uhr
 
SV Mardorf -
SV Bauerbach


1:6 (0:4)


Tore:

0:1 (16.) Jan-Lois Kaisinger

0:2 (25.) Paul Moos

0:3 (36.) Paul Moos

0:4 (39.) Jan-Lois Kaisinger

0:5 (53.) Sammy Kittel

0:6 (72.) Michael Xenokalakis

1:6 (90.) Jonathan Steinert

  

Gelbe Karten: xxx (24.) / Robin Herbener (83.), Paul Moos (89.).

Schiedsrichter: Jan-Luca Komorowski             

Zuschauer: ca. 100


Mein heutiger Plan mit dem Pokalspiel des Kreisoberligisten SG Trohe/Alten-Buseck aus der KOL Gießen/Marburg Süd zerschlug sich, als ich am Sonntag meinen geplanten Wochenablauf nochmal kontrollierte, denn das Spiel wurde verlegt auf einen neutralen Ort (Beuern), weil hier ein Kunstrasen vorhanden ist. Ich erinnerte mich aber an die Worte des Hopperkollegen Thorsten Mankel, der mir bereits letzte Pokalrunde ein Ground ans Herz legte, auf dem sehr selten gespielt wird, was auch ganze vier Kreuze im App und nur ein Kreuz bei Europlan so bestätigen. In Runde Eins hat es bei mir nicht geklappt, da hatte ich andere Ziele, aber die heimische Elf (Tabellen-Fünfzehnter der Kreisliga A) schlug mit dem TSV Eintracht Stadtallendorf (Hessenliga) eine Mannschaft, die vier Spielklassen höher angesiedelt ist mit 3-2. Der damalige Gast war wohl fast durchgehend mit Spielern aus ihrer zweiten Mannschaft angereist, aber selbst diese stehen eine Ebene darüber in der Kreisoberliga auf dem ersten Tabellenplatz. Nun gut, durch den sensationellen Sieg und der Verlegung meines Wunschspiels bekomme ich eine zweite Chance und nutze diese dann heute. Gegner im Achtelfinale des Kreispokals Marburg ist der SV Bauerbach, seines Zeichens Dritter in der Gruppenliga Gießen/Marburg und voll im Rennen um den Aufstieg in die Verbandsliga, wo man von 2018 bis 2022 bereits beheimatet war. Der nächste eigentlich übermächtige Gegner, der im Amöneburger Stadtteil vorstellig wird, schauen wir mal mit welcher Mannschaft und welcher Motivation der SVB anreist.

 

Mittags schrieb Sven mir, dass er dieses Spiel ebenfalls auf den Schirm hat und mich um 17:40 Uhr zuhause abholen würde. Somit hatte ich nach dem Abendessen noch ein paar Minuten Couch Time für mich und fast pünktlich machten wir uns auf die 72 Kilometer, die das Navi mit 58 Minuten veranschlagte. Durch Nidda hindurch und an Hungen und Lich vorbei ging es bis nach Gießen, wo Sven uns auf den Gießener Ring und dann direkt übergehend auf die B3 gesteuert hat. In Marburg-Cappel ging es runter und die letzten 16 Kilometer waren kleinere Landstraßen, wir erreichten die Umgebung des Grounds knapp eine Viertelstunde vor Anpfiff, da dieser ein wenig versteckt war, mussten wir erst einmal einen Parkplatz suchen, von wo wir zum Platz gelangten. Direkt noch ein paar Fotos im halbhellen geschossen, die Bullen (und Kühe) hinter dem Tor begrüßt, sah ich schon direkt die Unebenheiten neben, aber auch auf dem Platz. Danach noch die Hopperkollegen Marco und sein Sohn Niklas begrüßt und gemütlich am Sportheim stehend das Spiel verfolgt.

 

Ich will keine unnötige Spannung aufbauen (wäre bei diesem Spielverlauf sowieso nicht möglich gewesen), denn es war letztendlich das erwartete Spiel und Bauerbach war kein zweites Stadtallendorf. Die Hausherren setzten zwar alles dagegen, aber die Gäste waren erwartungsgemäß in allen Belangen überlegen. Dennoch hielt man etwas länger als eine Viertelstunde die Null und dann unterlief ihr Torhüter leider einen hohen Flankenball, was zum 0-1 führte. Sukzessive wurde alle paar Minuten immer mal ein Tor erzielt und nach 45 Minuten hatten wir schon ein klares 0-4, was auch absolut dem Spielverlauf entsprechend war. Ein paar Minuten nieselte es ein wenig, so dass wir uns kurz unterstellen mussten, aber nach der Halbzeitpause war es von oben her zum Glück wieder trocken. Sportlich plätscherte die zweite Hälfte nach dem Seitenwechsel wirklich weitestgehend nur so dahin, denn die einen waren souverän in Führung und mussten nichts machen, während die anderen mit dem Ergebnis soweit natürlich zufrieden waren. Das halbe Dutzend machte man aber dennoch voll und der tapfer kämpfende A-Ligist belohnte sich in wenige Sekunden vor Ende der Partie tatsächlich noch mit dem Ehrentreffer im Anschuss eines Freistoß' aus dem Halbfeld. Das passte dann so, die einen waren fein mit dem Endstand und ihrem Torerfolg, die anderen waren souverän weiter und niemand hat sich verletzt und auch wir waren zufrieden diesen selten bespielten Platz dann doch noch kurzfristig abgehakt zu haben. Nach Abpfiff ging der gut leitende junge Unparteiische (war ehrlicherweise aber auch kein schweres Spiel) schnellen Schrittes ins Sportheim und kam gefühlt 30 Sekunden später wieder heraus. Noch komplett in den Schiri-Klamotten mitsamt den Fußballschuhen und mit der Sport-Tasche in der Hand sprang er auf die Beifahrerseite eines neben dem Sportheim parkenden Autos und man brauste davon.

 

Auch für uns ging es dann weg vom Veranstaltungsort, es war etwa 20:50 Uhr Uhr, als wir wieder in Svens Auto saßen. Dieses Mal lotste uns das Navi in Richtung Fronhausen, wo wir erst auf die B3 fuhren und somit ruckzuck schon auf dem Gießener Ring. Ab Gießen ging es wieder die gleichen Landstraßen nachhause, die wir auf der Hinfahrt auch benutzt hatten. Nach ziemlich genau einer Stunde Fahrt ließ Sven mich dann quasi direkt vor der Haustür wieder raus und nachdem ich oben diesen Bericht hier online stellte, verzog ich mich ziemlich zeitnah ins Bett. Auch wenn es noch ein Stückchen weg ist, aber das kommende Wochenende wird ein wenig anstrengender als die vergangenen beiden und deswegen versuchte ich den bestmöglichen Schlaf heraus zu holen, denn die letzten Tage waren aus dieser Sicht eher nicht so gut.

 


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