Saison 2023/24

Kreisliga A Essen 1

21. Spieltag

 

Bezirkssportanlage Schetters Busch (KR)
(Essen - Schonnebeck)

 
Sonntag, 24. März 2024 / 12:30 Uhr
Spvg. Schonnebeck II -

Bader SV 91


4:2 (3:1)


Tore:

1:0 (13.) Maximilian Wieszniewski

1:1 (14.) Ayman El Hany

2:1 (21.) Justin-Marcus Michels

3:1 (34.) Nils van den Woldenberg

4:1 (49.) Joshua Yeboah

4:2 (52.) Eugen Pirogov

 

Gelb-Rote Karte: Pascal Hildesheim (90.+4./Schonnebeck)

Gelbe Karten: Joshua Yeboah (45.+1.), Pascal Hildesheim (82.) / Fouad Zaitouni (37.), Ayman El Hany (90.+4.).

Schiedsrichter: Thorsten Wittke

Zuschauer: 40

 

Eigentlich waren die Planungen für den heutigen Sonntag schon lange abgeschlossen, Matthias und ich wollten den TuS Bersenbrück besuchen, seines Zeichens Tabellenzweiter der Oberliga Niedersachsen und mit Chancen (über die Relegation) auf den Aufstieg in die Regionalliga. Als vorheriges Spiel hatten wir mit einem Landesliga Bremen Spiel sogar ein recht ordentliches Match für einen Doppler. Auf meine Nachfrage beim ATS Buntentor erhielt ich gestern aber die (für uns unbefriedigende) Rückmeldung, dass man nicht auf dem Hauptplatz, sondern der Plastikwiese nebenan, spielen wird. Also nachmittags und abends noch mal die ein oder andere Idee gesammelt, aber am Ende entschieden wir uns dann doch gegen Bersenbrück als Hauptspiel und wählten einen Trip in den Westen der Republik. Es gab auch das ein oder andere 11 Uhr Spiel, aber für uns sollte es das 12:30 Uhr Match der zweiten Mannschaft der Spvg. Schonnebeck werden. So mussten wir morgens wenigstens nicht ganz so früh weg und da es sich um eine Kreisliga A-Partie handelte, war es die achte Liga-Ebene Deutschlands. Positiver Nebeneffekt dazu war, dass im gleichen Ground auch die erste Mannschaft spielt, welche ja in der Oberliga Niederrhein antritt. Normalerweise mache ich die höherklassigen Kreuze eigentlich immer nur mit der Ersten, aber hier tat es dann auch mal die Zweite, denn auch die Oberliga-Mannschaft hat in dieser Saison bereits teilweise vor 50 bis 150 Zuschauern gespielt, was dann auch nur wenig Unterschied zum Reserve-Team ausmacht. Als Hauptspiel nahmen wir dann ein Spiel der Oberliga Niederrhein mit der Partie der Ratinger Germania gegen den Aussteiger von DJK Adler Frintrop aus Essen, In unsere Planungen auf. Austragungsort war das Stadion Ratingen mit dem Naturrasenplatz. Die finale Entscheidung hierüber fiel tatsächlich erst gestern Abend gegen 21 Uhr.

An eben jenem gestrigen Abend befand ich mich noch auf der Jahreshauptversammlung meines Eishockey-Fanclubs (wo ich für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde) und war auch erst gegen 1:30 Uhr im Bett. Der Wecker heute Morgen klingelte dann um 8 Uhr und ich machte mich in aller Ruhe fertig, verpasste ein pünktliches Eintreffen bei unserem üblichen Treffpunkt in Langenselbold aber um zwei Minuten. Hier stieg ich in Matthias‘ Auto und bei Abfahrt hatten wir fast exakt eine halbe Stunde Puffer, was bei einem solchen Kick mehr als nur ausreichend ist, solange die Autobahnen frei sind. Das waren sie glücklicherweise und wir konnten zwischendurch sogar noch zwei Pinkel- bzw. Raucher-Pausen einlegen. Dennoch kamen wir etwas mehr als eine Viertelstunde vor Kick Off am Sportgelände im Essener Stadtteil an und parkten nur etwa 50 Meter entfernt vom Eingangstor.

An der Kasse wechselten vier Euro ihren Besitzer und wir drehten logischerweise direkt erstmal unsere Foto-Runde. Nachdem wir den Anpfiff abgelichtet hatten, verzogen wir uns auf die Tribüne, was sich als guter Schachzug herausstellte, denn nur wenige Minuten danach brach ein Wolkenbruch über uns hinein. Der eine Linienrichter (vom Gastverein) wollte trotz Schirm nicht nass werden und verzog sich hinter die Barriere, damit er ein klein wenig vom Tribünendach geschützt ist. Dieses veranlasste den Schiedsrichter die Partie kurz zu unterbrechen und ihn zurück ins Nasse zu beordern. Allgemein war der Assistent an der Linie im Verlauf des Spiels eher als „Chef-Kritiker“ des Unparteiischen zu vernehmen, als ihm eine große Hilfe zu sein, das war zeitweise schon recht amüsant anzuschauen. In der Kreisliga A Essen 1 trafen mit der Zweitvertretung des Oberligisten, welche als Elfter gerade einmal einen Punkt Vorsprung auf die gefährdete Zone haben auf den Tabellendritten, der aber bereits zehn Punkte Rückstand auf den alleinigen Aufstiegsplatz hat. Die Gastgeber waren von Beginn an aktiver und gingen auch recht früh in Führung, der Ausgleich nur eine Spielminute später war hingegen eher aus der Kategorie “aus dem Nichts”. Jedoch ließen sich die leicht abstiegsgefährdeten Schonnebecker aber nicht irritieren und trafen vor der Pause noch zwei Mal. Direkt nachdem beide Teams die Seiten gewechselt hatten, fiel das 4-1 und eigentlich schien zu diesem Zeitpunkt die Partie entschieden zu sein. Aber nur wenige Minuten danach verkürzte der Favorit noch mal und setzte in der letzten halben Stunde alles daran eventuell doch noch etwas mitnehmen zu können. In der äußerst nickligen Partie fiel aber kein Tor mehr und die Gastgeber sicherten sich einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg. Zum Zeitpunkt des Abpfiffs standen wir bereits direkt am Ausgang, ging es dann unmittelbar zum zweiten Kick des Tages.

 

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