Saison 2021/22
Gruppenliga Frankfurt Ost
31. Spieltag

Sportpark Dicke Buche - Platz 1 (KR)
(Maintal - Dörnigheim)

Sonntag, 01. Mai 2022 / 17:00 Uhr

Germania 08 Dörnigheim -
SC Viktoria Nidda

6:0 (3:0)


Tore:
1:0 (18.) Emanuel Becker
2:0 (21.) Mimoun Attanin (Foulelfmeter)

3:0 (40.) Emanuel Becker

4:0 (71.) Vincent Borack

5:0 (83.) Mert Özkan

6:0 (85.) Ugur Erdogan (Foulelfmeter)

Gelbe Karten: Daniel Hofmann (90.) / Arsen Dashyan (75.).
Schiedsrichter: Robin Sorg
Zuschauer: 60


Ich hatte zwei kurze Nächte hinter mir, denn am Morgen war ich erst um kurz vor 6 zuhause und nach dem ausräumen der Tasche bis ich endlich im Bett lag und den Körper runter gefahren hatte, dürfte es ca. 7 Uhr gewesen sein. Meinen Wecker hatte ich auf 11:30 Uhr gestellt, pünktlich zum Mittagessen. Danach direkt nach Offenbach gefahren, um den Pflicht-Termin mit dem Heimspiel gegen Großaspach wahr zu nehmen, fuhr ich nach dem Spiel aber nicht direkt nachhause, sondern ganz gemütlich via Hanau nach Maintal – Dörnigheim, wo um 17 Uhr die Gruppenliga Ost Partie zwischen der heimischen Germania 08 und den Gästen vom SC Viktoria Nidda angepfiffen wurde. Knapp eine Viertelstunde vor Anpfiff erreichte ich das Sportgelände, welches ich im letzten August bereits beim Stadtderby im Kreispokal besucht hatte, allerdings wurde hier auf dem Nebenplatz gespielt, dem Platz des Dörnigheimer SV. Also heute dann den fünftletzten Ground in der Gruppenliga Frankfurt Ost abhaken wenn ich eh schon halbwegs in der Ecke war, das passte mir (trotz Müdigkeit) natürlich sehr gut.

Die Gastgeber stehen im komplett gesicherten Mittelfeld und werden weder mit oben, noch mit unten, mehr etwas zu tun haben. Kompletter Kontrast zum Gegner aus dem Wetteraukreis, denn die Viktoria konnte in der Saison erst ganze 13 Punkte sammeln, findet sich abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz wieder und der Abstand zum rettenden Ufer beträgt schon utopische 20 Punkte. Dennoch befindet sich Dörnigheim gerade in keiner guten Phase, denn aus den letzten acht Spielen konnte man bei nur einem Sieg ansonsten sieben Niederlagen einfahren, dazu schied man vor knapp fünf Wochen auch noch bei einem klassentieferen Team im Kreispokal-Viertelfinale aus. Von dieser Unsicherheit war aber wenig zu merken, denn ab Minute 1 gingen die Angriffe nur in Richtung Gäste-Gehäuse. Zuerst parierte der junge Gäste-Torhüter das ein oder andere Mal gut, verletzte sich dann aber fernab vom Spielgeschehen, als er umknickte und im Laufe der ersten Halbzeit auch noch ausgewechselt werden musste. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings bereits 3-0, Tendenz steigend. In der Pause lief ich ein wenig rum und quasselte mit dem Viktoria-Vorstandsmitglied Manni ein wenig. Zum zweiten Abschnitt gibt es weniger zu sagen, denn Dörnigheim war weiterhin das spielbestimmende Team gegenüber jetzt tiefer stehenden Niddaern. Man hatte dennoch das Gefühl, dass man seitens der Germania nur noch Tore nach schönen Angriffen erzielen wollte, denn hätte man es öfters mal mit Weitschüssen probiert wie beim 4-0, es wären vermutlich noch einige Tore mehr gefallen, denn der eingewechselte Ersatztorwart (bei allem Respekt vor ihm, denn man sah ihm echt an, dass bei ihm der Wille hoch war), hatte alles andere, aber leider kein Gruppenliga-Niveau. Nidda versuchte das Ergebnis in Grenzen zu halten, was dann mit einem 6-0 am Ende nur bedingt gelang. Ob sich Dörnigheim mit dem Kantersieg ein wenig aus der Krise befreit hat, das werden die nächsten Spiele zeigen. Und für Nidda wird das Abenteuer Gruppenliga vermutlich rechnerisch in 1-2 Wochen mit dem dann bereits feststehenden Abstieg fast beendet sein – insgesamt stehen noch acht Spiele auf dem Spielplan.

Nach Abpfiff verabschiedete ich mich noch von Manni und machte mich dann auf direktem Wege nachhause, wo ich gegen 19:46 Uhr ankam. Der Rest der Abends wurde dann einfach nur noch gemütlich auf der Couch rum gelümmelt.