Saison 2023/24

Bács-Kiskum megyei I (3. Liga Ungarn)

22. Spieltag

 

Mükertvárosi Sportcentrum
(Kecskemét / Ungarn)
 
Sonntag, 31. März 2024 / 11:00 Uhr
 
Kecskeméti TE II -

Körösladányi MSK


4:1 (1:0)


Tore:

1:0 (30.) Bence Zoltán Banó-Szabó (Foulelfmeter)

2:0 (58.) Milán Májer

2:1 (67.) László Zelenyászki

3:1 (78.) Bence Zoltán Banó-Szabó

4:1 (90.+2.) Zoltán Jászai-Deák

 

Gelbe Karten: Zoltán Jászai-Deák (80.) / Tamás Rajsli (36.), László Zelenyászki (71.), József Czirok (88.), Zsolt Papp (89.).

Schiedsrichterin: Katalin Sipos

Zuschauer: ca. 105

 

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Mein Wecker klingelte dann um 4:10 Uhr, ich konnte ihn nochmal fünf Minuten weiter stellen, musste dann danach aber echt aufstehen. Man muss natürlich bedenken, dass uns durch die Zeitumstellung noch eine Stunde geklaut wurde und so war es wieder mal eine verdammt kurze Nacht. In dem Moment als ich ins Bad bzw. unter die Dusche ging, lief auch Matthias‘ Wecker in voller Lautstärke an und ich war mir sicher, dass die Beiden dann kurzfristig wach werden würden. Nach wenigen Minuten kam ich aus dem Bad, aber die beiden waren immer noch tief und fest am schlafen und die Musik lief in einer Lautstärke, die eigentlich ihr, liebe Leser, noch gehört haben dürftet. Ein lauter Schrei und Matthias wurde wach, Patrick bekam ich kurz danach auch noch wach. Echt unfassbar, dass Niemand die laute Wecker-Musik hörte. Danach gingen sie natürlich ebenfalls unter die Dusche und nachdem sie fertig waren, war es 5:10 Uhr, als wir auscheckten und das Hotel verließen. Das erste Stück war komplett Autobahn, gefolgt von etwa 25-30 Kilometern Landstraße und die letzen Kilometer waren dann erneut Highway. Am Eingang zum Schengen-Raum verloren wir im Gegensatz zu gestern keine Zeit und alles ging recht flott. Die folgenden ca. 50 Kilometer auf kroatischen Autobahnen waren stinklangweilig, zumal wir auf diesen Kilometern glaub ich exakt zwei Autos in unsere Richtung gesehen hatten. Um 8 Uhr passierten wir die Grenze zu Ungarn und hielten an der ersten Tankstelle im Land für zwei belegte Brötchen und einen Kaffee, bevor wir dann nach 20 weiteren Auto-Minuten endlich wieder auf eine Autobahn auffahren konnten. Es ging in Richtung Norden, also in Richtung der Hauptstadt Budapest, aber etwa 70 Kilometer davor mussten wir die E73 verlassen und hatten ca. 75 Kilometer in östliche Richtung über Landstraßen gondeln bis zum ersten Tages-Ziel. Die beiden Beifahrer senkten mal wieder ihre Köpfe und ich kämpfte mich durch, aber zwei kurze Pausen mussten noch sein und knapp eine Viertelstunde vor Anpfiff kamen wir an dem Ground am Stadtrand von Kecskemét an.

Die Rollen heute morgen waren eigentlich klar verteilt, während die Zweite des Zweitligisten ein Platz vor dem Abstiegsrelegationsplatz stand und auch nur ein Punkt Vorsprung hatten, standen die Gäste hingegen auf einem starken dritten Tabellenplatz, aber der Zug nach oben zu dem einzigen „interessanten“ Plätz (nur der Erste steigt am Saisonende direkt auf) dürfte aber vermutlich bei 15 Punkten Rückstand bereits abgefahren sein. Auf dem Rasen aber komplett verdrehtes Bild, die Heim-Elf war von Anfang an das tonangebende Team. Bis auf wenige (weitestgehend aber ungefährliche) Angriffe war vom Drittplatzierten nichts zu sehen. Nach einer halben Stunde zeigte Frau Schiedsrichterin auf den Punkt und es gab die hochverdiente Heim-Führung, mit der es auch in die Halbzeitpause ging. Auch nach dem Seitenwechsel gab es wenig Änderung und dem recht frühen 2-0 folgte alsbald der Anschlusstreffer. Das war wohl die einzige kleine Chance hier doch noch mal etwas mitzunehmen, denn unmittelbar nach dem 2-1 hatten die Gäste zwei kleine Möglichkeiten zum Ausgleich. Kurz darauf profitierten die KTE-Jungs von einem Platzfehler, als der Ball hart auftropfte und im hohen Bogen über den abtauchenden Torhüter ins Netz fiel. Der vierte Treffer in der Nachspielzeit hatte dann natürlich nur noch statistischen Wert. Matthias fiel unterwegs beim anschauen der Aufstellung und dem vergleichen mit denen der Zweitliga-Mannschaft dann auf, dass einige Jungs dabei waren, die zuletzt in der ersten Mannschaft mitgespielt hatten. Der Sieg scheint also vermutlich gar nicht ganz so überraschend zu sein, wie er im ersten Moment auf dem Papier vielleicht aussehen mag.

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